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Aufgewacht! 12 Kaffee-Alternativen mit und ohne Koffein

Autor: Lino Wirag | Kategorie: Essen und Trinken | 16.12.2021

Kaffee-Alternativen: Dieser Kaffee-Ersatz ist gesund und macht munter
Foto: Shutterstock/soi7studio

Sie vertragen keinen Kaffee oder haben andere Gründe, dem schwarzen Elixier Lebewohl zu sagen, und sei es nur zeitweilig? Kein Problem: Wir stellen Ihnen zwölf Kaffee-Alternativen vor – etwa die Hälfte davon ohne Koffein. Sie werden dabei einige alte Bekannte wiedersehen, aber auch ein oder zwei Trendgetränke neu entdecken.

Es gibt viele Gründe, sich einen Kaffee-Detox zu verordnen oder den Muntermacher gar nicht erst wertzuschätzen. Vielleicht haben Sie den Eindruck, dass Kaffee Sie nervös macht oder Ihren Magen reizt, vielleicht mögen Sie einfach den Geschmack nicht oder wünschen sich mehr Abwechslung auf Ihrer (Büro-)Getränkekarte. Vielleicht stört Sie die harntreibende Wirkung, die mit Koffein einhergeht, vielleicht hat Ihr Arzt Ihnen geraten, weniger Bohnenkaffee zu trinken.

Gut, dass zahlreiche Kaffee-Alternativen bereitstehen – einige davon sind altbekannt, andere haben sich als Trendgetränke einen Namen gemacht. Über die gesundheitlichen Wirkungen und möglichen Schadstoffbelastungen von Kaffee wird häufig berichtet, auch von ÖKO-TEST. Das bedeutet aber nicht, dass Kaffee automatisch ungesund ist, und heißt auch keineswegs, dass Tees und andere Alternativen zu Bohnenkaffee nicht mit eigenen Problemen zu kämpfen hätten. Auch beim Rösten von Getreide-Kaffees können beispielsweise Schadstoffe entstehen, wie wir sie in Bohnenkaffee kritisieren (mehr dazu am Ende des Artikels).

12 Kaffee-Alternativen mit und ohne Koffein

Wir haben die folgenden Kaffee-Alternativen in zwei Blöcke geteilt: In der ersten Hälfte servieren wir Ihnen sechs Heißgetränke von Grüntee bis Guaraná, die das Zeug haben, Kaffee als Wachmacher zu ersetzen – meistens, weil sie ebenfalls Koffein enthalten.

Und in der zweiten Hälfte finden Sie sechs Kaffee-Alternativen, die mehr oder weniger stark an Bohnenkaffee erinnern, weil sie ähnlich aussehen, riechen und natürlich schmecken.

Grüner Tee enthält Koffein – genau wie Kaffee. Allerdings ist nicht jeder ein Fan des Geschmacks.
Grüner Tee enthält Koffein – genau wie Kaffee. Allerdings ist nicht jeder ein Fan des Geschmacks. (Foto: Shutterstock/taa22)

Kaffee-Ersatz: Diese Heißgetränke sind ebenfalls Wachmacher

Fehlt Ihnen am Kaffee vor allem der Koffein-Schub, der Sie morgens an den Schreibtisch trägt? Dann könnte sich unter den folgenden Kaffee-Alternativen Ihr neuer Favorit befinden.

1. Grüner Tee ist für viele eine Köstlichkeit, die mal mit fruchtigen, mal mit blumigen Noten punktet. Grüntee gilt darüber hinaus als gesund: Es gibt Hinweise darauf, dass das Risiko für Krebs oder Herz-Kreislauferkrankungen sinkt, wenn Sie viel grünen Tee trinken. Die Wissenschaft geht davon aus, dass sogenannte Polyphenole – sekundäre Pflanzenstoffe, die in grünem Tee vorkommen – dafür verantwortlich sind.

