14 Babyschlafsäcke im Test

Nicht unter einer Bettdecke, sondern im Babyschlafsack werden kleine Kinder am besten zur Ruhe gebettet. Wir haben 14 Produkte getestet, keines erhielt die Note "sehr gut". Doch immerhin ist die Mehrzahl der getesteten Produkte sicher. In vielen Säcken stecken allerdings unnötige Schadstoffe.

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14 Babyschlafsäcke im Test

10 Kinderwagen im Test

Gute und schlechte Nachrichten: Endlich können wir zwei getestete Produkte empfehlen. Doch in anderen stecken nach wie vor viel zu viele Schadstoffe!

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10 Kinderwagen im Test

12 Kindermatratzen im Test

Vom erholsamen Schlaf profitieren Kinder wie deren Eltern. Eine schadstoffarme Matratze sollte dabei die Voraussetzung sein. Nicht jede von uns getestete Matratze erfüllt aber diesen Anspruch ganz.

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12 Kindermatratzen im Test

14 Wickelauflagen im Test

Unser Test ernüchtert: Elf von 15 Testprodukten schnitten "ungenügend" ab. Eine Wickelauflage ist sogar derart mit Giftstoffen gespickt, dass eine direkte Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden kann. Und Ikea hat inzwischen Gullunge zurückgerufen.

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14 Wickelauflagen im Test

16 Babyfone im Test

Eigentlich sollen Babyfone die Eltern beruhigen und für mehr Sicherheit sorgen. Doch viele Geräte im Test produzieren reichlich Elektrosmog. Nur einige wenige Modelle können wir empfehlen.

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16 Babyfone im Test
Alle Inhalte der Ausgabe
Spezial Ausstattung

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Die Tests
Babyfone: Alarm, Alarm!
Babyschlafsäcke: Eingesackt
Kinderwagen: Schieb ab
Matratzen, Kinder: Träume süß
Wickelauflagen: So ein Dreck!

Magazin
Ab ins Freie: Endlich richtig toben
Alles zu seiner Zeit: Altersgerechtes Spielzeug
Augen auf: Was Textilsiegel versprechen
Aus Alt mach Neu: Gut und günstig
Babypflegeprodukte: Weniger ist mehr
Babyschaffelle: Zweifelhaftes Vergnügen
Besondere Anlässe: Das Beste für die Kleinen
Bettdecken für die großen Kleinen: Geborgen und warm
Bettwäsche: Kinderträume in Stoff
Der sichere Garten: Spaß im Grünen
Elektrosmog: Unsichtbare Wellen
Erste Hilfe: Notfälle erkennen und handeln
Erstlingsausstattung: Was der Nachwuchs wirklich braucht
Fahren lernen: Vom Lauf- aufs Fahrrad
Fragen und Antworten: Trau schau wem
Kind am Tisch: Gefahrenquelle Hochstuhl
Kinderkleidung: Alles so schön bunt hier
Kindermöbel: Wohnst du schon?
Laufen lernen: Einen Fuß vor den anderen
Plüschtiere: Nicht ohne meinen Teddy
Schlafen: Von der Wiege bis zum Bett
Schnullerglück: Nuckeln macht das Baby froh
Selbstmachen statt kaufen: Spielzeug aus eigener Produktion
Sicherheit: Vorsorge schützt vor Unfällen
Spielen: Hilfreich oder Kosmetik: Spielzeuglabels
Spielen: Der Ernst des Lebens kann warten
Spielzeugqualität und -labels: Viel Schrott auf dem Markt
Tatort Badezimmer: Wonne in der Wanne
Tragetücher/Tragesäcke: Tragfähig
Trübe Aussichten: Regenkleidung, Gummistiefel und Matschhosen
Von Mini bis Maxi: Mitwachsendes Mobiliar
Windelalarm: Frisch gewickelt

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Weitere Informationen

Babyfone

dnt Drahtlose Nachrichtentechnik, Voltastr. 4, 63128 Dietzenbach, Tel. 06074/3714-10;
Funny Handel, Schiessstr. 46, 40549 Düsseldorf, Tel. 0211/440316-0;
Mattel, An der Trift 75, 63303 Dreieich, Tel. 06103/891-0;
Olympia Business Systems Vertriebsgesellschaft, Weg zum Wasserwerk 10, 45525 Hattingen, Tel. 0180/5007514;
Philips Avent, Lübeckertordamm 5, 20099 Hamburg, Tel. 0800/0007520;
Reer, Mühlstr. 41, 71229 Leonberg, Tel. 0700/73374624;
Vivanco, Ewige Weide 15, 22926 Ahrensburg, Tel. 01805/404910.

