1. Home
  2. Ratgeber

Lebensmittel online bestellen: 7 Online-Supermärkte unter der Lupe

So versorgen Sie sich auch in der Corona-Krise gut, bezahlbar und sicher.

Autor: Lino Wirag | Kategorie: Essen und Trinken | 18.05.2020

Lebensmittel online bestellen - auch in der Corona-Krise gut und bezahlbar versorgt.
Foto: Logos verschiedener Anbieter

Das Bestellen von Lebensmitteln im Internet war bislang keine ernsthafte Alternative zum Gang in den Laden. Seit Corona jedoch ändert sich das Kaufverhalten vieler Verbraucher. Wir stellen Ihnen sieben Online-Supermärkte und ihre Angebote vor und geben Tipps, wie Sie sinnvoll und sicher bestellen.

In einer Pandemie überlegen sich Menschen genau, wie oft sie das Haus verlassen. Gerade Senioren oder andere Personen, die einer Risikogruppe angehören, sind immer noch am sichersten, wenn sie möglichst wenig Kontakt zur Außenwelt pflegen. Auch wer zurzeit Husten- oder Fieber-Symptome entwickelt, sollte sich isolieren.

Lebensmittel online kaufen in der Krise

In der Vermeidung von Kontakten kann aber auch die Lebensmittelversorgung zum Problem werden. Schließlich verfügt nicht jeder über Angehörige, die in der Nähe wohnen, oder hat hilfreiche Nachbarn, die den Gang zum Supermarkt übernehmen. Dabei muss es nicht einmal um den eigenen Haushalt gehen: Auch wer betagtere (Groß-)Eltern mitversorgt, kann eine Lebensmittel-Bestellung im Internet in Erwägung ziehen, um den Senioren den Gang in den Supermarkt zu ersparen.

Viele Kunden entdecken deshalb zurzeit die Möglichkeit für sich, Lebensmittel online zu bestellen. Nachgefragt werden dabei nicht nur besonders haltbare bzw. trockene Produkte, sondern auch frische Artikel, die schneller verbraucht werden müssen: Denn auch Obst und Gemüse, gekühlte oder tiefgekühlte Produkte sind im Internet erhältlich.

Online-Supermärkte gefragter denn je

Der plötzliche Boom der Online-Supermärkte war dabei kaum vorauszusehen, schließlich führte die Branche bislang ein Nischendasein. Zwar eröffneten die ersten Anbieter schon vor der Jahrtausendwende ihre virtuellen Regale, für die überwiegende Mehrheit der Deutschen war das Bestellen von Lebensmitteln im Internet aber bislang keine ernsthafte Alternative zum Gang in den Laden.

Der Online-Anteil am deutschen Lebensmittelumsatz lag deshalb im letzten Jahr nur bei etwas über einem Prozent, und nur jeder vierte deutsche Konsument gab 2019 an, schon einmal Lebensmittel im Internet eingekauft zu haben. Aufgrund der Corona-Krise könnten Lebensmittel-Bringdienste aber hierzulande jetzt ihren Durchbruch erleben.

Im April 2020 stieg die Nachfrage nach Online-Supermärkten um mehr als das Doppelte
Im April 2020 stieg die Nachfrage nach Online-Supermärkten um mehr als das Doppelte (Foto: Quelle: Bitkom/Statista)

Lebensmittel online bestellen: Teurer als im Laden?

Der zusätzliche (Liefer-)Service, den die Online-Supermärkte erbringen müssen, schlägt sich natürlich auf die Preise nieder, die im Internet für Lebensmittel verlangt werden. Allerdings unterscheiden sich die Kosten nicht so stark vom stationären Handel, wie man meinen möchte. Auch sind einige Lebensmittel-Lieferdienste spürbar günstiger als andere.

Vor rund drei Jahren kosteten Lebensmittel im Online-Supermarkt im Durchschnitt rund 17 % mehr als im physischen Geschäft. Nach unseren Stichproben trifft dieser Preisaufschlag auch jetzt, in der Corona-Krise 2020, noch mehr oder weniger zu, wobei vor allem diejenigen Produkte teurer ausfallen, die kühl gehalten oder sorgfältig verpackt werden müssen.

Supermarkt im Internet: Kostenbeispiel

Ein Beispiel: Eine Tafel Milka-Schokolade kostet in den untersuchten Online-Supermärkten zurzeit zwischen 1,09 und 1,39 Euro, was dem Ladenpreis schon recht nahekommt. Für ein Kilo Bananen hingegen werden zwischen 1,89 und 2,19 Euro aufgerufen: Die Südfrüchte sind damit bei allen Internet-Bringdiensten spürbar teurer als stationäre Ware.

Zur Verwirrung um die Preisstruktur trägt bei, dass einige Supermärkte in ihren virtuellen und realen Niederlassungen unterschiedliche Sonderangebote aufrufen. Das hat zur Folge, dass die Gummibärchen bei einer Supermarktkette mal im Online-Sortiment günstiger sein können und mal im Laden um die Ecke.

Lebensmittel online bestellen: Auch im Internet ist die Auswahl an frischem Gemüse groß.
Lebensmittel online bestellen: Auch im Internet ist die Auswahl an frischem Gemüse groß. (Foto: CC0 / Unsplash.com / nicotitto)

7 Lebensmittel-Lieferservices im Vergleich

Die folgende Liste verschafft Ihnen einen Überblick über die sieben wichtigsten Lebensmittel-Lieferdienste, die zurzeit auf dem deutschen Markt konkurrieren. Zusätzlich haben wir bei jedem Online-Supermarkt stichprobenartig überprüft, wie viele Bio-Produkte sich zurzeit im Angebot befinden.

Der Markt wächst – und damit der Bedarf nach Übersicht. Denn nicht alle Lieferdienste beliefern die gleichen Städte (wenn sie überhaupt mehr als zwei Städte beliefern), haben ein vergleichbares Angebot, dieselben Mindestbestellwerte oder Versandkosten.

Nicht zu vergessen: Lebensmittel werden keineswegs nur von Online-Supermärkten geliefert, sondern auch von zahlreichen Onlineshops mit spezialisiertem Produktsortiment sowie von kleineren Anbietern, die nur regional agieren. Weiter unten finden Sie deshalb zusätzlich mehrere Alternativen, um sich über das Internet mit (frischen) Lebensmitteln zu versorgen.

Lebensmittel online bestellen in der Corona-Krise

Ein Dämpfer vorweg: Im Moment gibt es kaum einen Onlineshop, egal mit welchem Sortiment, der seine Kunden nicht darüber informiert, dass es aufgrund der Corona-Krise zu Verzögerungen kommen kann. Lebensmittel-Lieferdienste waren in den ersten Wochen der Pandemie sogar besonders gefragt. "Wir können nur einen kleinen Teil der Nachfrage abarbeiten", sagte Thomas Eder vom Bringdienst Getnow Ende März.

Obwohl die Anbieter inzwischen Zeit hatten, sich an die neuen Umstände anzupassen, hat sich die Bestellsituation für Online-Lebensmittel noch nicht vollständig normalisiert. Deshalb dauert es bei einigen Anbietern noch, bis auch kurzfristige Lieferfristen (wenige Stunden bis zwei Tage) wieder problemlos gebucht werden können.

Lebensmittel online: Liefersituation prüfen

Bevor Sie also Ihren (virtuellen) Einkaufswagen füllen, empfehlen wir Ihnen dringend, zunächst zu überprüfen, ob der Online-Supermarkt überhaupt ein passendes Lieferfenster anbietet. Einige Bringdienste informieren auch auf ihren Social-Media-Kanälen über aktuelle Einschränkungen.

Um Hamsterkäufen vorzubeugen, haben einige Shops zurzeit außerdem die Anzahl beschränkt, die von bestimmten Produkten erworben werden können. Generell geben die Lebensmittel-Lieferdienste, die sich an Privatkunden richten, nur haushaltsübliche Mengen ab.

Lebensmittel-Lieferservice: Wer beliefert mich?

Auch ohne Corona ärgerlich: Nicht alle Dienste liefern überall hin – eher ist das Gegenteil der Fall. Nur wer in Berlin oder München lebt, darf sich freuen: Die beiden Großstädte werden von allen Anbietern angesteuert.

Tipp: Die Website Foodly bietet einen praktischen PLZ-Prüfer, der mehrere Lieferdienste danach befragt, ob (und wann) sie bestimmte Postleitzahlen beliefern. Die meisten Supermärkte, die unser nachfolgender Anbieter-Vergleich enthält, sind auch bei Foodly abgebildet.

    Lebensmittel liefern lassen: In der Corona-Krise setzen sich Lieferdienste durch.
    Lebensmittel liefern lassen: In der Corona-Krise setzen sich Lieferdienste durch. (Foto: CC0 / Unsplash.com / Thomas Lefebvre)

    Lebensmittel online kaufen: Anbieter-Vergleich

    Stand: 30. April 2020, Liste alphabetisch geordnet. Über Besonderheiten wie Pfandrückgabe an der Haustür, Ersatzprodukte (wenn Wunschartikel vergriffen sein sollten), Treuepunkte, Abomodelle o.ä. informieren Sie die Anbieter auf ihrer Website.

    1. Bringmeister (Edeka)

    Bringmeister (seit 1997) ist der Branchen-Oldie, gehört inzwischen zur Edeka-Gruppe und liefert aus deren Sortiment. Nachteil: Bislang werden nur Berlin und München (mit Umland) bedient. Und: Wegen der Corona-Krise kommt es derzeit "zeitweise zu eingeschränkten Lieferzeitfenstern".

    • Liefergebiete: Nur Berlin, München (inkl. Dachau) und Potsdam
    • Produktanzahl: Mehrere Tausend, rund 2.100 Bio-Produkte, darunter das Alnatura-Sortiment
    • Lieferzeiten: Mo.-Sa. zwischen 6 und 24 Uhr in Lieferfenstern
    • Mindestbestellwert: 40 Euro (exkl. Getränke)
    • Versandkosten: 0 bis 6,99 Euro
    • Stichprobe Preise: Bananen: ab 1,99 Euro/kg, Frischmilch: ab 0,65 Euro/l
    • Link: bringmeister.de

    2. Edeka: Eigener Lieferservice

    Obwohl Bringmeister zu Edeka gehört, bietet die Supermarktkette auch einen eigenen Lieferservice an, der über die einzelnen Märkte vor Ort abgewickelt wird. Auf einer Deutschlandkarte suchen Sie die nächstgelegene teilnehmende Filiale heraus, der Service ist im Norden bislang stärker aufgestellt als im Süden. Einige Märkte liefern an die Haustür (Lieferdienst), andere bieten nur an, die bestellten Waren (in einem bestimmten Zeitfenster) im Laden abzuholen.

    • Liefergebiete: Über ganz Deutschland verteilt, an dieser Stelle überprüfen
    • Produktanzahl: Variiert nach Markt, in Hamburg z.B. mehrere Tausend, darunter rund 800 Bio-Produkte
    • Lieferzeiten: Variiert nach Markt
    • Mindestbestellwert: 20 Euro (exkl. Getränke)
    • Versandkosten: Variiert nach Markt und Lieferstrecke, in Hamburg z.B. 4,50 Euro
    • Stichprobe Preise: Bananen: ab 1,99 Euro/kg, Frischmilch: ab 0,65 Euro/l
    • Link: edeka.de/lieferservice

    3. Fresh (Amazon)

    Während Amazons "Pantry" sich auf haltbare Lebensmittel konzentriert, gibt es bei "Fresh" auch leicht(er) verderbliche Nahrungsmittel. Größter Nachteil: Der Dienst richtet sich nur an Kunden, die bereits ein kostenpflichtiges Amazon-Prime-Abo abgeschlossen haben. Auch sind die Konditionen, was Lieferzeiten und Versandkosten betrifft, relativ übersichtlich. Tipp: Wähen Sie zunächst Ihre gewünschte Lieferzeit.

    • Liefergebiete: "in ausgewählten Postleitzahlengebieten", sicher aber in Berlin/Potsdam, Hamburg, München
    • Produktanzahl: mehrere Tausend, ca. 3.000 Bio-Produkte
    • Lieferzeiten: zwischen 6 und 22 Uhr, nicht aber an Sonn- und Feiertagen
    • Mindestbestellwert: keiner
    • Versandkosten: 4,99 (für Neukunden, für Bestandskunden existiert auch ein Abomodell) und Amazon-Prime-Abo notwendig
    • Stichprobe Preise: Bananen: ab 1,89 Euro/kg, Frischmilch: ab 0,65 Euro/l
    • Link: amazon.de/fresh

    4. Getnow (Metro)

    Der Online-Supermarkt Getnow gehört zum Großhändler Metro, sodass von vielen Produkten auch Großpackungen im Angebot sind. Für Geschäftskunden gelten etwas andere Bedingungen. Auch hier gelten zurzeit einige Einschränkungen, über die auf der Website informiert wird.

    • Liefergebiete: Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hannover, München u.a.
    • Produktanzahl: Mehrere Tausend, rund 500 Bio-Produkte
    • Lieferzeiten: Mo-Sa. zwischen 8:45 und 21:30 Uhr in Lieferfenstern
    • Mindestbestellwert: 30,- Euro (keinen für Businesskunden)
    • Versandkosten: zwischen 2,90 und 3,90 Euro, ab 90,- Euro Bestellwert frei
    • Stichprobe Preise: Bananen: ab 1,89 Euro/kg, Frischmilch: ab 0,69 Euro/l
    • Link: getnow.com

    5. Mytime

    Anbieter Mytime nutzt keine eigene Auslieferung, sondern verschickt (auch gekühlte) Ware über Paketdienste wie DHL und DPD. Das hat den Vorteil, dass deutschlandweit geliefert werden kann, aber gleich mehrere Nachteile: Versandkosten fallen höher aus als bei der Konkurrenz, Lieferzeiten können vom Kunden nicht so genau festgelegt werden, und es muss viel Verpackung verwendet werden, um Lebensmittel kühlzuhalten (so in Nutzerberichten zu lesen). Auch kosten viele Produkte mehr als bei anderen Anbietern.

    • Liefergebiete: Deutschlandweit
    • Produktanzahl: Mehrere Tausend, rund 420 Bio-Produkte
    • Lieferzeiten: Richtet sich nach DHL/DPD
    • Mindestbestellwert: keiner
    • Versandkosten: 4,99 Euro, für Kühlartikel zusätzlich 5,90 Euro, Lieferung per DHL, DPD.
    • Stichprobe Preise: Bananen: ab 2,19 Euro/kg, Frischmilch: ab 1,15 Euro/l
    • Link: mytime.de

      6. Real

      Real gehört ebenfalls zur Metro-Gruppe. In einigen Gebieten ist es möglich, sich die Artikel nicht liefern zu lassen, sondern sie im Markt abzuholen. Dann entfällt der Mindestbestellwert, es wird lediglich eine Servicegebühr von 3,- Euro fällig. Und: Bei Marktabholung gelten laut Real die gleichen Preisangaben wie im Werbeprospekt und im Abholmarkt (bei Lieferung liegen sie in aller Regel höher).

      • Liefergebiete: Real schreibt von "ausgesuchten Gebieten"; Näheres erfährt der Kunde erst, wenn er seine PLZ auf der Website eingibt. Stichproben ergeben, dass u.a. Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, München und Stuttgart beliefert werden.
      • Produktanzahl: Mehrere tausend Lebensmittel, rund 1.100 Bio-Produkte
      • Lieferzeiten: Mo.-Sa. zwischen 14 und 21 Uhr in Lieferfenstern
      • Mindestbestellwert: 40 Euro
      • Versandkosten: bis zu 7,95 Euro, Aufschlag ab 3. Sperrgutartikel
      • Stichprobe Preise: Bananen: ab 1,90 Euro/kg (bio), Frischmilch: ab 0,79 Euro/l
      • Link: real.de/lebensmittelshop

      7. Rewe

      Rewe ist Marktführer, was das Onlineshopping von Lebensmitteln angeht. Kein Wunder: Die Auswahl ist groß, der Internet-Shop gut gestaltet, die Preise angemessen. Wegen der Krise kommt es auch hier noch zu Einschränkungen. Kunden müssen sich erst registrieren, bevor sie freie Lieferfenster einsehen können.

