Ratgeber Kleinkinder 14:2012

182 Geldanlage-Angebote für Kinder im Test

Wer seinen Sprösslingen auch finanziell einen guten Start ins Leben ermöglichen möchte, sollte so früh wie möglich anfangen, Geld dafür zurückzulegen. ÖKO-TEST verrät, worauf Eltern achten müssen und wer die besten Konditionen bietet.

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182 Geldanlage-Angebote für Kinder im Test

13 Kinderzahnbürsten im Test

Schon die ersten Zähnchen müssen gut gepflegt werden. Dafür gibt es spezielle Kinderzahnbürsten. Einige taugen jedoch nicht für Kinderhände, sind mit scharfkantigen Borsten ausgestattet oder enthalten Schadstoffe.

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13 Kinderzahnbürsten im Test

10 Fluoridtabletten im Test

Kinder sollten Fluorid erhalten, um ihre Beißerchen vor Karies zu schützen. Deshalb verschreiben Kinderärzte Fluoridtabletten. Wir haben zehn Präparate untersuchen lassen und sind mit fast allen vollauf zufrieden.

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10 Fluoridtabletten im Test

12 Babyschaffelle im Test

Babyschaffelle werden nicht mehr als Schlafunterlage empfohlen. Trotzdem liegen viele Kinder, etwa im Kinderwagen, darauf. Die Hersteller preisen die Felle gern als Naturprodukt an. Allerdings steckt oft jede Menge Chemie in Haut und Haar.

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12 Babyschaffelle im Test

17 Silikon-Schnuller im Test

Ein Schnuller tröstet das Baby, zum Beispiel wenn es nicht mit im Elternbett liegen darf. Leider sind längst nicht alle Nuckel schadstofffrei. Sechs Sauger in unserem Test enthalten die krebsverdächtige Substanz Naphthalin in höherer Menge. Immerhin zehn Modelle können wir aber empfehlen.

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17 Silikon-Schnuller im Test

13 Kindermatratzen im Test

Schlaf, Kindchen, schlaf: Kinder verbringen einen Großteil des Tages in ihrem Bettchen. Umso wichtiger ist eine schadstoffarme Matratze. Aber nicht jede erfüllt diesen Anspruch.

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13 Kindermatratzen im Test

14 Fleischbreie im Test

Babys Lieblingsfleischbreie unter der Lupe: Spaghetti bolognese und Schinkennudeln. Schadstoffe sind zwar so gut wie kein Thema, doch es ist einfach zu wenig Fleisch im Glas. "Gut" schneidet nur der Brei von Holle ab.

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14 Fleischbreie im Test

19 Reiswaffeln im Test

Reiswaffeln sind als Alternative zu Brot oder pur zum Knabbern beliebt. Doch unser Testergebnis ist ernüchternd: Fast alle Produkte enthalten giftiges Arsen und den Krebsstoff Acrylamid.

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19 Reiswaffeln im Test
Alle Inhalte der Ausgabe
Ratgeber Kleinkinder 14:2012

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Die Tests
Babynahrung, Gläschenkost Fleischbreie: Und wo bleibt das Fleisch?
Babyschaffelle: Von der Wolle
Fluoridtabletten: Biss dato
Geldanlage für Kinder: Mäuse machen
Kinderzahnbürsten: Kratzbürsten!
Matratzen, Kinder: Bettgeschichten
Reiswaffeln: Einen an der Waffel
Schnuller, Silikon: Wir müssen draußen bleiben

Magazin
ADHS: Was heißt denn hier normal?
Adoptivfamilie: Geheimniskrämerei schadet nur
Besuch beim Kinderzahnarzt: Gar nicht putzig!
Bitte recht familienfreundlich
Die besten Familienhotels: Auszeit mit Glücksgarantie
Ein Polster anlegen: Sparen für die Kinder
Einnässen: Unter Druck
Elektrosmog: Ständig unter Strom
Ernährung ab dem 2. Lebensjahr: Iss gut, schmeckt gut
Familienfreundliche Unternehmen: Das rentiert sich
Familienurlaub: Auf geht's!
Gemüse und Co.: "Mama, ihm schmeckt's jetzt!"
Jein: Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!
Karriere mit Kindern: Frauenpower
Kind und Karriere: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Kinder und berufstätige Eltern: Schlechtes Gewissen muss nicht sein
Kinderzimmer einrichten: Platz da!
Leben auf dem Land: Zwischen Bienen, Stall und Federvieh
Leben im Bauwagen: Ein Haus auf Rädern
Mit Kind ins Büro: Stillzeit am Schreibtisch
Mitwachsende Möbel: Tausendsassa
Problemmahlzeit Frühstück: Guten Morgen!
Regenbogenfamilie: Mama, Mami plus Kind
Richtig vorsorgen und sparen: Gut behütet
Schicksalskinder: Unlösbares Puzzle
Tiroler Familiennester: Auf dem Hexenbesen in die Berge
Trinken: Wasser marsch!
Väter: Die Familienfinanzen erlaubten keine Elternzeit
Väter: Zwischen Kind und Karriere
Zähne: Alles gesund im Mund?

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Meldungen
"Äh" hilft beim Sprechenlernen
Atlas für Wickel- und Stillplätze
Bedenkliche Aufkleber
Bessere Betreuung, mehr arbeitende Mütter
Daheim in Sicherheit
Dicke Luft vermeiden
Eingewöhnungszeit in der Kita
Elterngeld reizt zu früherer Rückkehr in den Job
Familienfreundliche Unis
Frühkindlicher Gerechtigkeitssinn
Führungspositionen - wer weniger flunkert, verliert
Kinder sind wieder in
Kinderkleidung reloaded
Lauflernhilfen sind gefährlich
Lügen gehört zur Entwicklung
Mit den Augen einrichten
Mütter verdienen weniger
Orientierungshilfe
Recht auf Teilzeit nach der Geburt?
Rituale gut für die kindliche Gesundheit
Urteil: Kita darf Vertrag kündigen
Vor allem Frauen nutzen Bildungsprämie
Wege zum Au-pair

Weitere Informationen

Babymenüs mit Fleisch

Bebivita, Kardinal-Faulhaber-Str. 14 a, 80333 München, Tel. 089/18947040.

Babymenüs mit Fleisch (Bio-Produkte)

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-384;
Holle Baby Food, Baselstr. 11, 4125 Riehen, SCHWEIZ, Tel. +41/61/64596-00;
Milasan Kinderkostwerk Conow, Am Kalischacht 3, 19294 Malliß, Tel. 0800/55001380;
Nestlé Nutrition, Lyoner Str. 23, 60528 Frankfurt/M., Tel. 069/6671-8888;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Sunval, Industriestr. 11, 68753 Waghäusel, Tel. 07254/9345-19.

Babyschaffelle

Anton Binderberger Lammfellprodukte, Waldstr. 8, 87719 Mindelheim, Tel. 08261/75991-0;
Der Fellhof Vertrieb, Roittnerstr. 9, 5020 Salzburg, ÖSTERREICH, Tel. +43/662-881188;
Hans Joachim Gasparini Lammfellprodukte, Jungenthaler Str. 77, 57258 Kirchen, Tel. 02741/7550;
HEG Handelsgesellschaft, Elpke 109, 33605 Bielefeld, Tel. 0521/2092-0;
Heitmann Felle, Freudenthalstr. 50, 29640 Schneverdingen, Tel. 05193/3077;
Kaiser Naturfellprodukte, Am Mühlenweg 3, 56414 Dreikirchen, Tel. 06435/9647-0;
Knöfel Design, Forsterstr. 10, 85057 Ingolstadt, Tel. 0841/17821;
Schäfereigenossenschaft Finkhof, St.-Ulrich-Str. 1, 88410 Bad Wurzach, Tel. 07564/9317-11;
Trautwein Gerberei, Am Hirschen 1, 77761 Schiltach, Tel. 07836/93830;
Werner Christ, Werner-Christ-Str. 2, 56283 Gondershausen, Tel. 06745/181-171.

Fluoridtabletten

Merck Selbstmedikation, Rößlerstr. 96, 64293 Darmstadt, Tel. 06151/856-2260;
Novartis Consumer Health, Zielstattstr. 40, 81379 München, Tel. 089/7877-209;
Sanofi-Aventis Deutschland, Industriepark Höchst, Gebäude K703, 65926 Frankfurt/M., Tel. 01802/222010.

Kindermatratzen

Allnatura, Am Flugplatz 2, 73540 Heubach, Tel. 07173/7169-0;
Alvi - Alfred Viehhofer, Pfennigbreite 44, 37671 Höxter, Tel. 05271/9751-0;
Aro Artländer, Ankumerstr. 12, 49577 Kettenkamp, Tel. 05436/95000;
Breckle, Laiernstr. 30, 74321 Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/9795-0;
Dormiente, Am Zimmerplatz 3, 35454 Heuchelheim, Tel. 0641/96213-0;
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 01805/353435;
Julius Zöllner, Kaullache 4, 96328 Küps-Schmölz, Tel. 09264/807-0;
Lonsberg Naturbetten, Am Pastorsbusch 6, 33129 Delbrück, Tel. 05250/51090;
Malie Matratzen, Gewerbegebiet 1, 19417 Warin, Tel. 038482/631-0;
Paradies, Rayener Str. 14, 47506 Neukirchen-Vluyn, Tel. 01801/727234;
Prolana, Am Langholz 3, 88289 Waldburg-Hannober, Tel. 07529/9721-0;
Schlaraffia-Werke Hüser, Schlaraffiastr. 1-10, 44867 Bochum, Tel. 09001/101318;
Träumeland, Markt 13, 4142 Hofkirchen, ÖSTERREICH, Tel. +43/7285-60106.

Kinderzahnbürsten

Colgate-Palmolive, Lübecker Str. 128, 22087 Hamburg, Tel. 01802/725665;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Frisetta Kunststoff/Monte Bianco, Oberfeldstr. 1-5, 79677 Schönau/Schwarzwald, Tel. 07673/829-0;
Gaba, Postfach 2520, 79515 Lörrach, Tel. 0800/8856351;
GlaxoSmithKline Consumer Healthcare, Bußmatten 1, 77815 Bühl, Tel. 07223/76-0;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 0800/4353361;
Müller Großhandel Ltd. & Co., Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;
Netto Marken-Discount, Industriepark Ponholz 1, 93142 Maxhütte-Haidhof, Tel. 0800/2000015;
Procter & Gamble Service, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 0800/0027435;
Rewe-Zentral, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Sanrio Deutschland, Stöckenhoop 6, 21465 Wentorf, Tel. 040/5477960;
Unilever Deutschland Home & Personal Care, Strandkai 1, 20457 Hamburg, Tel. 0800/725235.

Reiswaffeln

Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mülheim, Tel. 0208/9927-0;
Continental Bakeries Deutschland, Marie Curie Strasse 1, 48599 Gronau/Westfalen, Tel. 0221/149-0;
Delvita Delikatessen, Dahlweg 26, 41334 Nettetal, Tel. 02157/8749-0;
Globus SB-Warenhaus, Leipziger Str. 8, 66606 St. Wendel, Tel. 06851/909-0;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 0800/1528352;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418.

Reiswaffeln (Bio-Produkte)

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Basic Lebensmittelhandel, Richard-Strauss-Str. 48, 81677 München, Tel. 089/3066896-0;
Bio-Zentrale Naturprodukte, Holzmühlenweg 4, 84384 Wittibreut-Ulbering, Tel. 08574/9610-0;
Byodo Naturkost, Leisederstr. 2, 84453 Mühldorf, Tel. 08631/3629-0;
Dennree Naturkost, Hofer Str. 11, 95183 Töpen, Tel. 09295/18-0;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803/333520;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-384;
Lima B.V., Industrielaan 9, 9990 Maldegem, BELGIEN, Tel. +32/50-710564;
Müller Ltd. & Co., Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;
Neuform Handelskontor, Ernst-Litfaß-Str. 16, 19246 Zarrentin, Tel. 038851/51-0;
Rewe-Zentral (Rewe Bio Reiswaffeln und B!o Vollkornreiswaffeln), Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Vita+ Naturprodukte, Sportplatzweg 7, 6336 Langkampfen, ÖSTERREICH, Tel. +43/5332-756-54.

Silikonschnuller

Artsana Germany/Chicco, Borsigstr. 1-3, 63128 Dietzenbach, Tel. 01805/780005;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Lamprecht, Althardstr. 246, 8105 Regensdorf, SCHWEIZ, Tel. +41/43-3887311;
MAM Babyartikel, Rudolf-Diesel-Str. 6, 27376 Scheeßel, Tel. 04263/9317-0;
Mapa, Industriestr. 21-25, 27404 Zeven, Tel. 01801/627246;
Mollis International, Nobelplatz 5, 21502 Geesthacht, Tel. 04152/837786;
Müller Großhandel Ltd. & Co., Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;
Novatex, Werner-von-Siemens-Straße 14,
30982 Pattensen, Tel. 05101/9195-0;
Nürnberg Gummi Babyartikel nip, Breitenloher Weg 6, 91166 Georgensgmünd, Tel. 09172/6919-0;
Philips Avent, Lübeckertordamm 5, 20099 Hamburg, Tel. 0800/0007520;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Rotho Babydesign, Im Schachen 212, 66687 Wadern-Nunkirchen, Tel. 06874/18693-0;
Versandhaus Walz, Steinstr. 28, 88339 Bad Waldsee, Tel. 07524/703-0.

A

Acrylamid ist eine toxische Substanz, die beim Backen, Braten, Rösten und Frittieren einer Vielzahl von stärkehaltigen Lebensmitteln entsteht. Acrylamid löst im Tierversuch Krebs aus und schädigt das Erbgut, was mit großer Wahrscheinlichkeit auch für den Menschen gilt. Den Wirkungen liegt kein Schwellenwert zugrunde, damit stellt jede noch so kleine Menge ein Risiko dar.

Antimon ist ein toxisches Spurenelement. Wenn es in das Blut gelangt, wirkt es sehr giftig. Antimon wird zur Produktion von Polyesterfasern oder als Flammhemmer eingesetzt. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen. Vermutlich lösen sie sich aus Kunststoff und Textilien. Antimonverbindungen belasten das Abwasser.

Arsen ist ein giftiges Halbmetall, das in seiner anorganischen Form bereits in geringen Dosen Haut-, Lungen- und Harnwegstumore auslösen kann. Das stellte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einer Stellungnahme vom Oktober 2009 fest. Bei langfristiger Aufnahme wurden auch Hautschäden, Störungen der Entwicklung und der Nerven beobachtet. Es gibt außerdem Anhaltspunkte für ein verringertes Geburtsgewicht. Organisches Arsen gilt hingegen als unproblematisch.

B

Borstenabrundung: Sind die Borsten einer Zahnbürste nicht ausreichend abgerundet, sondern scharfkantig oder spitz, können sie das Zahnfleisch und möglicherweise auch den Zahnschmelz schädigen.

C

Cadmium ist ein giftiges Schwermetall. In der Nahrung kommt es zwar nur in geringen Mengen vor, doch auch diese können problematisch sein. Im Jahr 2009 ist der Stoff neu bewertet worden und ist demnach gefährlicher als lange Zeit angenommen. Ziel ist es, die Aufnahmemenge über die Nahrung zu reduzieren. Über längere Zeit in hohen Dosen aufgenommen, führt Cadmium zu Nierenschäden und ist als krebserzeugend für den Menschen eingestuft. Beim Tier haben inhalierte Cadmiumverbindungen eindeutig Krebs erzeugt.

Chrom: Schwermetall; wird zur Gerbung von Leder eingesetzt und ist umwelt- und gesundheitsschädlich. Es verseucht über die Abwässer Flüsse und Meere und ist giftig für die Mikroorganismen im Wasser. Lösliches Chrom kann für Chromatallergiker problematisch sein.

D

Docosahexaensäure (DHA) ist eine langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäure, die in nennenswerten Mengen nur in fettreichen Seefischen wie Lachs, Hering und Makrele vorkommt. DHA ist Bestandteil von Zellmembranen in Gehirn, Zentralnervensystem und der Netzhaut des Auges.

E

Eisen: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Lebensmittel nicht mit Eisen angereichert werden sollten, weil eine hohe, unkontrollierte Eisenaufnahme das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöhen kann. Ausnahmegenehmigungen zur Anreicherung bekommen nur wenige Lebensmittel.

F

Flüchtige Anteile: In Silikonprodukten meist niedermolekulare Siloxane, die sich bei der Herstellung leicht ausheizen lassen. Ihr Gehalt in Schnullern aus Silikon darf laut DIN EN 1400-3 nicht mehr als 0,5 Prozent betragen.

Formaldehyd ist ein stechend riechendes Gas, das schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt, Allergien auslösen kann und krebsverdächtig ist. Wird Formaldehyd über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend. Es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

O

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

Pestizide sind chemisch-synthetische Spritzgifte für Pflanzen, deren Anwendung und Rückstände Mensch und Umwelt gefährden. Geringe Rückstände, die immer wieder in Lebensmitteln entdeckt werden, stellen in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko dar. Problematisch kann aber die häufige Aufnahme geringer Pestizidkonzentrationen sein.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

S

Silber wirkt antimikrobiell und dadurch geruchshemmend. In Textilien wird es beispielsweise in Kleidung für Neurodermitiker oder in Funktionskleidung eingesetzt.

Synthetische Lebensmittelfarbstoffe können teilweise pseudoallergische Reaktionen auslösen. Die Farbstoffe E 102 (Tartrazin), E 104 (Chinolingelb), E 110 (Gelborange S), E 122 (Azorubin), E 124 (Cochenillerot), E 129 (Allurarot) müssen in Lebensmitteln mit dem Warnhinweis "Kann sich nachteilig auf die Aktivität und Konzentration von Kindern auswirken" gekennzeichnet werden, da es Hinweise gibt, dass diese Stoffe Hyperaktivität bei Kindern fördern können.

Test Kindermatratzen

Testmethoden: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe (Verpackung): Röntgenfluoreszenzanalyse. Flammschutzmittel, phosphororganische Verbindungen, Phthalate, weitere Weichmacher, phenolische Verbindungen, Triclosan, Permethrin, weitere antimikrobiell wirksame Substanzen und Insektizide (untersucht wurden zu gleichen Teilen der Bezug sowie Schaumstoffkern und Wattierung/Vlies - falls jeweils vorhanden): GC/MS nach Extraktion mit Aceton/Ethylacetat und Derivatisierung. Antimon (in Mischprobe aus Bezug, Vlies - falls mit Polyesteranteil - und Schaumstoffkern - falls vorhanden - zu gleichen Teilen): Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Zinnorganische Verbindungen (im Schaumstoffkern): NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Nitrosamine im Latexkern: BGI 505-23, Prüfkammerbedingungen: DIN ISO 16000-9, Beladung: 1,3 m²/m³, spezifische Luftdurchflussrate: 0,77 m³/m² *h, Luftprobennahme: zwei Tage nach Beladung der Prüfkammer. Pestizide im Kokoskern: GC-MS-Screening: ASU § 64 LFGB L00.00-34 (Meth.-Id.: L_A).

Fluoridtabletten

Testmethode: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Fleischbreie

Testmethoden: Aerobe Gesamtkeimzahl: ISO 4833:2003. Pestizide: GC-MS-Screening L00.00-34, LC-MS/MS-Screening L00.00-113. Weichmacher, ESBO, Bisphenol A: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Furan: Headspace-GC/MS gem. Vorschrift der FDA und RV zu § 64 LFGB. Benzol (nur in Produkten mit einem Möhrenanteil von 50 Prozent oder höher): Niedertemperatur Headspace-Trap-GC/MS. Eisen: Aufschluss: DIN EN 14084:2003; Messung in Anl. An ASU L00.00-19/2. Cadmium: Aufschluss: DIN EN 14084:2003; Messung DIN EN 15763:2010. Arsen: Aufschluss: DIN EN 14084:2003; Messung DIN EN 15763:2010. Natrium: DIN EN 14084:2003; Messung in Anl. An ASU L17.0017 (ICP-MS). Produkte mit der Auslobung Omega 3: Gesamtfett: ASU L 08.00-06 mod. Fettsäurespektrum: DGF C-VI 10a und C-VI 11d, Gaschromatografie. In Produkten ohne den Hinweis "Kann Spuren von Ei enthalten": Eiklar-Protein: ELISA. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Kinderzahnbürsten