Aber: Tee gehört auch zu den Lebensmitteln, die relativ häufig mit Schadstoffen belastet sind. Als wir Grünen Tee vor einigen Jahren zum letzten Mal getestet haben, konnten wir nur wenigen Marken gute Noten attestieren. Als Kaffee-Alternative kommt Grüner Tee vor allem deshalb infrage, weil er Koffein enthält. Und damit die gleiche Substanz, die auch Kaffee zum Stimulanzmittel Nummer eins in deutschen Küchen macht.

Tipp: Grünen Tee nicht mit sprudelnd kochendem Wasser übergießen, sondern das Wasser erst etwas abkühlen lassen. Und: Im Gegensatz zu Schwarztee können Grüntee-Blätter durchaus ein zweites Mal aufgegossen werden.

Guaraná-Pulver: Koffein-Kick aus Lateinamerika – aber nicht jedermanns Geschmack
Guaraná-Pulver: Koffein-Kick aus Lateinamerika – aber nicht jedermanns Geschmack (Foto: Shutterstock/HandmadePictures)

2. Guaraná-Pulver: Die Guaraná-Pflanze stammt aus dem Amazonasbecken und hat sich hierzulande als hipper Wachmacher etabliert. Der Grund auch hier: Die Samen des Seifenbaumgewächses sind stark koffeinhaltig. Sie können zu einem hellbraunen Pulver zermahlen werden, das anschließend mit (heißem) Wasser aufgegossen wird.

Da die Guaraná-Samen sehr herb bis bitter schmecken, ist das entstehende Getränk nicht jedermanns Geschmack. Deshalb empfiehlt es sich, den Aufguss zu süßen, beispielsweise mit Rohrzucker, Kokosblütenzucker oder anderen Zuckerarten. Alternativ können Sie das exotische Koffein-Pulver auch anderen (Heiß-)Getränken oder Lebensmitteln zusetzen.

Tipp: Guaraná-Pulver ist auch in Bio-Qualität erhältlich.

Kaffee-Ersatz: Auch Schärfe wirkt belebend

3. Ingwertee ist das erste Heißgetränk in dieser Liste, das kein Koffein enthält. Ingwerwasser oder -tee gelten nicht nur als Hausmittel gegen Übelkeit, dem Aufguss wird auch eine belebende Wirkung zugesprochen. Grund sind die Scharfstoffe, vor allem Gingerol, die der Knolle ihren typischen Geschmack verleihen. Die scharfen Substanzen der Ingwerwurzel heizen dem Stoffwechsel ein, weil sie die Durchblutung fördern, und sorgen sogar dafür, dass das 'Glückshormon' Endorphin ausgeschüttet wird.

So geht's: Ingwertee bereiten Sie ganz einfach selbst zu – einfach ein Stück grob geschnittene Ingwerwurzel mit kochendem Wasser übergießen, etwas ziehen (und gegebenenfalls abkühlen) lassen, fertig.

Matcha: Das hippe Tee-Pulver kann auch mit Milch zu einem Matcha-Latte verrührt werden.
Matcha: Das hippe Tee-Pulver kann auch mit Milch zu einem Matcha-Latte verrührt werden. (Foto: Shutterstock/Anna_Pustynnikova)

4. Matcha-Tee: Auch der intensiv schmeckende und leuchtgrüne Matcha-Tee ist ein Trendgetränk und findet sich inzwischen auch in Smoothies, Eistee, Keksen und Süßigkeiten. Dabei ist er nur die Weiterentwicklung eines bereits erwähnten Klassikers, denn: Matcha ist lediglich unfermentierter, nach einem speziellen Verfahren gezüchteter grüner Tee, dessen Blätter zu einem Pulver zermahlen werden, das dann in heißes Wasser gerührt (oder damit aufgeschäumt) wird. Das Extrakt schmeckt herb-bitter bis fruchtig und wirkt belebend. Denn natürlich enthält auch Matcha Koffein, das in dem Grüntee-Pulver sogar noch konzentrierter vorliegt als in konventionell gezüchtetem grünem Tee.

Was Sie wissen sollten: 2019 fand das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hohe Aluminiumgehalte in einzelnen Matcha-Teeproben. Wer regelmäßig Matcha mit den maximal gemessenen Gehalten (in ähnlichen Mengen wie Grünen Tee) trinkt, kann die tolerierbare wöchentliche Aluminium-Aufnahmemenge langfristig überschreiten, so das BfR. Lesen Sie dazu: Matcha-Tee: Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor Aluminium

Mate und Schwarztee als Kaffee-Alternativen

5. Mate-Tee: Das dritte Modegetränk der Liste ist der Mate, der ebenfalls als Muntermacher beworben und gerne mit anderen Getränken versetzt wird. Verantwortlich für die anregende Wirkung ist vor allem die Kombination der Inhaltsstoffe Koffein sowie Theobromin und Theophyllin, die mit Koffein verwandt sind. Die anregende Wirkung von Mate ist nicht so stark wie die von Kaffee, hält aber länger an, so die Forschung.

Auch Mate-Tees können allerdings mit Schadstoffen belastet sein – so das Ergebnis unseres Tests aus dem Jahr 2017, bei die meisten Tees krachend durchfielen. Wer seinen Mate in Bio-Qualität kauft, kann zumindest davon ausgehen, dass beim Anbau höhere Umweltstandards beachtet wurden. Lesen Sie dazu: Mate-Tees im Test.

Zwei Tas­sen Schwarztee entsprechen ungefähr dem Koffeingehalt einer Tasse Kaffee.
Zwei Tas­sen Schwarztee entsprechen ungefähr dem Koffeingehalt einer Tasse Kaffee. (Foto: Shutterstock/P.V.R.Murty)

6. Schwarzer Tee: Schwarztee ist für viele die Kaffee-Alternative schlechthin. Das geschmackliche Spektrum reicht von kräftig über malzig bis zu lieblich. Schwarztee punktet dabei ebenso mit Koffein wie Kaffee, mit dem er konkurriert. Dabei entsprechen zwei Tas­sen Tee ungefähr dem Koffeingehalt einer Kaffeetasse.

Der Wermutstropfen auch hier: Als ÖKO-TEST vor einigen Jahren zuletzt schwarze Tees ins Labor geschickt hat, waren viele der untersuchten Schwarztees übermäßig mit Problemstoffen belastet. Lesen Sie dazu: Schwarze Tees im Test

Diese Kaffee-Alternativen … enttäuschen

Von anderen koffeinhaltigen Getränken wie Cola, Eistee oder Energydrinks raten wir ab. Ihnen ist fast immer sehr viel Zucker zugesetzt. Auch sind sie – im Gegensatz zu klassischen Tees, Matcha und Mate – selten in Bio-Qualität zu haben. Lesen Sie dazu auch: Erfrischungsgetränke? Erschreckend viel Zucker

Kaffee-Alternativen: Diese Getränke ähneln Kaffee am meisten

Vielleicht sind Sie auch gar nicht auf der Suche nach einem Wachmacher, sondern schätzen einfach nur den Geschmack von Bohnenkaffee? Und forschen deshalb nach einem Kaffee-Ersatz (ohne gleich zu entkoffeiniertem Kaffee greifen zu müssen)? Die gute Nachricht: Es gibt eine ganze Reihe von kaffeeähnlichen Getränken. Auch sie werden mit heißem Wasser aufgegossen oder -gebrüht und erinnern in Geschmack und Farbe mehr oder weniger stark an Bohnenkaffee.

Im Gegensatz zu Arabica, Robusta & Co. werden sie natürlich nicht aus den gerösteten Kernen der Kaffeekirsche gewonnen, sondern aus anderen, oft heimischen Pflanzen. Kaffee-Ersatz besteht entsprechend aus den Früchten, Samen, Kernen oder Wurzeln hiesiger Gewächse, die getrocknet, zerkleinert und geröstet, mitunter auch gemälzt werden. Hier einige trendige und einige (alt)bekannte Varianten.

Eichelkaffee: für Experimentierfreudige und Selbstversorger

Eichelkaffee können Sie relativ einfach selbst herstellen
Eichelkaffee können Sie relativ einfach selbst herstellen (Foto: Shutterstock/Haradzetska)

1. Eichelkaffee besteht aus gerösteten und gemahlenen Eicheln. Als heimisches Produkt lässt sich Eichelkaffee im Herbst kostenfrei selbst herstellen und punktet dabei mit einer unschlagbaren Öko-Bilanz.

So geht's: Gesammelte Eicheln in der Pfanne erhitzen, was das Schälen erleichtert. Die Kerne nach dem Schälen für ein bis zwei Tage in Wasser einlegen (um ihnen die Gerbstoffe zu entziehen), dabei immer wieder umrühren und das Wasser austauschen. Kerne abtropfen lassen und bei 120 °C im Ofen rösten. Anschließend zerkleinern, mahlen und wie Kaffee aufgießen.

Wem das zu umständlich ist: Im Onlinehandel findet man den Kaffee-Ersatz auch problemlos als geröstetes und gemahlenes Pulver. Der Geschmack wird als herb und leicht würzig beschrieben.

Dinkelkaffee: Aufsteiger unter den Koffeinfreien

2. Dinkelkaffee ist neben Malzkaffee (dazu unten) inzwischen die zweitbeliebteste koffeinfreie Kaffee-Alternative auf dem hiesigen Markt. Der Kaffee-Ersatz aus Dinkelkörnern findet sich inzwischen in Drogerien und (Bio-)Supermärkten, wo er als löslicher Instant-Kaffee verkauft wird. Wie alle Frucht- und Getreidekaffees aus dieser Liste kann er klimaschonend in Deutschland angebaut, geerntet und verarbeitet werden.

Geschmacklich soll er Bohnenkaffee recht nahekommen, aber – je nach Röstung – auch würzige und süßliche Noten aufweisen.

Lupinenkaffee: Kaffee-Ersatz mit Zukunft

Die Lupine ist nicht nur schön, sondern liefert auch ein Getränk, das erstaunlich nah an Bohnenkaffee herankommt.
Die Lupine ist nicht nur schön, sondern liefert auch ein Getränk, das erstaunlich nah an Bohnenkaffee herankommt. (Foto: Shutterstock/Kateryna Sednieva)

3. Lupinenkaffee wird aus den Samen der Süßlupine gewonnen, die im Gegensatz zur herkömmlichen Lupine ungiftig ist. Die Nachfrage nach Lupinenkaffee nimmt erst langsam Fahrt auf, seit auch andere Produkte auf Lupinenbasis (beispielsweise Fleischersatz) bekannter werden. Die getrockneten und gerösteten Kerne der Süßlupine können ebenfalls wie Kaffeepulver aufgebrüht werden. Lupinenkaffee sieht aus wie Kakaopulver, nach dem Aufgießen soll er geschmacklich stark an Bohnenkaffee erinnern.

Wenn Sie also nach einer Kaffee-Alternative suchen, die sich möglichst wenig von "richtigem" Kaffee unterscheidet, sind Sie hier vermutlich gut beraten. Süßlupinenkaffee ist außerdem gluten- und koffeinfrei. Und: Er kann auch selbst gemacht werden, indem Sie die Samen der Pflanze rösten, mahlen und heiß aufgießen. Alternativ ist der Kaffee-Ersatz in Bioläden, Reformhäusern und im Onlinehandel zu finden, sowohl löslich als auch als Pulver (und auch in Bio-Qualität). 

Malzkaffee – mehr als "Kinderkaffee"

4. Für Malzkaffee, umgangssprachlich auch "Kinderkaffee", werden gemälzte – d.h. in Wasser eingelegte, zum Keimen gebrachte und dann wieder getrocknete – Gerstenkörner verwendet. Deshalb ist Malzkaffee auch als Gerstenkaffee bekannt, darf aber nicht mit Kaffee-Ersatz aus ungemälzter Gerste verwechselt werden, den es ebenfalls gibt.

