1. Home
  2. News

Rückruf: Einmachgläser können giftiges Nonylphenol enthalten

Autor: Redaktion (lw) | Kategorie: Essen und Trinken | 13.09.2022

Einmachgläser wegen Giftstoffs zurückgerufen
Foto: Shutterstock/Lemonsoup14

Wreesmann ruft ein Fünfer-Set Einmachgläser zurück, das in mehreren Bundesländern verkauft wurde. Der Grund: Die Gläser enthalten den Problemstoff Nonylphenol, der auf enthaltene Lebensmittel übergehen und die Gesundheit gefährden könnte.

Wegen des Giftstoffs Nonylphenol werden kleine, leere Einmachgläser aus chinesischer Produktion zurückgerufen. Die Fünfer-Sets mit 50-Milliliter-Gläschen sollten nicht verwendet werden, wie die Kaufhaus Rolf Wreesmann GmbH & Co. KG. mitteilt.

Die Gläser mit den rotkarierten Deckeln wurden in Wreesmann-Filialen in Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt verkauft.

Gläser enthalten hormonwirksames Nonylphenol

Nach Angaben des Portals Lebensmittelwarnung.de (betrieben vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) besteht die Gefahr, dass der Problemstoff Nonylphenol in gesundheitsgefährdenden Mengen aus den Gläsern auf enthaltene Lebensmittel übergeht. "Nonylphenol ist als hormonwirksame Chemikalie eingestuft, die im Verdacht steht, die Fruchtbarkeit herabzusetzen und ungeborene Kinder im Mutterleib zu schädigen", so das Portal. Der Stoff wird auch von ÖKO-TEST kritisiert.

Diese kleinen Einmachgläser werden zurückgerufen.
Diese kleinen Einmachgläser werden zurückgerufen. (Foto: Kaufhaus Rolf Wreesmann GmbH & Co. KG)

Rückruf: Diese Produkte sind betroffen

  • Einmachgläser, 5er-Set, 50 ml (siehe Bild)
  • Kaufhaus Rolf Wreesmann GmbH & Co. KG
  • EAN: 8719202391251

Kunden, die eines der zurückgerufenen Einmachgläser-Sets bei Wreesmann gekauft haben, sollten diese nicht mehr verwenden. Kunden können den Artikel in jeder Filiale umtauschen und erhalten dort den Einkaufspreis erstattet. Zu weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an den Wreesmann-Kundenservice unter Tel. 04952–94110 oder per E-Mail an [email protected].

Weiterlesen auf oekotest.de:

Mit Material von dpa