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Ratgeber: Homeoffice im Schlafzimmer

ÖKO-TEST April 2017
vom 30.03.2017

Homeoffice im Schlafzimmer

Betten und Arbeiten

Es ist sicher nur eine Notlösung, aber mit ein paar Kniffen und Einschränkungen kommen Computer und Bett doch ganz gut in einem Raum miteinander klar.

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30.03.2017 | Mal eben von zu Hause die beruflichen Mails checken, die Präsentation für die nächste Besprechung vorbereiten oder die eigene Buchhaltung ordnen: Immer häufiger arbeiten auch normale Angestellte zumindest zeitweise von zu Hause aus, Studierende und viele Freiberufler sowieso. Ideal ist dafür ein separates Zimmer. Doch die meisten Wohnungen sind zu klein. Es findet sich kein Platz, an dem man arbeiten oder lernen kann. Dann rückt rasch das Schlafzimmer ins Visier.

Fragt man Mediziner und Psychologen, passen Arbeit und Schlafen allerdings nicht wirklich zusammen. "Vom Arbeitsplatz im Schlafzimmer würde ich eigentlich abraten, auch wenn es dort oft am ruhigsten ist", sagt Dr. Barbara Perfahl, denn das Schlafzimmer sollte ein Ort der Erholung sein, ein besonders persönlicher Bereich der Wohnung. "Gedanken an unerledigte Aufgaben und Arbeitsstress haben hier nichts verloren", so die Diplompsychologin und Buchautorin, die 2009 ihre Leidenschaft fürs Einrichten zum Beruf gemacht hat und sich seitdem intensiv mit dem Thema Wohnen und Psychologie beschäftigt.

Planen für ein besseres Wohnen

Findet sich kein anderer Raum für den Heimarbeitsplatz als das Schlafzimmer, überlegt man am besten zuerst, welche Tätigkeiten unabweisbar dort ausgeführt werden sollen und welche Hilfsmittel und Materialien man dafür braucht. Denn davon hängt der Bedarf an Stauraum und Arbeitsfläche ab. Wer nur ein Notebook und maximal einen Schreibblock benötigt, kommt mit einem kleinen Sekretär oder einem Klapptisch zurecht. Ist man mit Akten, vielen Büchern oder gar Plänen zugange, ist ein richtiger Schreibtisch die bessere Wahl. Manchmal ist auch ein mobiler Stehtisch für viele Aufgaben völlig ausreichend. Positiver Nebeneffekt: Er bringt den Schreibtischtäter in Bewegung, zum Beispiel beim Telefonieren.

An Kompromissen kommt man allerdings trotzdem selten vorbei, denn Schlafzimmer sind meist nicht groß genug, um zwei solch gegensätzliche Wohnbereiche wie Arbeiten und Schlafen störungsfrei installieren zu können. "Es gibt aber gute gestalterische Lösungen, mit denen man beides in einem Zimmer unter einen Hut bringt", sagt die Innenarchitektin Ute Günther aus dem bayerischen Schöffelding. Für die Einrichtung eines Arbeitsplatzes im Schlafzimmer bedeutet das, die Bereiche optisch und räumlich möglichst gut zu trennen. "Wer Arbeitsutensilien wegräumen beziehungsweise hinter einer Türe oder einem Vorhang unsichtbar machen kann, schaltet abends auch besser ab", erklärt die Wohnberate

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Seite 146 - 153 im ÖKO-TEST April 2017
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