Babyfone mit Eco-Mode

Ansmann Accu-Technik, Industriestr. 10, 97959 Assamstedt, Tel. 06294/4204-0;
Audioline, Hellersbergstr. 2A, 41460 Neuss, Tel. 01805/001388;
IVS, Im Frauental 14, 92224 Amberg, Tel. 01805/979095;
Mapa, Industriestraße 21-25, 27404 Zeven, Tel. 01801/627246;
Philips Consumer Lifestyle, S&V/P&A, Lübeckertordamm 5, 20099 Hamburg, Tel. 0800/0007520.

Babyschlafsäcke

Alvi - Alfred Viehhofer, Pfennigbreite 44, 37671 Höxter, Tel. 05271/9751-0;
C & A Mode & Co., Wanheimerstr. 70, 40468 Düsseldorf, Tel. 0211/9872-0;
Coppenrath Verlag/Die Spiegelburg, Hafenweg 30, 48155 Münster, Tel. 0251/41411-0;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Easy-Baby, Flurstraße 13, 96215 Lichtenfels, Tel. 09571/75534-0;
H&M Hennes & Mauritz, Spitalerstr. 12, 20095 Hamburg, Tel. 040/350955-0;
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 01805/353435;
Jako-O, Werner-von-Siemens-Str. 23, 96476 Bad Rodach, Tel. 01805/246810;
Julius Zöllner, Kaullache 4, 96328 Küps-Schmölz, Tel. 09264/807-0;
Leela Cotton Naturtextilien, Georg-Wulf-Str. 15, 28199 Bremen, Tel. 0421/551612;
Odenwälder BabyNest, Muckentaler Str. 15, 74838 Limbach, Tel. 06287/9202-0;
Pinocchio, Pirmasenser Str. 97, 66482 Zweibrücken, Tel. 06332/481188;
Prolana, Am Langholz 3, 88289 Waldburg-Hannober, Tel. 07529/9721-0;
Sterntaler, Werkstraße 6-8, 65599 Dornburg-Dorndorf, Tel. 06436/509-0.

Kinderwagen

Britax Römer Kindersicherheit, Blaubeurer Str. 71, 89077 Ulm, Tel. 0731/9345-0;
Bugaboo, PO box 1299, 1000 BG Amsterdam, NIEDERLANDE, Tel. +31/20-4623940;
Doppler Handelsgesell./Naturkind Kinderwagen, Hauptstr. 11, 4210 Gallneukirchen, ÖSTERREICH, Tel. +43/7235-62243;
Dorel Germany, Augustinusstr. 9C, 50226 Frechen-Königsdorf, Tel. 02234/9643-0;
Emmaljunga Deutschland, Gronauer Str. 6, 48607 Ochtrup, Tel. -;
Hartan Kinderwagenwerk, Mühlenweg 1, 96242 Sonnefeld, Tel. 09266/969-0;
Peg Kinderwagenvertriebs- und Service, Rudolf-Diesel-Str. 6, 85221 Dachau, Tel. 08131/5185-0;
Stokke, Burghaldenstr. 2, 71065 Sindelfingen, Tel. 07031/61158-0;
Teutonia Kinderwagenfabrik, Siemensstraße 35, 32120 Hiddenhausen, Tel. 01805/011810;
TRI International, Steinstr. 28, 88339 Bad Waldsee, Tel. 01805/334014.

Kindermatratzen

Allnatura, Am Flugplatz 2, 73540 Heubach, Tel. 07173/7169-0;
Aro Artländer, Ankumerstr. 12, 49577 Kettenkamp, Tel. 05436/95000;
Breckle, Laiern Straße 30, 74321 Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/9795-0;
Dormiente, Am Zimmerplatz 3, 35454 Heuchelheim, Tel. 0641/96213-0;
Ikea Deutschland, Am Wandersmann 2-4, 65719 Hofheim-Wallau, Tel. 01805/353435;
Julius Zöllner, Kaullache 4, 96328 Küps-Schmölz, Tel. 09264/807-0;
Lonsberg Naturbetten, Lambertweg 21, 59556 Lippstadt, Tel. 02941/66960-0;
Malie Matratzen, Gewerbegebiet 1, 19417 Warin, Tel. 038482/631-0;
Paradies, Rayener Str. 14, 47506 Neukirchen-Vluyn, Tel. 01801/727234;
Prolana, Am Langholz 3, 88289 Waldburg-Hannober, Tel. 07529/9721-0;
Schlaraffia-Werke Hüser, Schlaraffiastraße 1-10, 44867 Bochum, Tel. 09001/101318;
Träumeland, Sportstrasse 11, 4142 Hofkirchen, ÖSTERREICH, Tel. +43/7285-60106.

Wickelauflagen

Alvi - Alfred Viehhofer, Pfennigbreite 44, 37671 Höxter, Tel. 05271/9751-0;
Be Be's Collection - A. Duran, Adolph-Kolping-Str. 16, 63512 Hainburg-Hessen, Tel. 06182/898928;
Bébé-Jou Atelier 49 Nederland B.V., Wethouder Buitenhuisstraat 1, 7950 AD Staphorst, NIEDERLANDE, Tel. +31/522-4641-82;
Christiane Wegner, Wassergasse 19, 96279 Weidhausen, Tel. 09562/40433-0;
Easy-Baby, Flurstraße 13, 96215 Lichtenfels, Tel. 09571/75534-0;
Geuther Kindermöbel und -geräte, Steinach 1, 96268 Mitwitz-Hofsteinach, Tel. 01805/113511;
Julius Zöllner, Kaullache 4, 96328 Küps-Schmölz, Tel. 09264/807-0;
Mudis Naturkissen und mehr, Augustin Schlegelstr. 20, 87755 Kirchhaslach, Tel. 08333/7217;
Pinolino Kinderträume, Sprakeler Str. 397, 48159 Münster, Tel. 0251/23929-0;
Prolana, Am Langholz 3, 88289 Waldburg-Hannober, Tel. 07529/9721-0;
Roba Baumann, Feldstr. 2, 96237 Ebersdorf, Tel. 09562/9221-0;
Rotho Babydesign, Im Schachen 212, 66687 Wadern-Nunkirchen, Tel. 06874/18693-0;
Schardt, Am Riegel 15, 96268 Mitwitz, Tel. 09266/99070;
Träumeland, Sportstrasse 11, 4142 Hofkirchen, ÖSTERREICH, Tel. +43/7285-60106.

A

Anilin: Farbstoffbaustein aus der Gruppe der -> aromatischen Amine. Im Tierexperiment ist Anilin krebserzeugend.

Antimon ist ein toxisches Spurenelement. Wenn es in das Blut gelangt, wirkt es sehr giftig. Antimon wird zur Produktion von Polyesterfasern oder als Flammhemmer eingesetzt. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen. Vermutlich lösen sie sich aus Kunststoff und Textilien. Antimonverbindungen belasten das Abwasser.

Aromatische Amine: Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten.

Arsen ist ein giftiges Halbmetall, das in seiner anorganischen Form bereits in geringen Dosen Haut-, Lungen- und Harnwegstumore auslösen kann. Das stellte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einer Stellungnahme vom Oktober 2009 fest. Bei langfristiger Aufnahme wurden auch Hautschäden, Störungen der Entwicklung und der Nerven beobachtet. Es gibt außerdem Anhaltspunkte für ein verringertes Geburtsgewicht.

B

Blei: Schwermetall, das sich im Körper anreichern kann. Blei ist als nervengiftig bekannt und kann bei Kleinkindern das Gehirn schädigen. Schon geringe Mengen können zu Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gewichtsabnahme führen.

C

Cadmium ist ein giftiges Schwermetall. In der Nahrung kommt es zwar nur in geringen Mengen vor, doch auch diese können problematisch sein. Nach einer Neubewertung der Behörden 2009 ist Cadmium gefährlicher als lange angenommen. Beim Tier haben inhalierte Cadmiumverbindungen eindeutig Krebs erzeugt. In Kunststoffen stammt Cadmium oft aus Farbstoffen oder es wird als Stabilisator für PVC-Materialien eingesetzt - seit 2012 ist Cadmium in einer Vielzahl von Kunststoffprodukten verboten.

Chlorparaffine werden als Flammschutzmittel und Weichmacher eingesetzt. Kurzkettige Chlorparaffine werden als umweltgefährlich eingestuft und gelten als krebserzeugend. Mittelkettige Chlorparaffine wurden in der Muttermilch nachgewiesen. Sie sind schwer abbaubar, reichern sich in der Umwelt an und sind sehr giftig für Wasserorganismen.

F

Formaldehyd/-abspalter werden in der Regel als Konservierungsstoffe eingesetzt. Formaldehyd ist ein krebsverdächtiger Stoff, der schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt und Allergien auslösen kann. Wird Formaldehyd über die Atemluft aufgenommen, gilt die Substanz als krebserregend. Es kann zu Tumoren im Nasen- und Rachenbereich kommen.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

O

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut. Drei als fortpflanzungsgefährdend eingestufte Phthalate, nämlich Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Butylbenzylphthalat (BBP), sind in der EU in Spielzeug und Babyartikeln verboten. Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP) und Di-n-octylphthalat (DNOP) dürfen in Babyartikeln und Spielzeug aus Weich-PVC, die von Kindern in den Mund genommen werden können, nicht enthalten sein. Dipropylheptylphthalat (DPHP) hat sich nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) im Tierversuch als schädlich für Schilddrüse und Hirnanhangdrüse erwiesen. Das BfR plädiert deshalb für ein Verbot von DPHP ähnlich den oben genannten Phthalaten. Das derzeit rechtlich noch nicht geregelte Diisobutylphthalat (DiBP) steht auf der Kandidatenliste der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) für besonders besorgniserregende Stoffe. Andere Phthalate gelten als unzureichend erforscht und deren Langzeitwirkungen als nicht hinreichend geklärt.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen an Weichmachern.

S

Silber wirkt antimikrobiell und dadurch geruchshemmend. In Textilien wird es beispielsweise in Kleidung für Neurodermitiker oder in Funktionskleidung eingesetzt.

W

Weichmacher werden spröden (Kunst-)Stoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der Phthalate, außerdem Adipate wie DEHA, Citrate wie Acetyltributylcitrat (ATBC), Trimellitate und als neueste Alternative DINCH und das Terephthalat DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Sie gehen besonders leicht in fette Lebensmittel über. Problematisch sind insbesondere Phthalate.

Test Kinderwagen:

Inhaltsstoffe: Untersucht wurden, wenn nicht anders angegeben, die textilen Materialien. Chlorierte Verbindungen (Sichtfenster, Griffe): Röntgenfluoreszenzanalyse. Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (Griffe): GC-MSD, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Aromatische Amine: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung; a) Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (April 2012); b) bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012), Bestimmungsgrenze 5 mg/kg; GC/MS und TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005). Methoden: Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detektor). Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Phosphororganische Verbindungen, Phthalate, Ersatzweichmacher, antimikrobiell wirksame Substanzen, phenolische Verbindungen (Griffe, Gurte und Sichtfenster): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung.
Praxisprüfung: Anforderungen auf der Basis EN 1888:2011: Funktion der Bremsen; Prüfung der Schnüre und Bänder; verschluckbare Kleinteile; Befestigung des Kinderwagenaufsatzes; Kippsicherheit; Sicherheit des Faltmechanismus; Abzugstest Griffe; Kantenanstoß. Über die Normvorgaben hinaus wurden bei der Prüfung des Gurtsystems die Gurte mit gleicher Belastung über die gleiche Dauer einzeln geprüft, die Prüfung der Schiebeeinheit wurde mit gesteigerter Belastung (anderthalbfaches maximal angegebenes Kindgewicht) durchgeführt, hinsichtlich Hängenbleiben, Quetschstellen, Ecken und Kanten wurden zusätzlich Stellen und hervorstehende Teile berücksichtigt, die außerhalb der Sitzfläche, aber dennoch frei zugänglich im Aktionsradius der Benutzer liegen. Dynamische Belastung auf dem Rollenprüfstand mit einer Beladung des 1,2-Fachen des maximalen Kindgewichts verteilt auf Sitzfläche und Ablagemöglichkeit mit 100.000 Lastimpulsen (entspricht etwa 30 Kilometern Prüfstrecke); durchmischte Belastungszyklen (Geschwindigkeit, Höhe/Anzahl der Stoßleisten). Leergewicht (gemittelte Werte Sitzposition/Liegeposition), maximale Breite im Gebrauchszustand, Maße und Volumen der Liegewanne bzw. Tragetasche, Verstellbereich der Schieberhöhe, Reifengröße, Spurbreite, Radstand, Federung und Bereifungsart wurden von Experten ermittelt. Einstufung Gebrauchsvolumen (Außenmaße, gemittelte Werte Gestell + Sitz/Gestell + Wanne bzw. Tragetasche): <730 Liter = gering; 730 bis 796 Liter = mittel; >796 Liter = hoch. Einstufung Transportvolumen (Außenmaße Gestell + Sitz): <211 Liter = gering; 211 bis 279 Liter = mittel; >279 Liter = hoch. Zur Bestimmung des Transportvolumens wurden die Räder nicht abmontiert. Vibrationen beim Fahren (Schwingungskomfort): Ermittlung der Beschleunigung mit einem Sitzkissensensor PCB Model 356B41 (Sitzkissensensor gemäß ISO 10326-1), triaxiale Messung; Rollenprüfstand; Beschleunigung gemäß VDI-Richtlinie 2057; bewertet wurde die Abweichung des Beschleunigungswertes (vertikal, z-Achse) vom Mittelwert aus allen Produkten im Test. Eher gering = ein Beschleunigungswert, der um mehr als 25 % besser ist als der Mittelwert aller Produkte im Test. Mittel = ein Beschleunigungswert, der um bis 25 % besser oder bis zu 25 % schlechter ist als der Mittelwert. Eher groß = ein Beschleunigungswert, der um mehr als 25 % schlechter ist als der Mittelwert.

Test Wickelauflagen

Testmethoden: Testmethoden: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen im Produkt und in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse. Chlorparaffine (halbquantitativ, berechnet als CP C10-C13 63 % Cl2 über Chlorspur 35 im NCl-Modus), phosphororganische Verbindungen, Phthalate, Ersatzweichmacher (in einer repräsentativen Mischprobe): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Halogenorganische Verbindungen (in einer repräsentativen Mischprobe): Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) (in einer repräsentativen Mischprobe): GC-MSD, getestet auf 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Elemente/Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse. Antimon/Elemente im Eluat: Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Formaldehyd (in einer repräsentativen Mischprobe): qualitativer Nachweis mit Carbazol/Schwefelsäure; falls positiv, Quantifizierung nach DIN EN ISO 14184-1 und § 64 LFGB B 82.02-1. Aromatische Amine: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung; a) Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (April 2012); b) bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012), Bestimmungsgrenze 5 mg/kg; GC/MS und TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005). Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Mischprobenzusammensetzung: 1) Repräsentative Mischprobe aus 50 % Bezug/Obermaterial und 50 % Füllmaterial; bei Produkten mit Bezug: aus je 25 % Bezug/Obermaterial und abnehmbarem Bezug sowie 50 % Füllmaterial. 2) Bei der Prüfung auf aromatische Amine und Dispersionsfarbstoffe bezieht sich die Untersuchung auf die relevanten Materialien.

Test Babyschlafsäcke

Testmethoden: Probenzusammensetzung: repräsentative Mischprobe, sofern nicht anders aufgeführt. Antimon: Elution mittels saurer Schweißlösung; Elementbestimmung mittels ICP-MS. Nickelabgabe (aus unlackierten Metallteilen): Elution mittels saurer Schweißlösung, Elutionsdauer eine Woche; Elementbestimmung mittels ICP-MS. Halogenorganische Verbindungen: Elution mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Nonylphenolethoxylate: LC-MS/MS nach Extraktion. Formaldehyd/-abspalter: Vortest mit Carbazol/Schwefelsäure; quantitative Bestimmung nach DIN EN ISO 14184-1. Weichmacher (in gummierten Aufdrucken): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Aromatische Amine: Analyse ohne Innensack, separate Untersuchung von Applikationen und Emblemen; Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung; a) Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (April 2012); b) bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012), Bestimmungsgrenze 5 mg/kg; GC/MS und TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe: Analyse ohne Innensack, separate Untersuchung von Applikationen und Emblemen; Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detektor). Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Praxisprüfung: Funktionalität: Anforderungen gemäß "Der sichere Babyschlafsack. Fachinformationen für die Auswahl und Nutzung von Babyschlafsäcken - auch in Kliniken" des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.), 2009. Speichelschweißechtheit: DIN V 53160/1,2.

