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Saure Rinse: Selbstgemachte Pflegespülung mit zwei Zutaten

Autor: Katharina Schmidt | Kategorie: Kosmetik und Mode | 13.10.2019

Saure Rinse: Selbstgemachte Pflegespülung mit zwei Zutaten
(Foto: CC0 Public Domain / Unsplash - element5 digital)

Eine saure Rinse kann ausgelaugtes Haar wieder geschmeidig machen. Für das Rezept benötigen Sie nur Apfelessig, Wasser und einige Minuten Zeit.

Pflegespülung für die Haare muss nicht teuer sein. Eine saure Rinse kostet beispielsweise nur wenige Cent, wenn Sie sie selbst herstellen. Das Rezept und die Anwendung sind kinderleicht.

Anleitung: So wenden Sie eine saure Rinse an

Eine saure Rinse ist schnell hergestellt:

  1. Füllen Sie eine Flasche mit Leitungswasser.
  2. Geben Sie einen Schuss Apfelessig dazu.

Die Pflegespülung wenden Sie wie folgt an: 

  1. Seifen Sie Ihre Haare wie gewohnt ein.
  2. Waschen Sie das Shampoo aus den Haaren aus.
  3. Geben Sie die saure Rinse über die Haare. 

Nun können Sie die Spülung mit Wasser auswaschen oder in die Haare einziehen lassen. Der Essiggeruch verfliegt, sobald die Haare trocknen.

Tipp: Statt Apfelessig können Sie auch Kräuteressig und Zitronensaft verwenden. 

Für die saure Rinse benötigen Sie nur Apfelessig und Wasser.
Für die saure Rinse benötigen Sie nur Apfelessig und Wasser. (Foto: Pixabay/ CC0/ Rawpixel)

Saure Rinse: So wirkt sie auf die Haare 

Besonders wenn Sie Haarseife als plastikfreie Alternative zu konventionellen Shampoos verwenden, tut es Ihren Haaren gut, sie regelmäßig mit einer sauren Rinse zu behandeln. Denn ein Nachteil von Haarseifen ist der Verbraucherzentrale NRW zufolge, dass die Shampoo-Alternative zusammen mit hartem Wasser Kalkseifen bilden kann. Mit einer sauren Rinse können Sie diese Seifenrückstände besser aus den Haaren entfernen.

Aber auch wenn sie gewöhnliches Shampoo nutzen, eignet sich eine saure Rinse, um die Haare zusätzlich zu pflegen. Dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zufolge soll der Apfelessig strapazierte Haare weicher machen.

Silikone: problematischer Bestandteil vieler Haarspülungen

Silikone, die in vielen herkömmlichen Haarspülungen enthalten sind, haben keine Pflegewirkung: Sie hinterlassen einen Film auf den Haaren, der es lediglich voller, glatter und gesünder aussehen lässt – durch die Versiegelung wirken die Haare aber auf lange Sicht lasch. Außerdem sind Silikone schwer abbaubar – über das Abwasser können sie in Gewässer und den Boden gelangen.

Haarseifen, silikonfreie Shampoos und Spülungen oder selbstgemachte Alternativen wie die saure Rinse sind daher aus unserer Sicht für Umwelt und Haar die bessere Wahl.

Mehr Informationen: Shampoo ohne Silikone im Test: Diese silikonfreien Shampoos empfehlen wir

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