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Earth Hour 2022: Am Samstag das Licht ausschalten für mehr Klimaschutz und Frieden

Autor: Redaktion (lp) mit Material von dpa | Kategorie: Freizeit und Technik | 25.03.2022

Zur Earth Hour schaltet die Welt für eine Stunde die Lichter aus – als Zeichen für mehr Klimaschutz und Frieden.
Foto: CC0 Public Domain / Pexels - Dhivakaran S

Licht aus für den Klimaschutz – so lautet auch 2022 das Motto der Earth Hour. Weltweit werden Menschen am Samstag an der Aktion des WWF teilnehmen und Haushalte, öffentliche Gebäude und Sehenswürdigkeiten im Dunkeln versinken. In diesem Jahr soll die Earth Hour auch ein Zeichen für Frieden setzen.

Die Welt knipst am Samstag das Licht aus – und setzt so wie jedes Jahr ein Zeichen für den Klimaschutz. Es ist nur eine kleine Geste – doch wenn Millionen Menschen weltweit am 26. März 2022 zur Earth Hour das Licht ausschalten, rückt mit dem Klimaschutz eines der größten Konfliktfelder unserer Zeit in den Fokus.

Earth Hour: Für eine Stunde die Lichter ausschalten

Rund um den Globus gehen kommenden Samstag zur diesjährigen "Stunde der Erde" des WWF jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für 60 Minuten die Lichter aus. Doch in diesem Jahr ist nicht nur der Schutz des Planeten im Fokus. Mit dem Motto "Licht aus für einen friedlichen und lebendigen Planeten" steht die Aktion 2022 auch im Zeichen des Wunsches nach Frieden in der Ukraine, Europa und der ganzen Welt.

Das Brandenburger Tor in Berlin, Big Ben in London und die Christusstatue in Rio de Janeiro: Es können Privatpersonen, Städte, öffentliche Einrichtungen, Sehenswürdigkeiten und auch Unternehmen mitmachen. Wer mag, kann mit den Hashtags #LichtAus und #EarthHour in den sozialen Netzwerken davon zu berichten.

Stunde der Erde dieses Jahr mit Appell für Frieden

Als Zeichen der Solidarität mit den Opfern des Krieges in der Ukraine kündigte der WWF an, den Frieden nicht nur in Worten, sondern auch visuell in den Fokus zu rücken: Eine Friedenstaube werde Hauptmotiv etwa für die am Brandenburger Tor geplante Aktion sein. Mit Blick auf Krieg, Klimakrise und die Abhängigkeit von fossilen Energien sei das Signal der Klimaschutzaktion, Menschen über Grenzen hinweg für einen friedlichen und lebendigen Planeten zusammen zu bringen, wichtiger denn je, betonen die Veranstalter.

"Uns wird aktuell schmerzlich vor Augen geführt, wie tief wir in der Abhängigkeitsfalle der fossilen Energien stecken", so Viviane Raddatz, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. "Wir müssen schnellstmöglich raus aus Öl, Kohle und Gas, um uns von klimaschädlichen Energieimporten unabhängig zu machen. Nur so können wir das Klima schützen und gleichzeitig unsere Energiesicherheit erhöhen", so Raddatz weiter.

Die Idee zur Earth Hour wurde vor 15 Jahren in Australien von der Umweltstiftung WWF geboren. Heute ist sie die wohl größte weltweite Klima- und Umweltschutzaktion der Welt. Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil. In Deutschland zeichnet sich für dieses Jahr mit Stand Anfang der Woche wieder eine Rekordbeteiligung ab: Laut WWF sind schon über 600 Städte und Gemeinden in Deutschland angemeldet, 2021 nahmen etwa 580 teil.

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