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Die Tests
Dämmstoffe, Dach: Dämm it!
Öko-Stromtarife: Die Spreu vom Weizen trennen

Magazin
Altbau energetisch sanieren: In gute Hände abzugeben
Check Solarthermie: Sonne ist gut, Kontrolle ist besser
Energieeffiziente Hauskonzepte: Autarkie! Aber wie?
Energiesparinvestitionen: Kleines Geld mit großer Wirkung
Fenster: Hier kommt's ans Tageslicht
Gebäudedämmung: Rundum warm verpackt
Gebäudeenergiestandards: Ja, was gilt denn jetzt?
Geld vom Staat: Anreiz für den Austausch
Hausreportage: Vom Minus zum Plus
Hightech statt heizen: Effizienz ins Haus einbauen
Kaminöfen: Lagerfeuerromantik inklusive
Neue Häuser
Pelletöfen: Wohnliche Individualisten
Photovoltaik: Voll integriert
Photovoltaikanlage planen: Sorgfalt geht vor Niedrigpreis
Wärmeverteilung und -regelung: Wärme, schön und gut

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Weitere Informationen

Dachdämmstoffe
CWA Cellulose Werk Angelbachtal, Etzwiesenstr. 12, 74918 Angelbachtal, Tel. 0 72 65 / 91 31-0;
Deutsche Rockwool, Rockwool Straße 37-41, 45966 Gladbeck, Tel. 0 20 43 / 4 08-0;
Gutex Holzfaserplattenwerk, Gutenburg 5, 79761 Waldshut-Tiengen, Tel. 0 77 41 / 60 99-0;
Homatherm, Ahornweg 1, 06536 Berga, Tel. 03 46 51 / 4 16-0;
Isocell, Gewerbestraße 9, A-5202 Neumarkt am Wallersee, ÖSTERREICH, Tel. +43 62 16 / 41 08-0;
Knauf Insulation, Heraklithstraße 8, 84359 Simbach a. Inn, Tel. 0 85 71 / 40-0;
Lothar Zipse - Ziro, Tullastr. 26, 79341 Kenzingen, Tel. 0 76 44 / 91 19-0;
Pavatex by Soprema, NL Deutschland, Wangenener Str. 58, 88299 Leutkirch, Tel. 0 75 61 / 98 55-0;
Puren, Rengoldshauser Str. 4, 88662 Überlingen, Tel. 0 75 51 / 80 99-0;
Saint-Gobain Isover G + H, Bürgermeister-Grünzweig-Str. 1, 67059 Ludwigshafen, Tel. 06 21 / 5 01-0;
Steico, Otto-Lilienthal-Ring 30, 85622 Feldkirchen, Tel. 0 89 / 99 15 51-0;
Thermo Natur, Industriestraße 2, 86720 Nördlingen, Tel. 0 90 81 / 8 05 00-0;
Ursa Deutschland, Carl-Friedrich-Benz-Str. 46-48, 04509 Delitzsch, Tel. 03 41 / 52 11-1 00;
Villgrater Natur Produkte, Klamperpl. 116, 9932 Innervillgraten, ÖSTERREICH, Tel. +43 / 48 43-55 20.

A

Arsen ist ein giftiges Halbmetall, das in seiner anorganischen Form bereits in geringen Dosen Haut-, Lungen- und Harnwegstumore auslösen kann. Bei langfristiger Aufnahme wurden auch Hautschäden, Störungen der Entwicklung und der Nerven beobachtet. Es gibt außerdem Anhaltspunkte für ein verringertes Geburtsgewicht. Organisches Arsen gilt hingegen als unproblematisch.

B

Blei kann sich im Körper anreichern, ist als nervengiftig bekannt und kann bei Kleinkindern das Gehirn schädigen. Schon geringe Mengen können zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gewichtsabnahme führen.

Borverbindungen wie Borsäure und Borate stehen in begründetem Verdacht, fortfpflanzungsgefährdend zu sein.

C

Chrom wird zur Gerbung von Leder eingesetzt und ist umwelt- und gesundheitsschädlich. Es verseucht über die Abwässer Flüsse und Meere und ist giftig für die Mikroorganismen im Wasser. Lösliches Chrom kann für Chromatallergiker problematisch sein.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

N

Nickel kann gelöst Allergien mit einer Vielzahl von Symptomen auslösen, die oft nicht als Nickelallergie erkannt werden. Nickelstaub ist krebserregend.

P

Permethrin wirkt nervengiftig und kann unter anderem Kopfschmerzen auslösen.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Q

Quecksilber ist ein hochgiftiges Schwermetall für Mensch und Natur. Hohe Dosen können für den Menschen tödlich sein, aber auch niedrige Mengen können das Nervensystem und vermutlich auch Herz, Immunsystem und den Fortpflanzungszyklus schädigen. Quecksilber wird in Leber, Nieren und Gehirn gespeichert und nur langsam über die Nieren ausgeschieden

Z

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen.

TEST Dachdämmstoffe

Testmethoden: Flüchtige organische Verbindungen (VOC): GC/MS nach Extraktion und gegebenenfalls zusätzlich EPZ/VOC-Screening Tenax 1 nach 24 h Auslüften; angenommenes Raumvolumen 30 m³, Produktoberfläche 16,08 m² und eine Luftwechselzahl von 0,5/h.
Formaldehyd: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung und gegebenenfalls zusätzlich EPZ-Messung nach 24 h Auslüften.
Halogenorganische Verbindungen: Elution mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts.
Lebensfähige Pilze und Bakterien: Probennahme von mindestens vier verschiedenen Stellen. Ein Teil der Mischprobe wurde in einem sterilen 500-ml-Erlemmeyerkolben (mit Schikanen) eingewogen, in sterilem Verdünnungspuffer mit Tween 80 suspendiert, geschüttelt und in Zehnerschritten verdünnt. Von der Originalsuspension und von der ersten Verdünnungsstufe wurden jeweils 0,1 ml zur Aktivitätsbestimmung mittels ATP-Messung verwendet. Die ATP-Messung erfolgte über eine Lumineszenzreaktion in einem Photometer. Vom Originalansatz und von der ersten, zweiten und dritten Verdünnungsstufe wurden jeweils 0,1 ml auf je zwei der folgenden Nährböden plattiert: DG-18-Agar (mit Chloramphenicol), Malzextrakt-Agar (mit Chloramphenicol) und CASO-Agar (mit Cycloheximid). Die Nährböden wurden bei 24 ± 0,5 °C inkubiert und nach drei, sechs und zehn Tagen ausgewertet (Zählung und morphologische Differenzierung mit Stereolupe und/oder Mikroskop).
Mikrobielle Gesamtbelastung: Entnahme mehrerer Folienkontaktproben/Präparate von vier verschiedenen Stellen und Erstellung mehrerer mikroskopiefähiger Folienkontaktpräparate. Die jeweiligen Folienkontaktproben wurden nach Anfärbung mit Anilinblaulösung lichtmikroskopisch bei bis zu tausendfacher Vergrößerung untersucht. Halbquantitative Beschreibung des Besatzes mit Mikroorganismen.
Permethrin: Pestizidscreening im Material GC/MS.
Phthalate/Ersatzweichmacher/phosphororganische und sonstige Verbindungen: Methode: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung.
PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoresenzanalyse.
Schwermetalle/Borverbindungen: Elementbestimmung mittels ICP-MS. Totalaufschluss in der Mikrowelle.
Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED.