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Ratgeber: Fieber

Spezial Kinderkrankheiten
vom 07.11.2014

Ratgeber: Fieber

Heilsame Hitze

Der Kopf ist heiß, die Augen glasig: Bei vielen Eltern steigt mit der Temperatur die Sorge um ihr Kind. Dabei ist Fieber an sich nichts Schlechtes. Im Gegenteil: Es beweist, dass der Körper sich gegen Krankheitserreger wehrt. Deshalb ist es nicht immer nötig, die hohe Körpertemperatur zu senken.

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07.11.2014 | Fieber ist keine Krankheit, aber ein Krankheitssymptom, das bei Kindern besonders oft auftritt. Im Schnitt leiden Kindergartenkinder bis zu siebenmal im Jahr an einer fieberhaften Infektion. Die Körpertemperatur wird von einem Teil des Gehirns geregelt, dem Hypothalamus. Bestimmte Botenstoffe, die bei Infektionen im Körper entstehen, können zu dieser Schaltzentrale im Gehirn gelangen und damit eine erhöhte Temperatur auslösen. Das Fieber gilt eigentlich als eine gesunde Abwehrreaktion des Organismus, weil sich zumindest Viren bei einer Körpertemperatur um 39 Grad Celsius kaum noch vermehren können. Mit der Erhöhung seiner Betriebstemperatur wehrt sich der Körper also und kämpft gegen krank machende Viren und Bakterien. Kleinere Kinder reagieren schneller mit Fieber als ältere, weil ihr Abwehrsystem noch lernen muss, Keime erfolgreich abzuwehren.

Die normale Körpertemperatur eines Kindes bewegt sich zwischen 36,5 und 37,5 Grad Celsius, wobei Maßstab die im Po gemessenen Werte sind. Gewöhnlich ist die Temperatur in der Mitte der Nacht am niedrigsten und nachmittags am höchsten. Kurzfristig kann sie durch körperliche Anstrengung oder starke Hitze sogar bis auf 39 Grad Celsius hochschnellen, obwohl das Kind vollkommen gesund ist. Ab einem Wert von 37,6 Grad sprechen Ärzte von erhöhter Temperatur - ein Zeichen dafür, dass sich der Nachwuchs höchstwahrscheinlich mit einer Erkrankung herumplagt. Ab 38 Grad hat das Kind Fieber, hohes Fieber beginnt bei 39 Grad. Doch schon bei Temperaturen um die 38,5 Grad leistet der Körper Schwerstarbeit. Der Puls erhöht sich, das Kind atmet schneller und flacher. Anfangs ist der kleine Patient oft blass, fröstelt und hat kalte Füße - ein Zeichen, dass das Fieber steigt. Später bekommt er ein rotes Gesicht, wird heiß und schwitzt. In dieser akut fiebrigen Phase sind die Kinder müde und schlapp, haben keinen Appetit und klagen häufig auch über Kopfweh. Eltern können ihrem Sprössling am besten helfen, indem sie den Bedürfnissen des Kranken so gut wie möglich nachkommen, ihm Ruhe verschaffen, ihn wärmen oder kühlen. Keinesfalls sollte man ein fieberndes Kind zum Essen zwingen. Wenn es ausreichend trinkt, kann ein Kleinkind problemlos ein, zwei Tage auf feste Nahrung verzichten.

Die Frage, wann fiebersenkende Maßnahmen nötig sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. "Eltern müssen im Einzelfall abwägen", sagt der Mannheimer Kinderarzt und ÖKO-TEST-Berater Dr. Falko Panzer. So brauchten hoch fiebernde Kinder, denen es einigermaßen gut geht und die ausreichend trinken, nicht unbedingt Hilfe durch Hausmittel oder Medikamente. Bei manch anderen Patienten, die schon bei leichtem Fieber über Schmerzen und starkes Unwohlsein klagen, sei ein Zäpfchen dagegen durchaus angebracht.

Fieber nicht immer sofort bekämpfen

Und auch das Alter des Sprösslings spielt eine Rolle. Bei älteren Kindern sagt die Höhe des Fiebers nicht unbedingt etwas über die Schwere der Erkrankung aus. So heilt eine von hohem Fieber begleitete In


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