Test Matratzen

Testmethoden: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen (Verpackung): Röntgenfluoreszenzanalyse. Flammschutzmittel, phosphororganische Verbindungen, Phthalate, weitere Weichmacher, phenolische Verbindungen, Triclosan, Permethrin, weitere antimikrobiell wirksame Substanzen und Insektizide (untersucht wurden zu gleichen Teilen der Bezug sowie Schaumstoffkern und Wattierung/Vlies - falls jeweils vorhanden): GC/MS nach Extraktion mit Aceton/Ethylacetat und Derivatisierung. Antimon (in Mischprobe aus Bezug, Vlies - falls mit Polyesteranteil - und Schaumstoffkern - falls vorhanden - zu gleichen Teilen): Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Zinnorganische Verbindungen (im Schaumstoffkern): NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Nitrosamine im Latexkern: BGI 505-23, Prüfkammerbedingungen: DIN ISO 16000-9, Beladung: 1,3 m²/m³, spezifische Luftdurchflussrate: 0,77 m³/m² *h, Luftprobennahme: zwei Tage nach Beladung der Prüfkammer. Pestizide im Kokoskern: GC-MS-Screening: ASU § 64 LFGB L00.00-34 (Meth.-Id.: L_A).

Test Babyfone

Testmethoden: Elektrische und magnetische Wechselfelder wurden in Anlehnung an die schwedische TCO-Norm für Computerbildschirme gemessen. Gepulste hochfrequente elektromagnetische Strahlung, Dauersender, Strahlungsstärke: Gemessen wurde in unterschiedlichen Abständen von der Sendestation unter praxisnahen, alltäglichen Bedingungen. Gemessen wurden ausschließlich Spitzenwerte. Zimmergröße 20 m², drei größere Fensterflächen, weiße Wände, übliche Möblierung mit einigen reflektierenden Glasflächen. Messgeräte: Electric Field Meter EMM-4 von Radians Innova AB, Magnetic Field Meter BMM-3 und BMM-5 von Radians Innova AB, Feldmessgerät EM-1 und HF-Analyser Lambda-Fox RFA3 von Merkel Messtechnik, Feldmeter FM 10 und Feldmeter FM-6E von Fauser Elektrotechnik, EM-Radiation-Meter EMR 300 von Wandel & Goltermann, HF-Analyser HF 58 B und HF 59 B von Gigahertz Solutions, Spektrumanalyser Advantest R 3131 von Advantest/Rohde & Schwarz. Akustische Prüfungen: Niedrigste/höchste akustische Ansprechschwelle: Sender befindet sich in 1 m Abstand zum künstlichen Mund. Abspielen eines Babyschreigeräuschs am künstlichen Mund. Messung des Schallpegels am Sender. Klirrfaktor/Verzerrungen: Sender befindet sich in 1 m Abstand zum künstlichen Mund. Erzeugung eines Sinussignals mit einem Pegel von -4,7 dBPa am künstlichen Mund. Messung des Klirrfaktors am Lautsprecher des Empfängers (eingestellt auf maximale Lautstärke). Messgeräte: B&K Telefon Prüfkopf mit Mund- und Ohrsimulator, Norsonic Sound Analyzer 110 (geeichter Schallpegelmesser), Dynamic Signal Analyzer HP 35665A. Energieverbrauch im Stand-by: Messung mit einem Leistungsmessgerät Metra Hit. Leistungsaufnahme Sender (ohne Batterien) und Leistungsaufnahme Empfänger (im Stand-by) werden addiert. Stand-by-Zeit Empfänger: Akku voll geladen, Berechnung auf Basis des gemessenen Akkustroms und der vom Akkuhersteller angegebenen Akkukapazität. Falls keine Akkus mitgeliefert wurden, erfolgt die Berechnung bei Einsatz von AAA-Batterien auf Basis von 1000 mAh Alkalinebatterien und bei Einsatz von AA-Batterien auf Basis von 2300 mAh Alkalinebatterien. Sprachqualität (Verständlichkeit, Rauschen, Klang), Ausstattung/Handhabung: Begutachtung durch zwei Experten. Halogenorganische Flammschutzmittel, PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.