Geschmacklich und farblich erinnert Malzkaffee an Bohnenkaffee, enthält aber weniger Bitterstoffe. Malz- bzw. Gerstenkaffee ist als Instant-Granulat oder als Pulver zum Aufbrühen breit erhältlich. Die wohl bekannteste Malzkaffee-Marke ist "Caro Kaffee" von Hersteller Nestlé.

Zichorienkaffee: Chicorée in der Tasse

Zichorienkaffee wird gerne mit Getreidekaffees gemischt.
Zichorienkaffee wird gerne mit Getreidekaffees gemischt. (Foto: Shutterstock/FuzullHanum)

5. Zichorienkaffee: Aus der Gemeinen Wegwarte, auch: Zichorie, lässt sich ein bekannter Kaffee-Ersatz gewinnen. Weil wir die Knospen einiger Wegwarten-Arten als Chicorée-Salat essen, wird Zichorienkaffee auch unter dem Namen Chicorée-Kaffee verkauft. Die Kaffee-Alternative besteht aber nicht aus Salatblättern, sondern aus den gerösteten und gemahlenen Wurzeln der Wurzelzichorie. Beim Rösten entsteht ein Geschmack, der an Bohnenkaffee erinnert. Sie können Zichorienkaffee pur kaufen oder als Teil von Kaffee-Ersatz-Mischungen, die beispielsweise auch Roggen oder Gerste enthalten.

Kaffee-Ersatz, den kaum jemand kennt

6. Was gibt's noch? Kaffeeähnliche Getränke werden auch aus Bucheckern, Esskastanien, Feigen, Löwenzahnwurzeln sowie verschiedenen weiteren Getreidesorten wie Mais, Roggen oder Gerste (diesmal geröstet, nicht gemälzt) gewonnen. Ebenfalls interessant: Hersteller Naturata mischt für sein Produkt "Getreide-Bohnenkaffee Duo" Kaffeebohnen mit deutschem Demeter-Getreide zu einer Kreation, die den Übergang ins koffeinfreie Leben erleichtern könnte.

Schadstoffe in Kaffee und Kaffee-Ersatz

ÖKO-TEST hat vor kurzem rund 20 Kaffeepulver von Herstellern wie Jacobs, Dallmayr, Tchibo oder Darboven genauer unter die Lupe genommen und Kaffeeproben im Labor untersuchen lassen. In etlichen Kaffees fanden sich aus unserer Sicht "erhöhte" Werte der Schadstoffe Acrylamid und Furan. Aus diesen und anderen Gründen raten wir von zahlreichen Produkten aus dem Kaffee-Test ab. Zu hohe Acrylamid-Werte hatten wir vor zwei Jahren auch schon in (nicht gemahlenen) Kaffeebohnen kritisiert. Mehr dazu in:

Das bedeutet nicht, dass Kaffee-Alternativen automatisch die bessere Wahl darstellen, was eine mögliche Schadstoffbelastung betrifft: Furan und Acrylamid können auch beim Rösten von Getreideprodukten entstehen. So kann auch Getreidekaffee "eine bedeutsame Acrylamid-Quelle" sein, wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in einer Broschüre aus dem Jahr 2016 schreibt. In Kaffeemittel ausschließlich aus Getreide gilt für Acrylamid beispielsweise ein Richtwert von 500 µg/kg. Bei Kaffeemittel aus Zichorie sind es 4000. Röstkaffee hat einen zulässigen Wert von 400 µg/kg. In unserem Kaffeetest haben wir aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes Untersuchungsergebnisse ab 200 µg/kg abgewertet.

Acrylamid-Probleme sind ÖKO-TEST aber auch von Brotbackmischungen, Cornflakes, Knäckebrot, Pommes Frites sowie anderen gerösteten, gebackenen und/oder frittierten Lebensmitteln bekannt.

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