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Ratgeber Bauen 2017
vom

Gebäudedämmung

Ohne sie macht alles keinen Sinn

Eine neue Heizung allein reicht nicht, um das Haus energetisch zu sanieren, auch die Dämmung der Gebäudehülle sollte auf dem Fahrplan stehen. Der zeigt die Richtung und den Zeitpunkt der Maßnahmen an. Dazu gehört es auch, das richtige Material am richtigen Ort einzusetzen.

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06.04.2017 | Die Ansprüche sind hoch, die Umsetzung dürftig: Seit Jahren hinkt die sogenannte Sanierungsquote den öffentlich geäußerten Ansprüchen hinterher. Nur rund ein Prozent des Gebäudebestands wird pro Jahr saniert - zu wenig, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung in absehbarer Zeit zu erreichen. Notwendig wäre eine Quote von mindestens zwei Prozent. Zuletzt ist die Quote der energetischen Sanierung sogar leicht gesunken, hat das bundeseigene Institut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in einem Anfang 2016 erschienen Report festgestellt. Und das trotz weiterhin sehr attraktiver Förderbedingungen.

Dabei sind Komplettsanierungen alter Gebäude die Ausnahme, meist wird Stück für Stück gedämmt, gestrichen und verputzt. Das ist kein Wunder, denn eine Komplettsanierung kostet schnell einen mittleren fünfstelligen Betrag; die wenigsten Hausbesitzer wollen für ihre selbst bewohnte Immobilie so viel Geld auf einmal in die Hand nehmen. Zudem senken die derzeit niedrigen Energiepreise den Handlungsdruck. Anders sieht es aus, wenn ein Altbau verkauft wird. Dann greifen einerseits die Vorgaben der Energieeinsparverordnung, die spätestens zwei Jahre nach dem Erwerb gewisse Mindeststandards für die Dämmung der Bauteile vorgibt. Andererseits sind in diesem Fall oft Budget und Wille der Bauherren größer, da das Haus sowieso komplett saniert wird. Die Eigentümer dämmen oft nur einzelne Bauteile, zum Beispiel, wenn das Dach neu gedeckt werden muss oder die Außenwand einen neuen Putz benötigt. Doch selbst diese Gelegenheit wird oft verpasst. Dabei sind die Vorteile offensichtlich: Eine Dämmung von Außenwand, Kellerdecke und Dach beziehungsweise oberster Geschossdecke senkt nicht nur die Heizkosten, sondern verbessert auch deutlich den Wohnkomfort. Nicht zuletzt schützt eine Wärmedämmung vor Schimmelbewuchs in Zimmerecken und an sogenannten Wärmebrücken, vorausgesetzt man passt sein Lüftungsverhalten an die luftdichtere Hülle an.

Für Brennwertkessel, Wärmepumpen und solar unterstützte Heizungen ist ein gedämmtes Haus der ideale, aber auch notwendige Partner. Erst die Dämmung der Gebäudehülle erlaubt es, die Vorlauftemperatur des Heizungswassers abzusenken, das der Heizkessel durch die Rohre und Heizflächen schickt. Nur so wird der Brennwerteffekt genutzt; Wärmepumpen arbeiten im effektiven Bereich, und Solaranlagen decken einen ansehnlichen Teil des Wärmebedarfs. Eine einfache Schablone für das Vorgehen gibt es nicht, denn jedes Haus ist anders in Zustand und Energies

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Seite 72 - 81 im Ratgeber Bauen 2017
vom 06.04.2017
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