Testmethoden: Inhaltsstoffe (untersucht wurde, wenn nicht anders erwähnt, eine Mischprobe aus 50 Prozent Griff inklusive integrierten Saugfüßen/Figuren sowie 50 Prozent Bürstenkopf mit Borsten): Chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse (an den gesamten Produkten + Verpackungen). PAK: GC-MSD, Lösemittel Hexan, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse (an den gesamten Produkten). Phthalate/weitere Weichmacher/antimikrobiell wirksame Substanzen/phenolische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung.
Gebrauchseignung: Die Ermittlung der makroskopischen Eigenschaften (Griffergonomie, Gestaltung des Bürstenkopfs und -feldes, Abmessungen der Bürste) wurde durch visuelle Inspektion und mit einer Schublehre durchgeführt. Beurteilung der Borstenendabrundung: Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop. Bürstenkopf wird abgetrennt, im Ultraschallbad bei 30 Grad Celsius gereinigt, dann getrocknet. Befestigung auf speziellen Probentellern und Bedampfung mit einer leitfähigen Schicht aus Gold. Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop bei Betriebsspannung von 3 Kilovolt unter einem Blickwinkel von 25 Grad seitlich von oben. Beurteilung der Borstenenden aus fünf Regionen sowohl im Randbereich als auch im zentralen Bereich des Borstenfelds. Digitale Aufnahme von zwei Borstenbüscheln pro Region. Beurteilung der Abrundungsqualität, modifizierte Klassifikation nach Silverstone & Featherstone.

Schnuller

Testmethoden: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe im Produkt/in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse. Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse. Gehalt flüchtiger Anteile: DIN EN 1400-3. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: im Saugteil nach Auskochen gemäß DIN EN 1400:2011, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA; GC-MSD. Zinnorganische Verbindungen: Analyse des Saugteils nach Auskochen gemäß DIN EN 1400:2011, NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Bisphenol A: Analyse des Saugteils nach Auskochen, GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Durchstichfestigkeit/Reißfestigkeit: DIN EN 1400-2.

Schaffelle

Testmethoden Inhaltsstoffe: Schwermetalle, PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA). Chrom-VI (Mischprobe aus Fell und Leder): Elution gemäß EN-ISO 17075 Bestimmung des Chrom(VI)-Gehaltes in Leder, fotometrische Bestimmung des Chrom-VI-Gehalts. Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Formaldehyd: DIN EN ISO 14184-1 und § 64 LFGB 82.02-1: wässrige Extraktion bei 40 Grad Celsius, UV-spektroskopische Analyse nach der Acetylaceton-Methode. Pestizide: GC-MS-Screening: ASU § 64 LFGB L00.00-34. Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Phthalate, weitere Weichmacher, phosphororganische Verbindungen, antibakteriell wirksame Substanzen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Nonylphenolethoxylate: LC-MS/MS nach Extraktion.

Reiswaffeln

Testmethoden: Chlorid/Kochsalz: ASU L 18.00-7. Natrium/Kochsalz: Aufschluss DIN EN 14084:2003, Messung in Anlehnung an ASU L 17.00-17 (ICP-MS); Probe wird in einer Mikrowelle mit Säure aufgeschlossen, in der Lösung werden die Mineralstoffe Natrium mit ICP-MS mittels externer Kalibrierung bestimmt. Über die Molmassen wird der Gehalt an Kochsalz (Natriumchlorid) bestimmt. Anorganisches/organisches Arsen: HPLC-ICP-MS. Cadmium: Totalaufschluss in der Mikrowelle, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Acrylamid: LC-MS/MS. Aflatoxine: DIN EN 14123:2008 modifiziert (angewendet auf Reiswaffeln). Ochratoxin A: DIN EN 14132:2009 modifiziert (angewendet auf Reiswaffeln). PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Geldanlagen für Kinder

Testmethode: Das Ranking der Banksparpläne und Tagesgeldkonten erfolgte auf Basis eines Vergleichs des jeweiligen Guthabens, das am Ende der jeweiligen Sparphase am dem Konto steht. Zur Ermittlung des Ranges wurde die Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Guthaben im jeweiligen Musterfall gebildet und in sechs gleich große Klassen geteilt. Auf diese Weise wird deutlich, welche Renditedifferenzen zwischen den einzelnen Anbietern bestehen.
Zur Ermittlung der Guthaben wurden die Einzahlungen in den jeweiligen Sparplan oder auf das Tagesgeldkonto entsprechend den Vertragsbedingungen verzinst. Dabei wurden nicht nur etwaige Bonuszahlungen berücksichtigt, sondern auch etwaige nach Kontoguthaben gestaffelte Zinssätze berücksichtigt. Darüber hinaus ist ÖKO-TEST jeweils davon ausgegangen, dass es sich um den Abschluss eines Neukundenvertrages handelt. Zinszuschläge für Neukunden für eine bestimmte Anlagedauer flossen daher ebenfalls in die Berechnung ein.
Nach gleichem Schema sind wir bei den Fondssparplänen vorgegangen. Hier wurde für alle Anbieter unterstellt, dass die Kinder ihre Sparraten in dem DWS Vermögensbildungsfonds I anlegen. Entsprechend der Vergangenheitsrendite dieses Fonds, der nach der Sparplan-Statistik des Bundesverbands für Investmentgesellschaften im 20-JahresZeitraum von 31.12.1991 bis 31.12.2011 eine jährliche Wertentwicklung von fast 5,75 Prozent erreichte, wurde vereinfachend eine 5-prozentige Fondsrendite nach BVI-Methode unterstellt. Anschließend wurde das Guthaben ermittelt, dass sich am Ende der jeweiligen Sparphase im Fondssparplan angesammelt hat, wenn der Fonds diese Rendite auch in Zukunft erzielt. Alle Kosten, die im jeweiligen Sparplan anfallen, wie Depotgebühren, Ausgabeaufschläge oder Kaufkosten, wurden dabei renditemindernd berücksichtigt.
Sowohl bei den Bank- als auch bei den Fondssparplänen sind wir davon ausgegangen, dass die Konten auf den Namen der Kinder abgeschlossen wurden und diese sämtliche Kapitalerträge abgeltungssteuerfrei vereinnahmen können. Es wurde daher so gerechnet, als hätte dem jeweiligen Anbieter eine Nichtveranlagungsbescheinigung vorgelegen.
Untersucht wurden Banksparpläne mit festen oder variablen Zinsen, die auch als Bonussparvertrag ausgestaltet sein können sowie Sparpläne auf Tagesgeldkonten mit variablem Zins und Fondssparpläne- und Depots, die speziell für minderjährige Kinder angeboten werden oder auf deren Namen abgeschlossen werden können. Sämtliche Sparpläne sollten für die Dauer von mindestens 12 bis 18 Jahren laufen können. Mindestsparrate sollte 150 Euro im Quartal nicht überschreiten. Stichtag für die Ermittlung der Konditionen war der 15.08.2012. Für die Berechnung aller Musterfälle ist ÖKO-TEST davon ausgegangen, dass die zu diesem Termin ermittelten Konditionen und Zinssätze für die Dauer der Musterfälle konstant bleiben.
Sämtliche Daten zu den Sparplänen wurden von ÖKO-TEST im Internet ermittelt, überprüft sowie die Guthaben in den Musterfällen berechnet. Anschließend wurden die Ergebnisse der Erhebung und der Berechnungen den Anbietern zur Verifizierung zugespielt. Die abschließende Bewertung sowie die Ermittlung der Renditen wurde von ÖKO-TEST vorgenommen.