      • Liefergebiete: Hohe Abdeckung. Rewe spricht von über 75 Städten, die versorgt werden. Ob die eigene Stadt dabei ist, erfahren Sie, indem Sie im Onlineshop Ihre PLZ eingeben. 
      • Produktanzahl: Mehrere tausend Produkte, rund 1.800 Bio-Produkte
      • Lieferzeiten: Mo.-Sa. zwischen 7 und 22 Uhr in Lieferfenstern
      • Mindestbestellwert: 50 Euro
      • Versandkosten: keine für Neukunden, sonst 0 bis 5,90 Euro
      • Stichprobe Preise: Bananen: ab 1,89 Euro/kg, Frischmilch: ab 0,65 Euro/l
      • Link: shop.rewe.de
      Lebensmittel online: Wenn du nicht zum Supermarkt kommst, muss der Supermarkt eben zu dir kommen.
      Lebensmittel online: Wenn du nicht zum Supermarkt kommst, muss der Supermarkt eben zu dir kommen. (Foto: CC0 / Unsplash.com / Nathália Rosa)

            Lebensmittel liefern lassen: Mehr als Online-Supermärkte

            Sie haben natürlich noch andere Möglichkeiten, sich während der Corona-Krise (und auch darüber hinaus) mit Lebensmitteln versorgen zu lassen. Dazu zählen beispielsweise:

            • Drogeriemärkte wie dm, Müller und Rossmann haben Onlineshops, in denen sich haltbare (Bio-)Waren wie Brotaufstriche, Kaffee und Tee, Müslis, Süßigkeiten, Snacks und Getränke aus dem eigenen Sortiment bestellen lassen. Alle Drogerien bieten in ihren Onlineshops jeweils mehrere hundert nicht-verderbliche Lebensmittel an.
            • Einkaufsgemeinschaften/FoodCoops sind Zusammenschlüsse von Privatpersonen, die Lebensmittel direkt vom Hersteller beziehen, um die Preise für die einzelnen Mitglieder zu senken. Im Gegenzug wird beispielsweise eine Jahresgebühr fällig. Es gibt solche Einkaufsgemeinschaften im Internet auch für Bio-Lebensmittel, z.B. unter gemeinsam-bio.de
            • Getränkelieferdienste beliefern bestimmte Städte bzw. Regionen mit Getränkekisten (und holen diese auch wieder ab). Sie finden sie, indem Sie "Getränkelieferdienst [Stadt/PLZ]" in die Suchmaschine eingeben.
            • Kochboxen wie Hellofresh liefern frische Zutaten mit passenden Rezepten an die Haustür.
            • Lebensmittel per App: Der hippe Neuzugang unter den Online-Supermärkten ist die App Picnic aus den Niederlanden, die seit 2018 zumindest das deutsche Ruhrgebiet erobern will. Das Versprechen: Ab 25 Euro Mindestbestellwert werden (auch frische) Lebensmittel kostenfrei nach Hause geliefert, und das zu Preisen, die mit denen der großen Supermärkte vergleichbar sein sollen. Die schlechte Nachricht: Zurzeit ist die Warteliste für neue Kunden so lang, dass sich eine Installation nicht lohnt.
            • Lokale Lieferdienste, die von kleinen Supermärkten oder Privatunternehmern betrieben werden, finden sich ebenfalls in vielen Orten und Städten. Sie finden Sie über die Gelben Seiten oder das Internet, indem Sie beispielsweise "Lebensmittel liefern [Stadt/PLZ]" in die Suchmaschine eingeben.
            • Netto versendet rund 450 haltbare Produkte (u.a. Konserven, Nudeln) in Groß- und Vorratspackungen unter netto-online.de
            • Öko-, Bio- und Gemüsekisten bringen regelmäßig regionales (Bio-)Gemüse zu Ihnen. Leider können auch hier zahlreiche Anbieter aufgrund der aktuellen Situationen keine Neukunden aufnehmen.
            • Onlineshops für Bio-Lebensmittel: Wenn Sie nicht so sehr frische oder gekühlte Lebensmittel benötigen, aber dafür besonderen Wert auf vegane, vegetarische und/oder ökologisch hergestellte Produkten legen, werden Sie bei der folgenden Auswahl kleinerer Anbieter sicher fündig. Jeder dieser Onlineshops führt eine vierstellige Anzahl an vegetarischen oder veganen (Bio-)Produkten: allbio.de, alles-vegetarisch.de, amorebio.de, biohipster.com, fooodz.de, bringmirbio.de, kokku-online.deshop.rapunzel.de, vekoop.de
            • Tiefkühlkost-Lieferanten wie Bofrost oder Eismann schienen schon aus der Mode zu kommen – ihnen beschert die Corona-Krise zurzeit einen zweiten Frühling.

            Weiterlesen auf oekotest.de: