12 Höschenwindeln im Test

Wir haben zwölf Windelmarken im Labor und von Eltern mit Babys testen lassen: Bei den Inhaltsstoffen gibt's kaum Probleme. Aber mehr als die Hälfte der Windeln schwächelte im Praxistest: Sie liefen aus oder passten nicht gut.

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12 Höschenwindeln im Test

3 Babyfone im Test

Ein Babyfon sollte die kleinen Schläfer nicht mit unnötigem Elektrosmog belasten. Von drei aktuellen Modellen im Test können wir nur eins empfehlen.

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3 Babyfone im Test

14 Stilltees im Test

Wenn es mit dem Stillen nicht klappt, sollen spezielle Tees helfen. Doch einige Produkte sind mit Vorsicht zu genießen. Sie enthalten krebsverdächtige Substanzen, die auch in die Muttermilch übergehen können.

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14 Stilltees im Test
Alle Inhalte der Ausgabe
Spezial Baby

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Die Tests
Babyfone: Hart auf Sendung
Höschenwindeln: Dicke Hose
Milchbildungstees: Ins Kraut geschossen

Magazin
Am Wickeltisch: Trocken legen
Baby-led Weaning/Vom Baby gesteuertes Entwöhnen: Von der Hand in den Mund
Beikost: Um den Brei herum
Der richtige Kinderarzt: Die Chemie muss stimmen
Der richtige Schlafplatz: Ein gemütliches Nest
Einen Kita-Platz finden: Eltern im Ausnahmezustand
Ernährung im 1. Lebensjahr: Satt und zufrieden
Essen für stillende Mütter: Schnell und trotzdem lecker
Fahrradanhänger: Sichere Mitfahrgelegenheit
Fahrradkindersitze: Einfach mal losfahren?
Finanzielle Regelungen: Gewusst wie
Gesundheit und Entwicklung: Abwarten oder eingreifen?
Jein: In die Kita trotz Infekt?
Jein: Sind Krippen gut für Kinder?
Kinder im Auto: Isofix wird Standard
Kinderbetreuung: In guten Händen
Kindliche Schlafstörungen: Träume, Trost und Turbulenzen
Kita, Tagesmutter oder doch zu Hause?: Ein Platz für den Spatz
Medikamente: Was hilft?
Mit dem Baby unterwegs: Unser Kind kommt mit
Muttermilchersatznahrung: Für jeden die passende Flasche
Plötzlicher Kindstod: Katastrophe ohne Ankündigung
Richtig gewickelt: Wegwerfen oder waschen?
Sauberkeit: Keimfrei macht krank
Sauberkeitserziehung: Kommt Zeit, kommt Töpfchen
Schlafen: Nur die Ruhe
Schlaflernprogramme: Mit Geduld und Gefühl
So klappt es mit dem Stillen: Ruhig bleiben, Rat einholen
Therapien: Osteopathie: Heilende Hände
Therapien: Physiotherapie: Bewegung tut gut
Trotzphase: Vom Engelchen zum Bengelchen
Wiedereinstieg in den Beruf: Vorwärts auf dem Weg zurück

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Meldungen
App hilft bei Vergiftungen
Auch Familienhunde beißen
Auf Nummer sicher gehen
Babys nicht pucken
Brille fürs Baby
Datenbanken zu Betreuungsangeboten
Der unsichtbare Dritte
Deutsche mögen wohlklingende Namen
Entspannt mit der Familie verreisen
Fluorid: Zahnpasta oder Tabletten?
Für Druckausgleich bei Start und Landung sorgen
Gehirn auf Hochtouren
Hochgebirge ist tabu
Isländer und Japanerinnen werden älter
Kita selbst gründen
Mehr Kinderbetreuung - mehr arbeitende Mütter
Nützlicher Kurierservice
Oft zu wenig Personal
Omas Fahrten sind Betreuungskosten
Qualitätssiegel für Kindergärten
Richtig essen kann man lernen
Riskante Babywalker
Rollender Untersatz
Sonnenschutz im Auto
Stottern nicht ungewöhnlich
Urlaubsservice für Eltern mit Baby
Wachsen im Schlaf
Was ist eigentlich ... ein Babyarm?
Wenn das Kind beißt
Wie Eltern eine Zöliakie erkennen können
Wie sicher ist unsere Kita?

Weitere Informationen

Windeln

Aldi Nord, Eckenbergstr. 16, 45307 Essen, Tel. 02 01 / 85 93-0;
Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mühlheim, Tel. 02 08 / 99 27-0;
Edeka Zentrale, New-York-Ring 6, 22297 Hamburg, Tel. 01803 / 33 35 20;
Kaufland, Rötelstr. 35, 74172 Neckarsulm, Tel. 0800 / 1 52 83 52;
Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 08 00 / 4 35 33 61;
Moltex Baby-Hygiene, Robert-Bosch-Str., 56727 Mayen, Tel. 0 26 51 / 4 04-0;
Müller Ltd. & Co., Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 07 31 / 1 74-0;
Naty AB, Gamla Värmdövägen 4, 13137 Nacka, Schweden, Tel. +46 / 8-6 44 96-96;
Procter & Gamble Service, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 0800 / 0 02 74 35;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800 / 76 77 62 66.

Stilltees
Humana Milchindustrie/Milchwerke Westfalen, Bielefelder Str. 66, 32051 Herford, Tel. 0 52 21 / 1 81-6 12 22;
Medesign Ingenieur Consulting, Dietramszeller Str. 6, 83623 Dietramszell-Linden, Tel. 0 80 27 / 9 07 38-0;
Milupa, Bahnstr. 14-30, 61381 Friedrichsdorf, Tel. 0800 / 7 37 50 00.

Stilltees, Bio-Produkte
Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 0 62 57 / 93 22-0;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800 / 3 65 86 33;
H&S Tee-Gesellschaft, Industriegebiet Haidach 1, 88079 Kressbronn, Tel. 0 75 43 / 6 03-0;
Herbaria Kräuter-Paradies, Hagnbergstr. 12, 83730 Fischbachau, Tel. 0 80 28 / 90 57-0;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 0 84 41 / 7 57-3 84;
Lebensbaum U. Walter, Dr. Jürgen-Ulderup-Str. 12, 49356 Diepholz, Tel. 0 54 41 / 98 56-0;
Nestlé Nutrition /Alete, Lyoner Str. 23, 60528 Frankfurt/M., Tel. 0800 / 2 34 49 44;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 0800 / 76 77 62 66;
Salus Haus Dr. med. Otto Greither Nachf., Bahnhofstr. 24, 83052 Bruckmühl, Tel. 0 80 62 / 9 01-1 28;
Sidroga Gesellschaft für Gesundheitsprodukte, Arzbacher Str. 78, 56130 Bad Ems, Tel. 0800 / 28 00-8 00;
Weleda, Dychweg 14, 4144 Arlesheim, Schweiz, Tel. 0 71 71 / 91 94 14.

Babyfone
Babymoov (Babymoov Babyphone Premium Care Digital Green), 16 rue Jacqueline Auriol, Parc Industriel de Grav., 63051 Clermont Ferrand Cedex 2, Frankreich, Tel. 069 / 15 39 05 05 16 1;
Funny Handel (Angelcare Babyphon AC423-D), Schiessstr. 46, 40549 Düsseldorf, Tel. 02 11 / 44 03 16-0;
Philips Avent (Philips Avent Analoges Babyphone SCD 485), Lübeckertordamm 5, 20099 Hamburg, Tel. 040 / 80 80 10 9 80.

B

Bio-Orientierungswert: Der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel e.V. hat einen Orientierungswert für chemisch-synthetische Pflanzenschutz-, Schädlingsbekämpfungs- und Vorratsschutzmittel von 0,01 mg/kg festgelegt. Für den Fall einer Überschreitung des Orientierungswerts haben sich die Mitgliedsunternehmen verpflichtet zu recherchieren, woher die Rückstände stammen und ob die Vorschriften der EU-Öko-Verordnung eingehalten wurden.

D

Dauersender: Geprüft wird, ob das Gerät permanent gepulste Strahlung aussendet, unabhängig davon, ob Daten übertragen werden. Das Nova-Institut in Hürth hält es für nicht ausgeschlossen, dass eine permanente niedrige Strahlung gefährlicher ist als eine kurzzeitige höhere Strahlung. Dauerbelastungen sollten vermieden werden.

E

Elektrische und magnetische, niederfrequente Felder stören das Hormon- und das zentrale Nervensystem des Körpers und stehen im Verdacht, die Entstehung von Krebs zu fördern. Es gibt Hinweise, dass hochfrequente Wellen ähnlich wirken. Sie erhitzen zudem Körpergewebe und können so ebenfalls zu gesundheitlichen Schäden führen.

G

Zubereitungen aus Geißraute (Galega officinalis L.) werden unter anderem zur Steigerung der Milchbildung beworben. Weder die Wirksamkeit noch die Sicherheit der Anwendung sind belegt. Aus Tierstudien gibt es Hinweise auf toxische Wirkungen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat empfohlen, Galega officinalis L zur Aufnahme in eine Liste von Stoffen vorzuschlagen, deren Verwendung in Lebensmitteln verboten oder eingeschränkt ist oder auf europäischer Ebene geprüft wird. In einigen Ländern ist der Einsatz von Geißraute in Lebensmitteln bzw. Nahrungsergänzungsmitteln verboten.
Gepulste Strahlung erhöht das mögliche Risiko der Strahlung, die von DECT-Telefonen, Handys oder Babyfonen ausgeht. Studien ergaben, dass gepulste Strahlung die Hirnströme verändern, das Krebsrisiko erhöhen, das Immunsystem schwächen und Schlafstörungen verursachen kann.

N

Nitrat: Nitrat ist ein natürlich im Boden vorkommender Stoff. Die Pflanze benötigt ihn zu ihrem Wachstum, er wird daher im Wesentlichen durch Düngung dem Boden zugeführt. Im menschlichen Magen-Darm-Trakt kann Nitrat zu Nitrit reduziert werden, aus dem durch Reaktion mit Eiweißstoffen Nitrosamine gebildet werden können. Nitrosamine sind im Tierversuch krebserregend.

O

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.
Ochratoxin A: Schimmelpilzgift, das beim Menschen das Immunsystem, die Leber und Nieren schädigt. In Tierversuchen erwies es sich als krebsauslösend. Wärme und Feuchtigkeit fördern die Ochratoxinbildung.

P

Paraffine/Erdölprodukte/Silikone: meist aus Erdöl hergestellt. Diese künstlichen Stoffe integrieren sich nicht so mühelos ins Gleichgewicht der Haut wie die Bestandteile natürlicher Öle, die beispielsweise in Naturkosmetikprodukten stecken.
Pestizide sind chemisch-synthetische Spritzgifte für Pflanzen, deren Anwendung und Rückstände Mensch und Umwelt gefährden. Geringe Rückstände, die immer wieder in Lebensmitteln entdeckt werden, stellen in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko dar. Problematisch kann aber die häufige Aufnahme geringer Pestizidkonzentrationen sein.
PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.
Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind natürliche Pflanzeninhaltsstoffe, die von einer Vielzahl weltweit vorkommender Pflanzenarten zum Schutz vor Fraßfeinden gebildet werden. In hohen Dosen können PA zu akuten Leberschädigungen führen. Bestimmte Verbindungen haben sich im Tierversuch überdies als erbgutschädigend und krebserregend erwiesen, was auch für den Menschen als relevant erachtet wird. PA-haltige Pflanzenteile können bei der Ernte in Kräutertees und einfache Tees geraten. Honig kann durch PA-belastete Pollen verunreinigt sein. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät wegen der Gefährlichkeit dieser Substanzen derzeit davon ab, den täglichen Flüssigkeitsbedarf überwiegend mit Kräutertee zu decken. Das gilt in besonderem Maße für Kinder, Schwangere und Stillende.

R

Reichweitenkontrolle: Regelmäßig in kurzen Abständen vom Babyfon ausgesendete Signale, um zu prüfen, ob der Abstand zwischen Sende- und Empfangsstation zu groß ist. Dies sorgt für zusätzliche Elektrosmogbelastung, wenn sich die Reichweitenkontrolle nicht abschalten lässt.

S

Die Strahlungsstärke, wissenschaftlich als Leistungsflussdichte bezeichnet, gibt an, wie viel Sendeenergie auf eine bestimmte Fläche einwirkt. Das Ecolog-Institut in Hannover ist bei der Auswertung von hundert Mobilfunkgutachten zu deutlichen Hinweisen gekommen, dass eine Strahlungsstärke von 10.000 µW/m² Gehirnfunktionen wie Gehirnströme, das Reaktionsvermögen oder die Blut-Hirn-Schranke beeinflusst. Zudem mehren sich Hinweise, dass die Strahlung Erbgutschäden und Krebs fördern kann. Professor Gerard Hyland hat sich im März 2001 in einem von der Wissenschaftsdirektion des Europäischen Parlaments veröffentlichten Papier für einen Vorsorgewert von 100 µW/m² ausgesprochen. Noch strengere Maßstäbe legen der Medizinphysiker Dr. Lebrecht von Klitzing (10 µW/m²) und die Landessanitätsdirektion Salzburg (1 µW/m²) an. ÖKO-TEST hat die Empfehlung von Professor Hyland als Grundlage der Bewertung genommen.

T

TCO: Abkürzung für The Swedish Confederation of Professional Employees (www.tce.se). Diese Organisation legt unter anderem Standards für Monitore fest.

Test Windeln

Testmethoden: Inhaltsstoffe: Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Praxisprüfung Labor: Für die Aufsauggeschwindigkeit und Rücknässung wurde jeweils der Mittelwert aus zwei Messungen bewertet, bei Abweichungen wurden ein bis zwei weitere Messungen durchgeführt, Ausreißer wurden aus der Bewertung herausgenommen und die Daten entsprechend bereinigt. Die Labormessungen wurden mit Urinersatzlösung (0,9%ige Kochsalzlösung) mittels einer Dosierpumpe durchgeführt. Dafür wurde vorab der Punkt zum Flüssigkeitsauftrag bestimmt. In vier Schüben, mit Wartezeit dazwischen, wurde jeweils eine Flüssigkeitsmenge aufgetragen, die in etwa der von einem Baby auf einmal abgegebenen Urinmenge entspricht. Zur Simulation des Gewichts eines Kindes wurde die Windel dabei mit Gewichten belastet. Gemessen wurde die Zeit, in der die gesamte Flüssigkeit aufgenommen wurde, und am Ende, mithilfe von aufgelegtem Filterpapier, wie viel Feuchtigkeit die Windel wieder abgibt. Während dieser Messungen wurde beobachtet, ob eventuell ein Auslauf aus der Windel erfolgt, und protokolliert, ob und an welcher Stelle ein solcher auftaucht und sensorisch (mengenbezogen) beurteilt.
Praxisprüfung Eltern mit Babys: Jedes Produkt wurde in einem sequenziell monadischen Test mit einem Panel von 15 Haushalten mit je einem Baby der Größe Maxi beziehungsweise Größe 4 über drei Tage getestet. Die Ausgabe erfolgte nach einem Rotationsschema. Die Haushalte hatten zu jedem Produkt einen Fragebogen zum Selbstausfüllen erhalten (Kriterien siehe Bewertung in der Testlegende). Darüber hinaus sollten die Eltern genau angeben, ob und wo es Druckstellen gab oder Hautreizungen auftraten, was ihnen bei den einzelnen Windeln gefiel und was nicht.

Test Babyphone

Testmethoden: Elektrische und magnetische Wechselfelder wurden in Anlehnung an die schwedische TCO-Norm für Computerbildschirme gemessen. Gepulste, hochfrequente elektromagnetische Strahlung, Dauersender, Strahlungsstärke: Gemessen wurde in unterschiedlichen Abständen von der Sendestation unter praxisnahen, alltäglichen Bedingungen. Gemessen wurden ausschließlich Spitzenwerte. Zimmergröße 20 m², drei größere Fensterflächen, weiße Wände, übliche Möblierung mit einigen reflektierenden Glasflächen. Messgeräte: Feldmeter FM10 mit Kombisonde FM3DS und TCO-Sonde EFS6 (Fauser-Elektrotechnik), Feldstärkenmessgerät EFA-3 (Narda), Feldmessgerät EM-1 (Merkel-Messtechnik), Spektrumanalyer FSH3 (Rohde & Schwarz) mit Log.-per.-Messantenne USLP 9143 und elektrischem Aktiv-Dipol EFS 9218 sowie aktiver Loop-Magnetfeld-Antenne FMZB 1538 und kalibrierten Messkabeln (Schwarzbeck-Elektronik). Akustische Prüfungen: niedrigste/höchste akustische Ansprechschwelle: Sender befindet sich in einem Meter Abstand zum künstlichen Mund. Abspielen eines Babyschreigeräuschs am künstlichen Mund. Messung des Schallpegels am Sender. Klirrfaktor/Verzerrungen: Sender befindet sich in einem Meter Abstand zum künstlichen Mund. Erzeugung eines Sinussignals mit einem Pegel von -4,7 dBPa am künstlichen Mund. Messung des Klirrfaktors am Lautsprecher des Empfängers (eingestellt auf maximale Lautstärke). Energieverbrauch im Stand-by: Messung mit einem Leistungsmessgerät Metra Hit. Leistungsaufnahme Sender (ohne Batterien) und Leistungsaufnahme Empfänger (im Stand-by) werden addiert. Betriebszeit Empfänger: Ermittlung unter extremen/ungünstigen Bedingungen, die im Alltag vorkommen können: Ein Radio wird kontinuierlich bei hoher Lautstärke im Abstand von zwei Metern zum Sender betrieben. Einstellung des Senders auf sensibelste Mikrofoneinstellung. Der Empfänger ist zwei Räume (circa zehn Meter) vom Sender entfernt. Sprachqualität (Verständlichkeit, Rauschen, Klang), Ausstattung/Handhabung: Begutachtung durch zwei Experten. Falltest: Fallenlassen des Senders und Empfängers aus einem Meter Höhe je dreimal auf jede der vier Seiten. Äußerliche Begutachtung und Funktionsprüfung der Geräte auf Defekte. Reichweite Innenbereich: Messung der Sende- und Empfangsqualität über mehrere Räume, die sich auf einer Ebene hintereinander gelegen befinden. Reichweite Außenbereich: Messung auf einer in der Umgebung wenig bebauten, leicht mit Büschen und Bäumen bewachsenen Fläche. Störfestigkeit: auf wahrnehmbare Störgeräusche in verschiedenen Abständen jeweils zu einem DECT-Telefon, einem Mobiltelefon und einer Mikrowelle. Halogenorganische Flammschutzmittel, PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Test Stilltees

Testmethoden: Pyrrolizidinalkaloide: in Anlehnung an die Methode "Bestimmung von Pyrrolizidinalkaloiden in Pflanzenmaterial mittels SPE-LC-MS/MS" des BfR, wobei Standardaddition statt Matrixkalibration durchgeführt wurde. Pestizide: ASU § 64 LFGB L00.00-34 GC-MS- und LC/MS/MS-Detektion. Nitrat: ASU L25.00-2. Ochratoxin A: DIN EN 14132:2009 mod.; LC-MS/MS. Mikrobiologie: Gesamtkeimzahl, aerob: ISO 4833 mod:2003 mod.; Enterobacteriaceen: ISO 21528-2:2004; Escherichia coli: ASU L 06.00-36 mod.; Hefen: ISO 7954:1987; Schimmelpilze: ISO 7954:1987; Salmonellen: ASU L 00.00-20 mod. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.