Ratgeber Bauen und Wohnen 2019

Ratgeber Bauen und Wohnen 2019
Alle Inhalte der Ausgabe
Ratgeber Bauen und Wohnen 2019

Die Tests
Test Hartwachsöle: Drei Produkte empfehlen wir für Ihre Möbel.
Test Kreidefarben: Die Inhaltsstoffe sind oft „shabby“ statt schick.
Test Nackenstützkissen: Zwei stützen gut.
Test Staubsauger: Mit oder ohne Beutel – welche saugen besser?
Test Luftbefeuchter: Einige blasen Bakterien in den Raum.
Test Luftentfeuchter: Fünf trocknen die Luft gut

Ratgeber Bauen und Umbauen
Wohnen im Holzhaus: Ein Haus aus Weißtanne überzeugt mit guten Ideen.
Gemeinschaftliche Wohnprojekte: So funktioniert das Leben unter einem Dach.
Fenster: Mit neuen Fenstern lässt sich viel Energie sparen.
Neue Häuser: Sechs Wohnideen im Porträt.

Ratgeber Solar und Heizung
So grün kann Wärme sein: Die Energiewende zu Hause.
Photovoltaik: Gut für die Umwelt, gut für den Geldbeutel.
Heizungswechsel: Vor- und Nachteile von Pellets, Gas & Co.

Ratgeber Renovieren und Sanieren
Aus Alt mach schick: Tipps für Heimwerker.
Tapeten und Wandfarben: Wie Farben wirken – und welche unbedenklich sind.
Bodenbeläge: So bereitet man alte Holzböden auf.
Badplanung: Drei Badideen im Porträt.
Dämmung: Ein teurer Aufwand, der sich lohnt.

Ratgeber Wohnen und Einrichten
Einrichten 2019? Nicht ohne Holz. Prima Klima in allen Räumen.
Einrichten mit Holz: Trend Holz: Wir stellen ein paar besondere Möbel vor.
Das Haupt richtig betten: Warum zierliche Menschen andere Kissen brauchen.
Smartphone im Schlafzimmer: Lassen Sie’s draußen.

Ratgeber Gärtnern und Gestalten
So summt’s auf dem Balkon: Mögen Sie Grün?
Hochbeete: Warum der Aufwand sich lohnt.
Holz Im Garten: Mit der richtigen Pflege glänzt Holz auch draußen.
Bienenfreundliche Bepflanzung: Wildbienen und Hummeln im zehnten Stock.
Bienenschutz: Aktion Rettet die Bienen: Jetzt müssen Taten folgen.

Standards
Editorial
Glossar
Impressum
Kurz und gut

Weitere Informationen

Hartwachsöle

Alfred Clouth Lackfabrik, Otto-Scheugenpflug-Str. 2, 63073 Offenbach, Tel. 0 69 / 8 90 07-0;
Auro Pflanzenchemie, Alte Frankfurter Str. 211, 38122 Braunschweig, Tel. 05 31 / 2 81 41-0;
Bio Pin, Linumweg 1–8, 26441 Jever, Tel. 0 44 61 / 75 75-0;
Biofa Naturprodukte W. Hahn, Dobelstr. 22, 73087 Bad Boll, Tel. 0 71 64 / 94 05-0;
Greenline, Emsstr. 15, 26135 Oldenburg, Tel. 04 41 / 36 10 77-10;
Hornbach, Hornbachstr. 11, 76878 Bornheim bei Landau/Pfalz, Tel. 0 63 48 / 60-00;
Kreidezeit, Kassemühle 3, 31196 Sehlem, Tel. 0 50 60 / 60 80-6 50;
Naturhaus Naturfarben, Eichenstr. 8, 83083 Riedering, Tel. 0 80 36 / 30 05-0;
Osmo Holz und Color, Affhüppen Esch 12, 48231 Warendorf, Tel. 0 25 81 / 9 22-1 00;
Palm Norge, Feldlinie 32, 26160 Bad Zwischenahn, Tel. 0 44 03 / 6 26 48 80;
PNZ-Produkte - Peter Noack, Eichstätter Str. 2–4 a, 85110 Kipfenberg, Tel. 0 84 65 / 17 38-0;
PPG Coatings Deutschland, An der Halde 1, 44805 Bochum, Tel. 02 34 / 8 69-0;
Reincke Naturfarben/Leinos, Industriestr. 3, 21640 Horneburg, Tel. 0 41 63-8 67 47-0;
Remmers, Bernhard-Remmers-Str. 13, 49624 Löningen, Tel. 0 54 32 / 83-0;
Saicos Colour, Carl-Zeiss-Str. 3, 48336 Sassenberg, Tel. 0 25 83 / 30 37-0.

Kreidefarben

Buttinette, Industriestr. 22, 86637 Wertingen, Tel. 0 18 06 / 19 96 66;
C. Kreul, Carl-Kreul-Str. 2, 91352 Hallerndorf, Tel. 0 95 45 / 9 25-0;
Hornbach, Hornbachstr. 11, 76878 Bornheim bei Landau/Pfalz, Tel. 0 63 48 / 60-00;
Kreidefarben-Manufaktur und Handel, Hauptstr. 12, 79359 Riegel, Tel. 0 76 42 / 6 83 04 81;
Laura Living Handel/Painting the Past Germany, Emmelner Str. 28, 49733 Haren (Ems), Tel. +31 / 4 75-33 56 32;
Lignocolor, Messingweg 4c, 48308 Senden, Tel. 0 25 97 / 6 92 03 47;
Marabu, Fritz-Lieken-Str. 7–9, 74321 Bietigheim-Bissingen, Tel. 0 71 41 / 6 91-0;
Martin Mathys N.V, Kolenbergstraat 23, 3545 Zelem-Halen, BELGIEN, Tel. +32 / 13-4 60-2 00;
PPG Coatings Deutschland, An der Halde 1, 44805 Bochum, Tel. 02 34 / 8 69-0;
Rayher Hobby, Fockestr. 15, 88471 Laupheim, Tel. 0 73 92 / 70 05-0.

Kreidefarben, Wachs

Hornbach, Hornbachstr. 11, 76878 Bornheim bei Landau/Pfalz, Tel. 0 63 48 / 60-00;
Martin Mathys N.V, Kolenbergstraat 23, 3545 Zelem-Halen, BELGIEN, Tel. +32 / 13-4 60-2 00;
PPG Coatings Deutschland, An der Halde 1, 44805 Bochum, Tel. 02 34 / 8 69-0;
Rayher Hobby, Fockestr. 15, 88471 Laupheim, Tel. 0 73 92 / 70 05-0.

Luftbefeuchter

Bahag/Bauhaus, Gutenbergstr. 21, 68167 Mannheim, Tel. 08 00 / 3 90 50 00;
Eurom, Postbus 131, 8280 AC Genemuiden, NIEDERLANDE, Tel. +31 / 38-3 85-43 21;
Groupe SEB Deutschland/Rowenta Werke, Theodor-Stern-Kai 1, 60596 Frankfurt/M., Tel. 0 69 / 85 04-0;
Helen of Troy - Kaz Europe Sàrl, Place Chauderon 18, 1003 Lausanne, SCHWEIZ, Tel. +41 / 21-64 40-1 10;
Metrox-Service Sp. z o. o., ul. Jagiellonska 55, 83–110 Tczew, POLEN, Tel. +48 / 58-5 32 78-95;
Philips, Unternehmensbereich Elektrohaus­geräte, Röntgenstr. 22, 22335 Hamburg, Tel. 0 40  /  8 08 01 09 80;
Solis Deutschland, Marienstr. 10, 78054 VS-Schwenningen, Tel. 08 00 / 7 23 60 84;
Stadler Form, Chamerstrasse 174, 6300 Zug, SCHWEIZ, Tel. +41 / 41-7 20 48-48.

Luftentfeuchter

Bahag/Bauhaus, Gutenbergstr. 21, 68167 Mannheim, Tel. 08 00 / 3 90 50 00;
Beurer, Söflinger Str. 218, 89077 Ulm, Tel. 07 31 / 39 89-0;
Bomann, Heinrich-Horten-Str. 17, 47906 Kempen, Tel. 0 21 52 / 89 98-0;
Conrad Electronic, Klaus-Conrad-Str. 1, 92240 Hirschau, Tel. 0 96 04 / 40 87 87;
De Longhi Deutschland, Carl-Ulrich-Str. 4, 63263 Neu-Isenburg, Tel. 0 61 02 / 5 99 95 00;
ISC, Eschenstr. 6, 94405 Landau/Isar, Tel. 0 99 51 / 9 59-0;
Klaas Direktimport, Köllertalstr. 47, 66265 Heusweiler-Lummerschied, Tel. 0 68 06 / 8 50 28-0;
Midea Europe, Eisenstr. 9 c, 65428 Rüsselsheim, Tel. 0 61 42 / 3 01 81-0;
Steba Elektrogeräte, Pointstr. 2, 96129 Strullendorf, Tel. 0 95 43 / 4 49-0;
Suntec Wellness, Holzstr. 2, 40221 Düsseldorf, Tel. 02 21 / 15 92 46 00.

Nackenstützkissen

Allnatura Vertriebsgesellschaft, Mögglinger Str. 71, 73540 Heubach, Tel. 0 71 73 / 92 16-0;
Billerbeck Betten-Union, Eppinger Str. 40–44, 76703 Kraichtal-Münzesheim, Tel. 0 72 50 / 75-0;
Centa-Star, Augsburger Str. 275, 70327 Stuttgart-Untertürkheim, Tel. 07 11 / 3 05 05-0;
Dormiente, Dormiente Platz, Auf dem langen Furt 14–16, 35452 Heuchelheim, Tel. 06 41 / 9 62 13-0;
f.a.n. Frankenstolz Schlafkomfort, Industriestr. 1–3, 63814 Mainaschaff, Tel. 0 60 21 / 7 08-0;
Hefel Textil, Schwarzach-Tobelstraße 17, 6858 Schwarzach, ÖSTERREICH, Tel. +43 / 55 72-5 03-0;
Irisette/ Badenia Bettcomfort, Niederschopfheimer Str. 1, 77948 Friesenheim, Tel. 0 78 08 / 89-0;
Paradies, Rayener Str. 14, 47506 Neukirchen-­Vluyn, Tel. 0 18 01 / 72 72 34;
Recticel Schlafkomfort - Schlaraffia, Schlaraffia­str. 1–10, 44867 Bochum, Tel. 0 90 01 / 10 13 18;
Tempur Sealy Deutschland, Carl-Benz-Str. 8, 33803 Steinhagen, Tel. 0 52 04 / 10 00-50.

Staubsauger mit Beutel

Electrolux Hausgeräte Vertriebsgesellschaft/AEG-Electrolux, Fürther Str. 246, 90429 Nürnberg, Tel. 09 11 / 3 23-0;
Fakir-Hausgeräte, Industriestr. 6, 71665 Vaihingen/Enz, Tel. 0 70 42 / 9 12-0;
Groupe SEB Deutschland/Rowenta Werke, Theodor-Stern-Kai 1, 60596 Frankfurt/M., Tel. 0 69 / 85 04-0;
Miele, Carl-Miele-Str. 29, 33332 Gütersloh, Tel. 08 00 / 2 24 46 66;
Philips, Unternehmensbereich Elektrohaus­geräte, Röntgenstr. 22, 22335 Hamburg, Tel. 0 40  /  8 08 01 09 80;
SEG Hausgeräte, Carl-Wery-Str. 34, 81739 München, Tel. 0 89 / 45 90-09.

Staubsauger ohne Beutel

Candy Hoover, Pempelfurtstr. 1, 40880 Ratingen, Tel. 0 21 02 / 4 59-0;
Clatronic International, Industriering Ost 40, 47906 Kempen, Tel. 0 21 52 / 20 06-0;
Electrolux Hausgeräte Vertriebsgesellschaft/AEG-Electrolux, Fürther Str. 246, 90429 Nürnberg, Tel. 09 11 / 3 23-0;
Philips, Unternehmensbereich Elektrohaus­geräte, Röntgenstr. 22, 22335 Hamburg, Tel. 0 40  /  8 08 01 09 80;
Robert Bosch Hausgeräte, Carl-Wery-Str. 34, 81739 München, Tel. 0 89 / 45 90-01;
Royal Appliance International, Jagenbergstr. 19, 41468 Neuss, Tel. 01 80 / 5 01 50 50.

A

Antibakterielle Ausrüstung kann die Hautflora stören, Kontaktallergien und Entzündungen der Haut auslösen. Die antibakteriellen Wirkstoffe sollen verhindern, dass ein Kleidungsstück anfängt zu müffeln, wenn man stark schwitzt. Diese geruchsvermindernde Wirkung wird von Experten bezweifelt.
Antimon ist ein toxisches Spurenelement. Wenn es ins Blut gelangt, wirkt es sehr giftig. Anti­mon
verbindungen werden zum Beispiel als Katalysa­tor bei der Produktion von Polyester oder als Flamm­hemmer eingesetzt. Sowohl Antimon wie auch das aus dem Katalysator entstehende Antimontrioxid gelten als krebsverdächtig, wenn sie eingeatmet werden. In Polyesterfasern bleiben Rückstände, die sich zum Beispiel mit Schweiß lösen und die über die Haut aufgenommen und mit dem Hausstaub eingeatmet werden können. Untersuchungen weisen zudem darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen.
Aromaten = Aromatische Kohlenwasserstoffe können das zentrale Nervensystem und innere Organe schädigen oder gelten als fruchtschädigend. Einige sind krebserregend, andere stehen unter Krebsverdacht.

B

2-Butanonoxim wird bei lösemittelhaltigen Lacken und Ölen als Hautverhinderungsmittel eingesetzt, bei neutral vernetzten Silikonfugen­massen ist es ein mögliches Vernetzungsmittel.­ Aufgrund von Tierversuchen gilt es als krebserzeugend für den Menschen und kann aller­gische Reaktionen hervorrufen. Es ist deklarierungs­-
pflichtig.
Blei: Schwermetall, das sich im Körper anreichern kann. Blei ist als nervengiftig bekannt und kann bei Kleinkindern das Gehirn schädigen. Schon geringe Mengen können zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gewichtsabnahme führen.

F

Flüchtige organische Verbindungen (VOC) belasten die Raumluft und können beispielsweise zum Sick-Building-Syndrom führen, das mit Symptomen wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen einhergeht. Auf ein Gemisch von verschiedenen flüchtigen Substanzen, deren Summe als TVOC ausgewiesen wird, können Menschen sensibler reagieren als auf einzelne Substanzen.
Formaldehyd/-abspalter werden in der Regel als Konservierungsstoffe eingesetzt. Der Stoff reizt schon in geringen Mengen die Schleimhäute und kann Allergien auslösen. Wird Formaldehyd über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend. Es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen.

G

Problematische Glykole, Glykolether und -ester: Lösemittel, die ähnliche Eigenschaften wie Weichmacher haben und ebenfalls über lange Zeiträume aus den Produkten austreten. Die US-Arbeitsschutzbehörde empfiehlt, die Belastung mit diesen Stoffen so gering wie möglich zu halten. Einige Glykolether und -ester können zu Bindehautreizungen, Nierenschäden und in Einzelfällen zu Störungen des Nervensystems führen.

I

Isothiazolinone werden als Konservierungsmittel oder als biozider Wirkstoff eingesetzt. Sie können Al­lergien auslösen und Augen und Haut reizen. Ein besonders hohes sensibilisierendes Potenzial haben die Chlorisothiazolinone.

K

Kobalt: Der Staub von Kobalt und einigen Kobaltverbindungen hat sich im Tierversuch als hinreichend krebserzeugend erwiesen, sodass sie auch als krebserzeugend für den Menschen angesehen werden. Weitere Kobaltverbindungen wie die Kobaltcarboxylate haben vermutlich ein ähnlich bedenkliches Potenzial. Außerdem können Kobalt und Kobaltverbindungen Allergien auslösen.

M

Methylisothiazolinon ist ein Kontaktallergen und wird sowohl in ­Farben und Lacken als auch in Kosmetika als Konservierungsmittel eingesetzt, häufig in Kombination mit dem als starkes Allergen bekannten Methylchloroisothiazolinon. Der Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK) beobachtet inzwischen auch einen deutlichen Anstieg der Sensibilisierungsquote bei Methylisothiazolinon allein. In Kosmetika, die auf der Haut bleiben, ist Methylisothiazolinon seit dem 12. Februar 2017 verboten, in Kombination mit Methylchloroisothiazolinon bereits bei Produkten, die seit dem 16. Juli 2015 auf den Markt gekommen sind.

N

Naphthalin gehört zu den polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und hat sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen und steht im Verdacht, das Erbgut zu schädigen. Die flüchtige Substanz führt außerdem zu Kopfschmerzen und Übelkeit. Naphthalin ist Bestandteil von Teer und Erdöl und kommt somit auch in Lösemitteln wie Testbenzin vor. Es wird unter anderem zu PVC-Weichmachern und Azo-Farbstoffen verarbeitet.

O

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Die Weißmacher sind in den Fasern der Textilien nicht fest gebunden.

P

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.
PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

Q

Quartäre Ammoniumverbindungen wie Benzalkoniumchlorid und Didecyldimethylammoniumchlorid (Quaternium 12) haben fungizide und antibakterielle Eigenschaften und werden als Konservierungs- und Desinfektionsmittel eingesetzt. Sie reizen und ätzen Haut und Schleimhäute und können die Augen schädigen. Bei vorgeschädigter Haut können sie in den Körper gelangen und Gewebe und Nerven schädigen. Außerdem sind sie wassergefährdend.

VOC: flüchtige organische Verbindungen.

Test Kreidefarben

Testmethoden: Dichte: Bei einer Temperatur von 23,1 Grad Celsius oder per Deklaration.
Elemente: Quantitative Bestimmung gemäß DIN EN ISO 17294-2 (01/2017) „Bestimmung von 62 Elementen durch ICP-MS“. Verwendung von Rhodium und Rhenium als interne Standards; Kalibrierung des ICP-MS mittels Multielementstandards (simple linear). Probenvorbereitung: DIN EN 16711-1 (04/2014). Bestimmung von Metallen; Mikrowellendruckaufschluss, Homogenisieren des Probenmaterials, Totalaufschluss in der Mikrowelle in Hochdruckgefäßen mit Salpetersäure.
Flüchtige organische Verbindungen (VOC): GC/MS nach Extraktion. Formaldehyd/-abspalter: Fotometrie nach saurer Wasserdampfdestillation und Derivatisierung; nur bei wasserbasierten Produkten.
Halogenorganische Verbindungen: a) Heißwasserextraktion mit anschließender Zentrifugation und Membranfiltration; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts.
Isothiazolinone: Homogenisieren des Probenmaterials; Filtration der Extrakte durch Membranfilter; Trennung, Identifizierung und Quantifizierung mittels HPLC/DAD bei unterschiedlichen Wellenlängen; nur bei wasserbasierten Produkten.
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): GC-MSD, getestet auf 25 PAK nach EU/EPA/JECFA; nur bei Wachsen getestet. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Zinkpyrithion: HPLC-DAD nach Extraktion; nur bei wasserbasierten Produkten.

Test Staubsauger

Testmethoden: Staubaufnahme von hartem glattem Boden in Anlehnung an DIN EN 60312- 1 (Kabelsauger): Aufsaugen von 50 g/m² Staub bei 0  g Befüllung mit 1 Doppelstrich (DS) (Angaben beziehen sich auf gesaugten Staub im Beutel/Behälter). Vorwärts und rückwärts beginnend: Jeweils Mittelwert aus 2 Messungen, bei auffälliger Streuung zusätzliche Prüfung. Für die Bewertung wurde der Mittelwert aus der vorwärts und der rückwärts beginnenden Prüfung gebildet.
Grobgutaufnahme von hartem glattem Boden in Anlehnung an DIN EN 60312-1 (Kabelsauger): Aufsaugen von 60  g/m² Reis und Linsen bei 0 g Befüllung mit 1 DS (Angaben beziehen sich auf gesaugten Staub im Beutel/Behälter). Vorwärts und rückwärts beginnend: Jeweils Mittelwert aus 2 Messungen, bei auffälliger Streuung zusätzliche Prüfung. Für die Bewertung wurde der Mittelwert aus der vorwärts und der rückwärts beginnenden Prüfung gebildet.
Staubaufnahme vom Teppich „Wilton“ nach DIN EN 60312-1: Aufsaugen von 125 g/m² Staub bei 0 g Befüllung mit 5 DS. Vergleich mit RSB-Standardreferenzwert. Mittelwert aus 4 Messungen. Das Ergebnis eines kalibrierten Referenzsaugers lag an Tag A bei 74,21 Prozent und an Tag B bei 74,63 Prozent gesaugten Staubs.
Faseraufnahme von Teppich „Wilton“ mit Tierhaar: 0,5 g Tierhaare (50 % Hund, 50 % Katze) werden gleichmäßig auf eine Fläche von 22 x 88 cm auf einer Bodenplatte mit Teppich „Wilton“ aufgebracht, eingekämmt, mit einer Harke eingerollt und mit einer Walze eingewalzt. Das Prüffeld wird mit dem Sauger im Zickzack-Muster händisch abgefahren (maximale Saugkraft, 0 g Befüllung), bis alle Haare aufgesaugt sind. Messung der dafür benötigten Zeit und der Zeit für die anschließende händische Säuberung der Düse. Mittelwert aus 3 Prüfungen.
Höchstes nutzbares Staubbehältervolumen: in Anlehnung an DIN EN 60312-1 mit Kunststoffgranulat, ohne Berücksichtigung von Maximal-Markierungen und Filterwechselanzeigen.
Reemission: DIN  EN  60312-1.
Geräusch: DIN EN 60312-1, Schallleistungspegel auf Hartboden.
Energieverbrauch: DIN EN 60312-1, Leistungsaufnahme auf Wiltonteppich und Hartboden. Kalkulierter Energieverbrauch für 10 m² anhand Düsenbreite und Sauggeschwindigkeit von 0,5 m/s.
Handhabung (2 Frauen, 1 Mann): Gebrauchsanweisung; Montage und Demontage; Griffe, Schalter, Tasten, Regler, Anzeigen; Handhabung beim Saugen auf Teppich: Beurteilung Schiebekraft bei maximaler Saugleistung; Beurteilung Manövrierbarkeit bei reduzierter Saugleistung (Schiebekraft 30 N); Saugen unter Möbeln; Handhabung beim Saugen auf Hartboden: Schiebekraft, Manövrierbarkeit, Saugen unter Möbeln jeweils bei maximaler Saugleistung; Filterwechsel, Entleerung Staubcontainer; Reinigung der Düsen.
PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen im Kabel: Röntgenfluoreszenzanalyse, in Anlehnung an DIN EN 62321.
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): GC-MS, AfPS GS 2014:01 PAK.
Phthalate: GC-MS, DIN EN 62321-8.

Test Hartwachsöle

Testmethoden (je nach Zusammensetzung des Produkts): Dichte: LA-LB-016 oder per Deklaration. Elemente: Totalaufschluss in der Mikrowelle, ICP-MS. Formaldehyd/-abspalter: Fotometrie nach Wasserdampfdestillation und Derivatisierung. Flüchtige organische Verbindungen (VOC), Butanonoxim: GC/ MS nach Extraktion. Halogenorganische Verbindungen: a)  Heißwasserextraktion mit anschließender Zentrifugation und Membranfiltra­tion; Binden der organischen Halogene an ­Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Extraktion mit Hexan, Verbrennung des Extraktes im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Isothiazolinone: HPLC/DAD. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): GC-MSD, 25  PAK EU/EPA/JECFA. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse. Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, ­NaBEt4, GC-ICP-MS.

Test Nackenstützkissen

Testmethoden Praxisprüfung:
Druckverteilung (Maximaldruck)/Kontaktfläche bezogen auf Standardfläche: Sensorsystem des Herstellers X-Sensor, Sensoren mit 1,25 cm Durchmesser und einer Auflösung von 16  Bit (ca. 64.000  Stufen). Die durch die Anzahl der belasteten Sensoren bestimmte Größe der absoluten Kontaktfläche wird zu einer definierten (größeren) Grundfläche ins Verhältnis gesetzt.
Abstützhöhe, Kopf- und Rumpfwinkel: 2 Probanden, jeweils in Rücken- und Seitenlage; Frau mit schmalen Schultern, verhältnismäßig geringem Körpergewicht, gering ausgeprägter Brustkyphose; Mann mit breiten Schultern, höherem Körpergewicht, mittelstark ausgeprägter Brustkyphose. Prüfung auf einer Matratze mittlerer Härte; falls Veränderungsmöglichkeiten vorhanden, wurden die Prüfmuster so konfiguriert, dass die für die Probanden günstigsten Verhältnisse erreicht werden, Auswahl der Probanden nach ISO 15537. Kopf-/Rumpfwinkel Seitenlage: a) fotogrammetrisches Messverfahren mit Hilfe eines skalierten Fotos; b) Direktmessung mit einer Sonde (1  mm Stahldraht). Kopf-/Rumpfwinkel Rückenlage: photogrammetrisches Messverfahren. Bewertung der einzelnen Parameter auf einer Skala von 1 bis 5 Punkten.
Bewertung Abstützhöhe Rückenlage (beide Probanden): -10 bis -0,1 mm = 2,5 bis 3,4 Punkte; 0 bis 9,9 mm = 3,5 bis 4,4  Punkte; 10 bis 14,9 mm = 4,5 bis 4,9 Punkte; 15 bis 19,9  mm = 4,9 bis 4,5  Punkte; 20 bis 29,9 mm = 4,4 bis 3,5 Punkte; 30 bis 39,9 mm = 3,4 bis 2,5 Punkte; 40 bis 49,9 mm = 2,4 bis 1,5  Punkte; 50 bis 54,9 mm = 1,4 bis 1,0 Punkte.
Bewertung Winkel Rückenlage (beide Probanden): 0 bis 4,99° =  4,9 bis 4,5 Punkte; 5 bis 9,99° = 4,4 bis 3,5 Punkte; 10 bis 14,99° = 3,4 bis 2,5 Punkte; 15 bis 19,99° = 2,4 bis 1,5 Punkte; 20 bis 22,49° = 1,4 bis 1,0 Punkte.
Bewertung Abstützhöhe Seitenlage (Frau, schmale Schultern): 10 bis 14,9 mm = 2 bis 2,4 Punkte; 15 bis 24,9 mm = 2,5 bis 3,4  Punkte; 25 bis 34,9 mm = 3,5 bis 4,4 Punkte; 35 bis 39,9 mm = 4,5 bis 4,9 Punkte; 40 bis 44,9 mm = 4,9 bis 4,5  Punkte; 45 bis 54,9 mm = 4,4 bis 3,5 Punkte; 55 bis 64,9 = 3,4 bis 2,5 Punkte; 65 bis 74,9  mm =  2,4 bis 1,5 Punkte.
Bewertung Abstützhöhe Seitenlage (Mann, breite Schultern): 40 bis 44,9 mm = 2 bis 2,4 Punkte; 45 bis 54,9 mm = 2,5 bis 3,4  Punkte; 55 bis 64,9 mm = 3,5 bis 4,4 Punkte; 65 bis 69,9 mm = 4,5 bis 4,9  Punkte; 70 bis 74,9 mm = 4,9 bis 4,5  Punkte; 75 bis 84,9 mm = 4,4 bis 3,5 Punkte.
Bewertung Winkel Seitenlage (Frau, schmale Schultern): 0  bis 5,99° = 3,3 bis 4,4 Punkte; 6 bis 8,49° = 4,5 bis 4,9 Punkte; 8,5 bis 10,99 ° = 4,9 bis 4,5 Punkte; 11 bis 15,49° = 4,4 bis 3,6 Punkte; 15,5 bis 19,99° = 3,5 bis 2,7 Punkte.
Bewertung Winkel Seitenlage (Mann, breite Schultern): 0  bis 5,49° = 2,4 bis 3,4 Punkte, 5,5 bis 10,49° = 3,5 bis 4,4  Punkte, 10,5 bis 12,99 ° = 4,5 bis 4,9 Punkte, 13 bis 15,49° = 4,9 bis 4,5 Punkte, 15,5 bis 19,99° = 4,4 bis 3,6  Punkte, 20 bis 24,49° = 3,5 bis 2,7 Punkte.
Bewertung Abstützverhalten: Mittelwert aus Abstützhöhe und Winkel für Proband in Rücken- bzw. Seitenlage.
Umrechnung in Noten nach folgendem Schema: mehr als 4,5  Punkte = sehr gut; mehr als 3,5 bis 4,5 Punkte = gut; mehr als 2,5 bis 3,5 Punkte = befriedigend; mehr als 1,5 bis 2,5 Punkte = ausreichend.
Dauerhaltbarkeitsprüfung: Aufzeichnung einer Federkennlinie des Kissens mit technischer Härte (Cmittel) und exakter Höhe unter Verwendung einer Materialprüfmaschine. Nach der Vorklimatisierung des Prüfmusters über 24 Stunden bei 37 °C und einer relativen Feuchte von 80 % wird das Kissen über eine Dauer von 16 Stunden mit einer planen, kreisförmigen Fläche und einer Gewichtskraft von 200  N belastet, anschließend folgt eine Restitutionszeit von 24 Stunden. Danach wird erneut die Federkennlinie des Kissens ermittelt. Messung mit einem Eindrückstempel nach DIN  53576 Muster XII. Bewertung der Höhen- bzw. Härteänderung: weniger als 3 mm bzw. % = 5 Punkte; 3 bis weniger als 6  mm bzw. % = 4 Punkte; 6 bis weniger als 12 mm bzw. % = 3 Punkte; 12  bis weniger als 25 mm bzw. % = 2 Punkte; ab 25 mm bzw. % = 1 Punkt; Bildung des Mittelwerts.
Viskoeffekt/Hysterese: Messung mit einer Materialprüfmaschine, die im Neuzustand eine Federkennlinie aufzeichnet, Eindrückstempel nach DIN 5376 Muster XIII bei einer Vorschubgeschwindigkeit von 100 mm/Min, Belastung mit einer maximalen Kraft von 100 N. Zur Beurteilung der Intensität des Viskoeffekts wird die entstehende Hysterese (Fläche zwischen der Belastungs- und Entlastungskurze) zusätzlich bei einer Vorschubgeschwindigkeit von 500 mm/Min bestimmt. Temperaturabhängigkeit des Viskoeffekts: Vorkonditionierung bei 13 °C und 30 °C, Bestimmung und Vergleich der technischen Härte.
Testmethoden Inhaltsstoffe:
Halogenorganische Verbindungen (Mischprobe Bezug + Füllung): Elution mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktiv­kohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Antimon (synthetische Materialien): Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Nitrosamine (Latexfüllung): DIN EN 16516; Prüfkammerbedingungen: Kammervolumen 0,25 m³, Temperatur 23 °C ± 1 °C, relative Luftfeuchte 50  % ± 1 %, gereinigte Luft, Luftwechselrate 1,0 h-1, Anströmgeschwindigkeit 0,3 m/s, spez. Luftdurchflussrate 0,25 m3/(Stück x h), Luftprobennahme 2 Tage nach Prüfkammerbeladung.
PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen (Produkt + Verpackung): Röntgenfluoreszenzanalyse. Optische Aufheller: qualitativer Nachweis mit UV-Licht.

Test Luftbefeuchter

Testmethoden: Elektrische Leistung (Watt): Messgerät „Metra Hit 29 S“, Befüllung bis zur Markierung für den maximalen Füllstand mit Leitungswasser der Wasserhärte 18,6 °dH; zunächst Inbetriebnahme für mind. 5 Minuten; der angegebene Wert wurde nach Erreichen des stationären Betriebs über 60 Sek. gemittelt.
Maximale abgegebene Wassermenge (g/h): In Anlehnung an DIN 44973, Teil 2 in einem nahezu zugfreien, klimatisierten Raum. Raumtemperatur 23 °C ± 1 °C, relative Luftfeuchte 45 % ± 2 %. Abweichend von der DIN 44973 wurden die Prüfungen bei unterschiedlichen Stufen und die Wiederholungsmessung der Verdunster bei einer Raumtemperatur von 23 °C ± °C und einer relativen Luftfeuchte von 20 % ± 2  % über einen Zeitraum von 24 Stunden nicht durchgeführt. Der angegebene Wert ist der Mittelwert aus drei Wiederholungsmessungen. Vor Beginn der Messungen hatten Geräte und Wasser eine Temperatur von 23 °C. Die Geräte wurden jeweils auf maximaler Stufe ohne Befeuchtungsregelung betrieben. Zusätzliche wasser- oder nebelerwärmende Funktionen waren eingeschaltet. Die Prüfungen erfolgten jeweils über eine Dauer von 3 Stunden. Ermittlung der abgegebenen Wassermenge aus der Differenz des Gerätegewichts vor und nach jeder Prüfung.
Mikrobiologische Analyse: Für die Prüfung wurden die Befeuchter acht Wochen lang täglich von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr unter Praxisbedingungen nach der jeweiligen ­Betriebsanleitung in Betrieb gehalten und strikt nach den Betriebsanweisungen regel­mäßig gereinigt. Die Ultraschallvernebler wurden auf niedriger Stufe betrieben. Bei den Verdunstern wurden die Ventilatoren auf die niedrigste Stufe gestellt. Während des Dauerbetriebs wurden die Geräte ohne wasser- oder nebelerwärmende Funktionen betrieben, bei den Messungen jedoch mit den Funktionen. Das Wasser im Test fällt in die Kategorie weich (7,3 °dH). In einer Prüfkammer mit den Innenmaßen 960 x 960 x 1040 Millimeter wurden nach vier und nach acht Wochen jeweils Messungen wie folgt durchgeführt. Die Kammer ist mit einem Lufteinlass und einem Luftauslass versehen, die sich gegenüber befinden. Durch den Lufteinlass tritt Raumluft, die über ein Schwebstoff-Filter (Filterstufe H 13) nahezu keimfrei gemacht wird, in die Kammer ein. Über den Luftauslass wird die Luft wieder abgesaugt (Volumenstrom ca. 260 l/min). Zur Messung befindet sich das zu untersuchende Prüfgerät eingeschaltet in der Kammer. Ein Querstromventilator in der Kammer vermischt die Luft vollständig. Die abgesaugte Luft wird mit zwei unterschiedlichen Systemen (Impingement 20 min und Impaktion 2  x 4 min) beprobt. Beginn der Probenahme, nachdem das Prüfgerät 15 Minuten in der strömenden Luft in der Kammer in Betrieb war, und sich ein Fließgleichgewicht der Mikroorganismen-Konzentration in der durchströmenden Kammerluft eingestellt hat. Am Anfang, in der Mitte und am Ende der Messungen werden Leerkammermessungen durchgeführt. Bestimmung des Blindwerts mit der gleichen Messtechnik wie für die Emissionswerte selbst. Als Leerwert für die Berechnung der stündlichen Freisetzungsrate wird der Mittelwert der drei Leermessungen herangezogen. Probenahmegerät am Auslass: Luftkeimsammler nach dem Impaktionsprinzip (Klotz Bactair). Die Luft aus dem Abluftrohr wird mittels des Luftkeimsammlers und einer Spezialsonde direkt auf Agarplatten (CASO für Bakterien und DG18 für Schimmelpilze) gesogen. Für die Ultraschallvernebler zusätzlich Verwendung von Impinger AGI-30. Dabei werden die Keime in jeweils 30 ml physiologischer Kochsalzlösung unter Zusatz von 0,01 % Tween 80® (Poly[oxyethylen][80]-sorbitanmonooleat) abgeschieden. Probenvolumen ca. 250 l; das exakte Volumen jeder einzelnen Messung wurde mit einem Flowmeter erfasst. Unmittelbar nach der Messung Überführung der Keimsuspensionen ins Labor. Jeweils 10 ml der Probensuspension werden membranfiltriert und die Membranfilter anschließend auf Nährböden aufgelegt. Die restliche Probensuspension wird pro Parameter in je einer mehrstufigen Verdünnungsreihe zu je drei Parallelen auf geeignete Nährböden ausplattiert: CASO für Bakterien und DG18 für Schimmelpilze. Die Nährböden werden 2 bzw. 7 Tage lang bei 30 °C bzw. 25 °C bebrütet. Die während dieser Zeit aus den einzelnen Keimen wachsenden Kolonien werden in zweitägigem Abstand ausgezählt. Zur Auswertung werden die Koloniezahlen umgerechnet in koloniebildende Einheiten (KBE) pro m³ Luft. Die Differenz zwischen der Auslasskonzentration und dem Blindwert wird mit dem am Messtag eingestellten und gemessenen Volumenstrom multipliziert, um die stündliche Freisetzungsrate (KBE/h) der Prüfgeräte zu berechnen. Parallel zu den Messungen der Keimfreisetzungsraten nach 8 Wochen wird in jedem Gerät die Besiedlungsdichte mit Bakterien und Schimmelpilzen auf den inneren ständig feuchten Oberflächen untersucht. Dazu Beprobung einer 5 cm² großen Fläche mit sterilen Abstrichtupfern. Die Tupfer werden direkt auf die Nährböden ausgestrichen: CASO (Bakterien) und DG18-Nährböden (Schimmelpilze). Die Nährböden werden 2 bzw. 7 Tage lang bei 30 °C (Bakterien) bzw. 25 °C (Schimmelpilze) bebrütet. Auszählung der Kolonien in zweitägigem Abstand. Vor der Messung der Freisetzungsrate von Schimmelpilzen und Bakterien aus den Geräten wird jeweils eine Wasserprobe aus dem Vorratsbehälter bzw. dem Tank entnommen und im Labor auf den Gehalt an Bakterien analysiert. Täglicher Betrieb des Geräts während des Prüfzeitraums: Das Wasser wurde gemäß Bedienungsanleitung gewechselt und das Gerät entsprechend gereinigt.
Elemente, PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Luftentfeuchter

Testmethoden: Entfeuchtungsleistung: Einstellung der Geräte auf maximale Leistung, zeitgleicher Betrieb aller Geräte im Test unter denselben klimatischen Bedingungen über fünf Stunden im Außenbereich (hohe Luftfeuchtigkeit, kein Regen); zwei Messungen an zwei verschiedenen Tagen (Entfeuchtungsleistung 1: 16 Grad Celsius  /­ 81  Prozent Luftfeuchtigkeit; Entfeuchtungsleistung 2: 17,6 Grad Celsius/73 Prozent Luftfeuchtigkeit); Entfeuchtungsleistung Ø: Mittelwert aus Entfeuchtungsleistung 1 und Entfeuchtungsleistung 2.
Leistungsaufnahme Stand-by/maximal beim Entfeuchten: Ermittlung der Leistungsaufnahme in Watt im Stand-by-Modus sowie als Maximalwert während des Betriebs in der höchsten Stufe.
Energieverbrauch pro Stunde: Start der Messung in Wattstunden fünf Minuten nach dem Einschalten des Geräts, Betrieb auf höchster Stufe.
Effizienz: Berechnung der Entfeuchtungsmenge pro Watt aus den ermittelten Messergebnissen.
Geräuschentwicklung (dB[A]): Maximaler Schallleistungspegel, Mittelwert aus drei Messungen, in Anlehnung an DIN EN 60704-1. Messung mit zehn Mikrofonen im ­Abstand von einem Meter zum Luftentfeuchter (Halbkugel). Ermittlung der Schallleistung nach Abzug des Abstands. Charakterisierung der vom Gerät emittierten Geräusche in alle umgebenden Raumrichtungen unabhängig vom Abstand zum Gerät.
Handhabung und Ausstattung: Begutachtung durch zwei Laborexperten.
Elemente, PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.