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Gesunde Schulsachen: Das sollten Eltern bei Federmäppchen und Heften beachten

Autor: dpa / Redaktion (lp) | Kategorie: Kinder und Familie | 11.08.2021

Schulsachen: Beim Kauf sollten Eltern genau hinschauen.
Foto: Shutterstock / rido

Neues Schuljahr, neue Schulausstattung? Wir zeigen, worauf Eltern beim Kauf von Federmäppchen, Stiften oder Schulranzen achten können. Denn auch bei Schulsachen dürfen Sie Wert auf Gesundheit und Nachhaltigkeit legen.

Zu Beginn eines neuen Schuljahres werden oft auch die Schulmaterialien auf Vordermann gebracht, teilweise ausgewechselt oder komplett erneuert. Doch bei der Auswahl können Eltern und Schüler schnell den Überblick verlieren. Wir erklären, was Sie beim Kauf von Federmäppchen, Stiften, Heften und Schulranzen beachten können.

Schulsachen: Federmäppchen besser aus Stoff

Federmäppchen sind gerne bunt und mit verschiedenen Figuren bedruckt. Wichtiger als das Aussehen ist allerdings das Material: Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät zu Federmäppchen aus Leder oder Stoff. Diese seien robuster als die aus Kunststoff und frei von gesundheitlich bedenklichen Weichmachern.

Bereits fertig bestückte Federmäppchen enthielten allerdings oft Dinge, die Schüler und Schülerinnen meist gar nicht brauchen, weil sie die schon haben, wie etwa Füller, Tintenkiller, Schreibschablonen, Zirkel oder Kugelschreiber.

Gesunde Stife – wenn man Stiftkauen nicht ausschließen kann

Bei Bleistiften oder Holzbuntstiften mit Lacküberzug hat die Verbraucherzentrale Bedenken, weil sich darin möglicherweise bedenkliche Stoffe wie Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) verstecken könnten, die beim Stiftkauen aufgenommen werden. Auch ÖKO-TEST kritisiert PAK in Tests immer wieder.

Ein weiteres Problem: Folienschreiber mit Aufschriften wie "permanent", "Allesmarker" oder "Whiteboardstifte". Die sind für Kinderhände tabu. Sie enthalten schnell verdunstende organische Lösungsmittel. Filz- und Faserstifte gibt es auf Wasserbasis und obendrein nachfüllbar. Wasserfarben, Filz- und Buntstifte sowie Knete sollten den europäischen Spielzeugnormen EN 71 entsprechen.

In Buntstiften könnten sich bedenkliche PAK befinden.
In Buntstiften könnten sich bedenkliche PAK befinden. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay - Bru-nO)

Schulbedarf: Hefte aus Recyclingpapier ohne Aufheller

Bei Heften, Blöcken, Schnellheftern und Buntpapier sollten Eltern Recyclingpapier mit dem Blauen Engel bevorzugen. Das Umweltzeichen steht dafür, dass Hefte aus 100 Prozent Altpapierfasern hergestellt wurden. Außerdem dürfen schädliche Bleich-Chemikalien, optische Aufheller und andere Chemikalien nicht eingesetzt werden.

Für die meisten Bastelarbeiten in der Schule reichen zudem lösemittelfreie Flüssigkleber oder als Stift völlig aus. ÖKO-TEST hat sich Bastelkleber genauer angesehen und 20 Kleber ins Labor geschickt. Das Ergebnis: Manche enthalten Stoffe, die Allergien auslösen können. Allerdings erhielten zehn Klebstifte auch die Bestnote.

Bastelkleber-Test: Manche enthalten Stoffe, die Allergien auslösen können

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