1. Home
  2. Ratgeber

Reis aufwärmen: Warum Sie dabei auf penible Hygiene achten sollten

Autor: dpa / Redaktion (lw) | Kategorie: Essen und Trinken | 07.08.2021

Reis aufwärmen: Warum Sie dabei auf penible Hygiene achten müssen
Foto: Shutterstock/kai keisuke

Sie haben viel zu viel Reis gekocht, von dem auf dem Esstisch eine Menge übrigblieb? Wenn der Reis eine Weile herumstand, kann eine spätere Resteverwertung problematisch werden. Hier erfahren Sie, worauf Sie beim Reisaufwärmen achten müssen, um einer möglichen Keimgefahr zu entgehen.

Wer gekochten Reis aufbewahren und wieder erwärmen möchte, muss penibel auf Hygiene achten. Denn: Reis enthält fast immer sporenbildende Bakterien vom Typ Bacillus cereus, warnt die Verbraucherzentrale Bayern.

Reis aufwärmen: Es besteht Keimgefahr

"Die Sporen dieser Bakterien werden beim Erhitzen nicht abgetötet. Aus ihnen können sich während der Aufbewahrung neue Bakterien entwickeln, die Giftstoffe bilden", erklärt Verbraucher- und Ernährungsexpertin Susanne Moritz.

Diese Bakterien vermehren sich besonders schnell, wenn gekochter Reis langsam bei Zimmertemperatur abgekühlt oder bei lauwarmen Temperaturen warmgehalten wird. Die Folge: Die Toxine (d.h. Giftstoffe) dieser Bakterien können zu Erbrechen und Durchfällen führen.

Arsen in 12 Reis-Marken: Alle Test-Ergebnisse im E-Paper

Reste von Reisgerichten könnten dennoch aufgewärmt werden – allerdings nur, wenn man einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet. Wichtig sei, dass der Reis im Kühlschrank rasch abgekühlt oder bei über 65 Grad warmgehalten wird.

So kann man verhindern, dass Keime wachsen beziehungsweise Sporen auskeimen. Doch auch dann sollte gekochter Reis innerhalb eines Tages verzehrt werden.

Weiterlesen auf oekotest.de: