Ratgeber Kleinkinder 13:2011

21 Baby-Strampler im Test

Strampler gehören zur Grundausstattung der meisten Säuglinge - und sie sind ein Klassiker unter den Geschenken zur Geburt. Grund genug für uns, den kuscheligen Anzügen gründlich auf den Stoff zu fühlen. Nur ein einziges Modell konnte uns rundum überzeugen, elf waren immerhin noch "gut".

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21 Baby-Strampler im Test

13 Hypoallergene Muttermilchersatzprodukte im Test

Für allergiegefährdete, nicht gestillte Säuglinge bietet die Industrie hypoallergene Säuglingsanfangsnahrungen an. Diese Produkte schützen zwar tatsächlich etwas vor Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien. Doch alle Pulver enthalten immer noch zu viel 3-MCPD-Fettsäureester.

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13 Hypoallergene Muttermilchersatzprodukte im Test

10 Kinderwagen im Test

Kinderwagen können ein kleines Vermögen kosten. Doch in unserem Test zeigten alle Marken Schwächen. Das Modell von Hauck steckte so voller Schadstoffe, dass es nicht einmal hätte verkauft werden dürfen; am "Sicherheitsband" des Bugaboo kann sich ein Kind erdrosseln. Immerhin gibt es auch eine "gute" und zwei "befriedigende" Alternativen.

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10 Kinderwagen im Test

17 Babytees im Test

Rückstände von Mineralöl, mit Zucker gesüßt oder unzureichend deklariert: Das ist das enttäuschende Ergebnis unseres Tests von 17 Babytees. Rundum empfehlen können wir nur ein Produkt.

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17 Babytees im Test

18 Obstbreie im Test

Eigentlich sollte Obstbrei aus Früchten und sonst gar nichts bestehen. Das ist bei den Fertigbreien der Industrie aber keineswegs immer der Fall. Viele Produkte im Test sind mit Wasser gestreckt, enthalten Dickungsmittel und sind auch noch versteckt gesüßt.

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18 Obstbreie im Test

32 Stillkissen und Stillkissenbezüge im Test

Für mehr Bequemlichkeit beim Stillen sorgen spezielle Stillkissen. Von den untersuchten 16 Modellen können wir die meisten empfehlen, ebenso etliche Bezüge. Zwei Kissen haben in der Nähe von Babys allerdings überhaupt nichts zu suchen.

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32 Stillkissen und Stillkissenbezüge im Test

14 Babyflaschen im Test

Auch wenn das Baby die Brust bekommt - spätestens mit dem ersten Tee schaffen sich viele Eltern eine Flasche an. Zum Glück können wir die meisten Produkte rundum empfehlen. Nur bei zweien gab es geringe Punktabzüge.

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14 Babyflaschen im Test
Alle Inhalte der Ausgabe
Ratgeber Kleinkinder 13:2011

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Die Tests
Baby-Strampler: Gut verpackt
Babyflaschen: Endlich ohne Bisphenol A
Babynahrung, Gläschenkost Obstbreie: Wo sind die Früchte?
Babynahrung, Muttermilchersatz, HA-Nahrung, Pre und 1: HA, HA!
Babytees: Oh, wie süß!
Kinderwagen: Ganz sicher nicht
Mineralwasser, still, Säuglingsnahrung: Verdächtige Stille
Stillkissen und Stillkissenbezüge: Hier liegen Sie richtig

Rezepte
Rezepte: Lecker, schnell - und gesund!

Magazin
"Die Männer gehören dazu"
Allein unter Müttern
Alltag in einer Familie: Es gibt kein Recht auf Fernsehen
Das ist unser Weg: "Das ist natürlich eine Gratwanderung"
Die Vorsorgeuntersuchungen
Elektrosmog: Bitte nicht so strahlend
Elternzeit: Wunsch und Wirklichkeit
Entwicklung: Jeden Tag etwas Neues lernen
Ernährung: Ran an die Buletten
Familienferien: Nichts wie weg!
Familienurlaub im Doppelzimmer: Liebe hat Urlaub
Fernreisen mit kleinen Kindern?
Frühe Förderung: Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht
Geburtsvorbereitung: Gemeinsam hecheln!
Gemüse und Co.: Aus Mamas Trickkiste
Kinder und Medien: Matt vor der Mattscheibe
Kindertherapien: Anerkannte Verfahren
Kindertherapien: Hip oder hilfreich?
Kinderzimmer einrichten: Das eigene kleine Reich
Mehr Vater sein, als der eigene es war
Mitwachsende Möbel: Wahre Verwandlungskünstler
Nahrungsmittelallergien: Das bekommt nicht jedem
Sex nach der Geburt: Und was ist mit uns?
Shoppen für den Wonneproppen
Spielkamerad Computer
Sprachprobleme: Erzähl mir was!
Übergewicht: Rund heißt nicht gesund
Zöliakie: Keine Brezel, keine Pizza

Glossar / Verzeichnis der Anbieter
Anbieter
Glossar
Testmethoden

Editorial
Editorial

Weitere Informationen

Babyflaschen

Artsana Germany/Chicco, Borsigstr. 1-3, 63128 Dietzenbach, Tel. 01805/780005;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
MAM Babyartikel, Rudolf-Diesel-Str. 6, 27376 Scheeßel, Tel. 04263/9317-0;
Mapa, Industriestraße 21-25, 27404 Zeven, Tel. 01801/627246;
Medela Medizintechnik, Korbinianstr. 2, 85386 Eching, Tel. 089/319759-0;
Mollis International, Nobelplatz 5, 21502 Geesthacht, Tel. 04152/837786;
Müller Ltd. & Co., Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;
New Valmar Belgium/Luv n' care Ltd., Buntstraat 100, 9000 Gent, BELGIEN, Tel. +32/9-2167174;
Novatex, Werner-von-Siemens-Straße 14, 30982 Pattensen, Tel. 05101/9195-0;
Nürnberg Gummi Babyartikel nip, Breitenloher Weg 6, 91166 Georgensgmünd, Tel. 09172/6919-0;
Philips Avent, Lübeckertordamm 5, 20099 Hamburg, Tel. 0800/0007520;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Schlecker, Talstr. 14, 89584 Ehingen, Tel. 07391/584-0.

Babystrampler

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Bestseller A/S via On Time PR, Schlesische Str. 26, 10997 Berlin, Tel. 030/616273-00;
C & A Mode & Co., Wanheimerstr. 70, 40468 Düsseldorf, Tel. 0211/9872-0;
Ernsting's Family, Industriestr. 1, 48653 Coesfeld-Lette, Tel. 01803/331833;
Erwin Müller Versandhaus, Abt. Baby Butt, Buttstr. 2, 86646 Buttenwiesen, Tel. 01805/240244;
Galeria Kaufhof, Leonhard-Tietz-Str. 1, 50676 Köln, Tel. 0221/223-0;
Handelsmarken/Baby1one, Hanns-Martin-Schleyer-Str. 2, 77656 Offenburg, Tel. 0781/616-245;
Hennes & Mauritz, Spitalerstr. 12, 20095 Hamburg, Tel. 040/350955-0;
Jacky Baby- und Kindermoden, Ulmer Str. 99, 72555 Metzingen, Tel. 07123/9295-0;
Jako-O, Werner-von-Siemens-Str. 23, 96476 Bad Rodach, Tel. 01805/246810;
Kanz Fashion Group, Wilhelm-Schickard-Str. 7, 72124 Pliezhausen, Tel. 07127/8114-0;
KiK Textilien und Non-Food, Siemensstr. 21, 59199 Bönen, Tel. 02383/95-40;
Leela Cotton Naturtextilien, Georg-Wulf-Str. 15, 28199 Bremen, Tel. 0421/551612;
Liegelind, Karlsbader Straße 12, 90579 Langenzenn, Tel. 09101/608199;
Living Crafts, Schlesier Str. 11, 95152 Selbitz, Tel. 09280/98108-0;
Margarete Steiff, Richard-Steiff-Str. 4, 89537 Giengen/Brenz, Tel. 01805/131100;
Sanetta Gebrüder Ammann, Sanettastr. 1, 72469 Meßstetten, Tel. 089/14367152-210;
Schnizler, Grathwohlstr. 5, 72762 Reutlingen, Tel. 07121/51483-0;
Sterntaler, Werkstraße 6-8, 65599 Dornburg-Dorndorf, Tel. 06436/509-0;
Toys "R" Us, Köhlstr. 8, 50827 Köln, Tel. 0221/5972-0;
Versandhaus Walz, Steinstr. 28, 88339 Bad Waldsee, Tel. 07524/703-0.

Babytees

Bebivita, Kardinal-Faulhaber-Str. 14 a, 80333 München, Tel. 089/18947040;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-750;
Milasan, Am Kalischacht 3, 19294 Malliß, Tel. 0800/55001380;
Milupa, Bahnstr. 14-30, 61381 Friedrichsdorf, Tel. 0800/7375000;
Nestlé Nutrition/Alete, Lyoner Str. 23, 60528 Frankfurt/M., Tel. 0800/2344944.

Babytees, Bio-Produkte

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
H&S Tee-Gesellschaft, Industriegebiet Haidach 1, 88079 Kressbronn, Tel. 07543/603-0;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-750;
Lebensbaum U. Walter, Dr. Jürgen-Ulderup-Str. 12, 49356 Diepholz, Tel. 05441/9856-0;
Marché Faber, Linnicher Str. 48, 50933 Köln, Tel. 0221/977650-0;
Nestlé Nutrition/Alete, Lyoner Str. 23, 60528 Frankfurt/M., Tel. 0800/2344944;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Salus Haus Dr. med. Otto Greither Nachf., Bahnhofstr. 24, 83052 Bruckmühl, Tel. 08062/901-128;
Sidroga Gesellschaft für Gesundheitsprodukte, Arzbacher Straße 78, 56130 Bad Ems, Tel. 0800/2800-800.

Kinderwagen

ABC Design, Dr. Rudolf-Eberle-Str. 29, 79774 Albbruck, Tel. 07753/9393-0;
Artsana Germany/Chicco, Borsigstr. 1-3, 63128 Dietzenbach, Tel. 01805/780005;
Baby Welt Produktions- und Vertriebsgesellschaft, Maierhof 2, 94167 Tettenweis, Tel. 08532/9243-0;
Bugaboo, PO box 1299, 1000 BG Amsterdam, NIEDERLANDE, Tel. +31/20/4623940;
Dorel Germany/Quinny, Augustinusstr. 9C, 50226 Frechen-Königsdorf, Tel. 02234/9643-0;
Emmaljunga Deutschland, Rellinghauser Str. 334 c, 45136 Essen;
Gesslein Kinderwagenfabrik, Redwitzerstr. 33, 96257 Redwitz, Tel. 09264/9951-0;
Hartan Kinderwagenwerk, Mühlenweg 1, 96242 Sonnefeld, Tel. 09266/969-0;
Hauck, Frohnlacher Str. 8, 96242 Sonnefeld, Tel. 09562/986-0;
Teutonia Kinderwagenfabrik, Siemensstr. 35, 32120 Hiddenhausen, Tel. 01805/011810.

Mineralwasser, still für Säuglingsnahrung

Bad Brambacher Mineralquellen, Sprudelstr. 30, 08648 Bad Brambach, Tel. 037438/910-0;
Bad Harzburger Mineralbrunnen, Am Zauberberg 3, 38667 Bad Harzburg, Tel. 05322/9602-0;
Brauerei Hacklberg, Bräuhausplatz 3, 94034 Passau, Tel. 0851/5015-0;
Brunnenverwaltung Bad Dietenbronn, Dietenbronn 10, 88477 Schwendi, Tel. 07353/9836-0;
Brunnenverwaltung König Otto-Bad, König Otto-Bad 1-3, 95676 Wiesau/Opf., Tel. 09634/9234-0;
Danone Waters Deutschland, Solmsstr. 18, 60486 Frankfurt/M., Tel. 01805/557979;
Das leichteste Wasser Vertriebsgesellschaft, Postfach 1227, 83382 Freilassing, Tel. 01804/528738;
Güstrower Schlossquell, Ziegeleiwiese 5, 18273 Güstrow, Tel. 03843/2401-0;
Hassia Mineralquellen, Gießener Str. 18-30, 61118 Bad Vilbel, Tel. 01805/335445;
Hochwald Sprudel Schupp, Am Sauerbrunnen 25-33, 55767 Schwollen, Tel. 06787/101-0;
Hornberger Lebensquell, Frombachstr. 27, 78132 Hornberg, Tel. 07833/939690;
Labertaler Mineralquelle, Postfach 64, 84067 Schierling, Tel. 09451/910-0;
Lieler Schlossbrunnen Sattler, Hauptstr. 22, 79418 Schliengen-Liel, Tel. 07635/8203-0;
Markengetränke Schwollen, Am Sauerbrunnen 25-33, 55767 Schwollen im Hochwald, Tel. 06787/101-0;
Mineralbrunnen Rhön Sprudel Egon Schindel/ESH, Weikardshof 2, 36157 Ebersburg-Weyhers, Tel. 06656/58-0;
Peterstaler Mineralquellen, Renchtalstr. 36, 77740 Bad Peterstal-Griesbach, Tel. 07806/987-0;
Privatquelle Gruber, Innsbruckerstr. 38, 6230 Brixlegg, ÖSTERREICH, Tel. +43/5337/62628-29;
Real,- Handelsgesellschaft, Schlüterstr. 5, 40235 Düsseldorf, Tel. 0800/5035418;
Romina Mineralbrunnen, Germanenstr. 21, 72768 Reutlingen, Tel. 07121/9615-0;
Salvus Mineralbrunnen, Hollefeldstr. 13, 48282 Emsdetten, Tel. 02572/9385-0;
Schürkötter, Postfach 1226, 48270 Emsdetten, Tel. 02572/9385-0;
Schwarzwald-Sprudel, Kniebisstr. 43, 77740 Bad Peterstal-Griesbach, Tel. 07806/9855-0;
Selters Mineralquelle Augusta Victoria, Seltersweg, 35792 Löhnberg-Selters, Tel. 06471/609-0;
Siegsdorfer Petrusquelle, Höpflinger Weg 8, 83313 Siegsdorf, Tel. 08662/6601-0;
Spreequell Mineralbrunnen, Bahrfeldtstr. 36, 10245 Berlin, Tel. 030/20687-125;
Staatl. Mineralbrunnen Bad Brückenau/OGV, Amand-von-Buseck-Str. 2, 97769 Bad Brückenau, Tel. 09741/803-0;
Vilsa-Brunnen, Alte Drift 1, 27305 Bruchhausen-Vilsen, Tel. 04252/392-0;
Wilhelm Weber - Weyher Mineralbrunnen, Industriestr. 12, 28844 Weyhe, Tel. 0421/89815-0.

Muttermilchersatz, HA-Nahrung Pre und 1

Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-750;
Humana, Bielefelder Str. 66, 32051 Herford, Tel. 05221/181-222;
Milasan, Am Kalischacht 3, 19294 Malliß, Tel. 0800/55001380;
Milupa, Bahnstr. 14-30, 61381 Friedrichsdorf, Tel. 0800/7375000;
Nestlé Nutrition, Lyoner Str. 23, 60528 Frankfurt/M., Tel. 069/6671-8888;
Töpfer, Heisinger Straße 6, 87463 Dietmannsried, Tel. 08374/934-222.

Obstbreie

Bebivita, Kardinal-Faulhaber-Str. 14 a, 80333 München, Tel. 089/18947040;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-750;
Nestlé Nutrition, Lyoner Str. 23, 60528 Frankfurt/M., Tel. 069/6671-8888.

Obstbreie, Bio-Produkte

Alnatura Produktions- und Handelsgesellschaft, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0;
Bioturm, Turmstr. 29, 56242 Marienrachdorf, Tel. 02626/9262-0;
Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633;
Hipp, Georg-Hipp-Str. 7, 85276 Pfaffenhofen, Tel. 08441/757-750;
Holle Baby Food, Baselstr. 11, 4125 Riehen, SCHWEIZ, Tel. +41/61/64596-00;
Lebenswert Bio, Röttelnblick 15, 79540 Lörrach, Tel. 0800/6622110;
Milasan, Am Kalischacht 3, 19294 Malliß, Tel. 0800/55001380;
Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266;
Sunval, Industriestr. 11, 68753 Waghäusel, Tel. 07254/9345-19.

Stillkissen und Stillkissenbezüge

Artsana Germany/Chicco, Borsigstr. 1-3, 63128 Dietzenbach, Tel. 01805/780005;
Avalon Naturtextil, Raiffeisenstr. 44, 58093 Hagen, Tel. 02331/350250;
Candide Baby Group, Allée des Poiriers, Z.I d'Ecouflant B.P. 1033, 49015 Angers cedex, FRANKREICH, Tel. 06832/8080024;
Corpomed Gesundheitskissen, Vierlander Str. 14, 21502 Geesthacht, Tel. 04152/8839-17;
Hans Naturversand, Bahnhofstr. 18, 24392 Süderbrarup, Tel. 04641/988922;
Hauck, Frohnlacher Str. 8, 96242 Sonnefeld, Tel. 09562/986-0;
Joyfill, Grißheimer Weg 21, 79423 Heitersheim, Tel. 07634/521-0;
Julius Zöllner, Kaullache 4, 96328 Küps-Schmölz, Tel. 09264/807-0;
Lotties Naturtextillien, Ortsstraße 50, 93354 Biburg, Tel. 0800/8490900;
Mudis Naturkissen und mehr, Augustin Schlegelstr. 20, 87755 Kirchhaslach, Tel. 08333/7217;
Prolana, Am Langholz 3, 88289 Waldburg-Hannober, Tel. 07529/9721-0;
Speltex, Römerstr. 20, 64560 Riedstadt, Tel. 06158/9172-00;
Sterntaler, Werkstraße 6-8, 65599 Dornburg-Dorndorf, Tel. 06436/509-0;
Theraline, Industriepark Nord 56, 53567 Buchholz-Mendt, Tel. 0800/5105105;
Toys "R" Us, Köhlstr. 8, 50827 Köln, Tel. 0221/5972-0;
Träumeland, Markt 13, 4142 Hofkirchen, ÖSTERREICH, Tel. +43/7285/60106.

A

Anilin: Farbstoffbaustein aus der Gruppe der aromatischen Amine. Im Tierexperiment ist Anilin krebserzeugend.

Antimon ist ein toxisches Spurenelement. Wenn es in das Blut gelangt, wirkt es sehr giftig. Antimon wird zur Produktion von Polyesterfasern oder als Flammhemmer eingesetzt. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen. Vermutlich lösen sie sich aus Kunststoff und Textilien. Antimonverbindungen belasten das Abwasser.

Aromatische Amine: Bausteine von Azo-Farben, von denen sich einige im Tierversuch als krebserzeugend erwiesen haben. 22 aromatische Amine sind inzwischen EU-weit zum Färben von Textilien verboten.

Arsen ist ein giftiges Halbmetall, das in seiner anorganischen Form bereits in geringen Dosen Haut-, Lungen- und Harnwegstumore auslösen kann. Das stellte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einer Stellungnahme vom Oktober 2009 fest. Bei langfristiger Aufnahme wurden auch Hautschäden, Störungen der Entwicklung und der Nerven beobachtet. Es gibt außerdem Anhaltspunkte für ein verringertes Geburtsgewicht. Organisches Arsen gilt hingegen als unproblematisch.

B

Ein erhöhtes Bakterien- und Pilzaufkommen kann bei Getreidefüllungen (Stillkissen) auftreten. Auch abgestorbene beziehungsweise ausgetrocknete Schimmelpilzsporen können Allergien und allergische Reaktionen auslösen. Lebensfähige Pilze und Bakterien können sich bei Feuchtigkeit auf dem organischen Material zahlreich vermehren, die Raumluft belasten und die Gesundheit gefährden. Einige Pilze sondern giftige Stoffwechselprodukte (Toxine) ab.

Bisphenol A wirkt im Tierversuch hormonell. In sehr geringer Konzentration hat sich die Substanz zudem in einer Einzelstudie auch als erbgutschädigend erwiesen. Seit dem 1. Juni 2011 ist Bisphenol A in Trinkflaschen für Säuglinge verboten.

E

Einwegverpackung bei Mineralwasser: Einwegflaschen zeigen im Vergleich zu Mehrwegflaschen in der Regel eine schlechtere Öko-Bilanz. Die ökologisch günstigste Wahl ist PET-Mehrweg aus der Region. Glas-Mehrweg fällt im Vergleich dazu etwas ab, weil das Material schwerer ist. Je länger der Transportweg, desto schlechter für die Umwelt. PET-Cycle schneidet besser ab als PET-Einweg. Hinter PET-Cycle verbirgt sich ein Kreislaufsystem mit Einwegflaschen in Mehrwegkästen. Etliche regionale Anbieter nehmen an dem System teil, sodass die Transportwege häufig kurz bleiben. Was viele Verbraucher nicht wissen: Die PET-Cycle-Flaschen werden nicht wiederbefüllt, sondern wie PET-Einweg geschreddert. Vorteil im Unterschied zum normalen Einweg: Das Altmaterial ist durch den hohen Rückgabeanteil relativ rein und kann deshab bis zu einem Anteil von 50 Prozent zur Herstellung neuer Flaschen genutzt werden. Es spielen jeweils viele Faktoren wie das Flaschengewicht, der Transportweg, der Anteil an recyceltem Material, der technische Stand der genutzten Abfüll- und Reinigungsanlagen sowie die Vertriebsstrukturen eine Rolle, wie die Öko-Bilanz für einzelne Produkte ausfällt.

G

Durch Bestandteile von gentechnisch veränderten Organismen gelangen neue Eiweiße in die Nahrung. Es ist möglich, dass diese Stoffe Allergien auslösen. Genpflanzen bergen darüber hinaus ökologische Risiken, etwa durch Auskreuzung mit Wildpflanzen, die dann ebenfalls eine Herbizidresistenz entwickeln.

Gesamtkeimzahl: Hohe Keimzahlen, egal ob gefährlich oder nicht, können auf ein zu langes Mindesthaltbarkeitsdatum, verunreinigte Ausgangsprodukte, unhygienische Herstellung oder unsachgemäße Lagerung hinweisen.

H

Halogenorganische Verbindungen sind eine Gruppe von mehreren Tausend Stoffen, die Brom, Jod oder (meistens) Chlor enthalten. Viele gelten als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs, fast alle reichern sich in der Umwelt an. Die Hersteller wenden oft ein, dass es unschädliche und sogar nützliche halogenorganische Verbindungen gibt. Dabei handelt es sich aber zumeist um natürliche, nicht um künstlich hergestellte Stoffe. Wegen der Vielzahl der halogenorganischen Verbindungen ist mit der Testmethode, die das von uns beauftragte Labor anwendet, die genaue Verbindung nicht feststellbar. Auch die Hersteller wissen meist nicht, welcher Stoff in ihrem Produkt vorkommt. Wer jedes Risiko meiden will, muss daher zu Produkten ohne halogenorganische Verbindungen greifen.

M

Die Maßänderung gibt an, um wie viel Prozent Textilien beim Waschen in Längsrichtung (Kette) und Querrichtung (Schuss) einlaufen oder ausleiern.

3-MCPD-Fettsäureester entstehen bei der Raffination von pflanzlichen Speisefetten und Speiseölen. Sie liegen im Fettmolekül gebunden vor. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) geht davon aus, dass es bei der Verdauung zu einer nennenswerten Freisetzung von 3-MCPD aus 3-MCPD-Estern kommt - solange nicht das Gegenteil belegt ist. Die Bewertung orientiert sich daher an freiem 3-MCPD, das in Tierversuchen die Nieren geschädigt und in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore geführt hat.

Mineralöl kann aus Kartonverpackungen auf die darin abgefüllten Lebensmittel übergehen. Ursache sind mineralölhaltige Druckfarben, wie sie zum Bedrucken der Kartons und für Zeitungen verwendet werden. Bei Letzteren gelangt das Mineralöl aus den Druckfarben ins Altpapier und die daraus hergestellten Recyclingkartons. Wie das Mineralölgemisch wirkt, ist toxikologisch noch nicht ausreichend untersucht. Experten können jedoch ein krebserregendes Potenzial bestimmter Anteile nicht ausschließen. Bekannt ist, dass Mineralöle dieser Art vom Menschen aufgenommen und gespeichert werden können. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät, die Übergänge aus Kartons in Lebensmittel umgehend zu minimieren.

N

Nickel: Schwermetall, kann gelöst bei empfindlichen Menschen Allergien mit einer Vielzahl von Symptomen auslösen, die oft nicht als Nickelallergie erkannt werden. Nickelstaub ist krebserregend.

O

Optische Aufheller belasten die Umwelt, weil sie kaum abgebaut werden. Ihre Herstellung ist sehr aufwendig. Da die Weißmacher für Textilien nicht fest in der Faser gebunden sind, können sie mit dem Schweiß auf die Haut gelangen und bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung allergische Reaktionen hervorrufen.

P

Perfluorierte Substanzen: Perfluoroktansäure (PFOA) reichert sich in der Leber an und schädigt die Galle. Der Stoff löst bei Ratten Missbildungen aus, und vermutlich auch bei Menschen. Er beeinträchtigt die Entwicklungs- und Fortpflanzungsfähigkeit. Der US-amerikanischen Umweltbehörde (EPA) zufolge kann er Prostatakrebs auslösen. Perfluoroktansäure und die sehr ähnliche Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) sind bislang die am besten untersuchten Verbindungen aus der Gruppe der perfluorierten Substanzen. Perfluordecansäure, Perfluorhexansäure, Perfluornonansäure und Perfluorbutansulfonsäure gehören zu derselben Substanzklasse wie PFOA und PFOS und sind ähnlich aufgebaut und langlebig. Es ist daher zu befürchten, dass sie ähnlich problematisch sind.

Pestizide sind chemisch-synthetische Spritzgifte für Pflanzen, deren Anwendung und Rückstände Mensch und Umwelt gefährden. Geringe Rückstände, die immer wieder in Lebensmitteln entdeckt werden, stellen in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko dar. Problematisch kann aber die häufige Aufnahme geringer Pestizidkonzentrationen sein.

Pestizidmetabolite: Mineralwasser ist als ein Wasser definiert, das besondere Anforderungen erfüllen muss: Es hat seinen Ursprung in unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Quellen, soll von ursprünglicher Reinheit sein und somit keine durch den Menschen eingetragenen Fremdstoffe enthalten. Kriterien für die Reinheit sind in einer Verwaltungsvorschrift zur Anerkennung von Mineralwasser festgelegt; unter anderem gehört ein Orientierungswert für den Gehalt an Pflanzenschutzmitteln dazu. Nach Auffassung der Bundesländer werden auch Metabolite von Pflanzenschutzmitteln dazugerechnet. Wenn der Orientierungswert von 0,05 Mikrogramm pro Liter (µg/l) überschritten ist, bestehen begründete Zweifel daran, ob die Voraussetzungen für die amtliche Anerkennung noch bestehen. Fachleute gehen davon aus, das selbst bei Überschreitung des Orientierungswerts keine Gesundheitsgefahr besteht.

Phosphororganische Verbindungen werden meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe eingesetzt, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen, wirken häufig nervengiftig und sind zum Teil möglicherweise krebserregend.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Einige dieser Stoffe sind krebserzeugend, die meisten besitzen einen eindringlichen Geruch. Der bekannteste, gesundheitlich relevante Vertreter der PAK ist Benzo(a)pyren. PAK können über die Nahrung, die Atemwege und die Haut aufgenommen werden.

PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung.

S

Styrol: krebsverdächtiger aromatischer Kohlenwasserstoff. Styrol wird im Körper nahezu vollständig zu 7,8-Styroloxid umgewandelt, das im Tierversuch krebserregend ist. Styrol ist der Baustein von Polystyrol.

U

Uran ist nicht nur ein Radionuklid, sondern primär ein giftiges Schwermetall, das sich im Körper anreichert und schon in geringen Mengen nicht nur die Nieren, sondern auch Lunge und Leber schädigen kann. Außerdem gibt es deutliche Hinweise, dass der kindliche Organismus empfindlicher als Erwachsene auf Uran reagiert und eine Fruchtschädigung durch Uran nicht ausgeschlossen werden kann.

V

Vitamine, künstliche/zugesetzte: Lebensmittel, die mit künstlichen Vitaminen angereichert werden, haben nicht die gleichen positiven Effekte wie Nahrung, die von Natur aus reich an Vitaminen ist. Sie können eine gesunde Ernährung nicht ersetzen.

W

Weichmacher werden spröden Kunststoffen zugesetzt, um sie geschmeidig zu machen. Dazu gehört vor allem die Gruppe der Phthalate, außerdem Adipate, Citrate und als neueste Alternative DINCH und das Terephthalat DEHT. Das Problem: Die Stoffe sind nicht fest gebunden und können sich bei Kontakt herauslösen und ausgasen. Daher sind sie ubiquitär verbreitet. Problematisch sind insbesondere Phthalate, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und wie ein Hormon zu wirken.

Z

Zinnorganische Verbindungen: Stoffe wie Dibutylzinn (DBT) und Tributylzinn (TBT) sind sehr giftig und in der Umwelt meist nur schwer abbaubar. Bereits sehr kleine Mengen dieser beiden Substanzen genügen, um das Immun- und Hormonsystem von Tieren und vermutlich auch des Menschen zu beeinträchtigen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) spricht sich dafür aus, dass TBT-Verbindungen in Textilien mit Hautkontakt grundsätzlich nicht verwendet werden sollten. Andere zinnorganische Verbindungen sind zwar nicht ganz so giftig, können sich in höheren Konzentrationen aber vermutlich ebenfalls nachteilig auswirken.

Zucker verursacht Karies und fördert die Gewöhnung an Süßes. Das gilt nicht nur für Haushaltszucker (Saccharose), sondern auch für Glukose, Fruktose, Honig und Fruchtdicksäfte. Zucker ist wahrscheinlich auch an der Entstehung von Übergewicht beteiligt (WHO, 2003).

TEST Babyflaschen

Testmethoden: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe, Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse. Flammschutzmittel, phosphororganische Verbindungen, Phthalate, weitere Weichmacher, phenolische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion mit Aceton/Ethylacetat und Derivatisierung. Gehalt an flüchtigen Anteilen: DIN EN 14350-2. Gebrauchsanweisung/Warnhinweise: DIN EN 14350-1. Migration Bisphenol A: a) Simulation eines Geschirrspülvorgangs bei 60 Grad Celsius für 100 Minuten, wobei das Umkippen der Flasche im Geschirrspüler durch Eintrocknen eines Teils der Spüllösung simuliert wurde; anschließend wurde die Flasche mit lauwarmem, destilliertem Wasser ausgespült, bis keine Reste der Spüllösung vorhanden waren; Migration in Anlehnung an Richtlinie 2007/19/EG, eine Stunde bei 60 Grad Celsius mit 50-prozentigem Ethanol als Simulant für Milch; b) Simulation der Erhitzung von Lebensmitteln in einer laut Hersteller für die Mikrowelle geeigneten Babyflasche; zuvor wurde die Flasche laut Herstellerempfehlung fünf Minuten lang in Leitungswasser ausgekocht: als Lebensmittelsimulant wurde Leitungswasser verwendet; Erhitzung in einer 850-Watt-Mikrowelle; die Babyflasche wurde zuerst mit Leitungswasser auf das vom Hersteller angegebene Nennvolumen gefüllt, im Anschluss wurde folgendes Erhitzungsverfahren für die Simulation eines Langzeitgebrauchs durchgeführt: 1. Erhitzung der mit Leitungswasser gefüllten Flasche für 2,5 Minuten, 2. fünf Minuten abkühlen lassen, 3. Erhitzen für 30 Sekunden; die Verfahrensschritte zwei und drei wurden insgesamt zehnmal wiederholt; während des Versuchs wurde bei jedem Verfahrensschritt die Temperatur überprüft, wobei diese während des gesamten Versuchs immer zwischen 60 und 80 Grad Celsius blieb; Messung des abgekühlten Migrats: HPLC-FLD. Sensorik: in Anlehnung an DIN 10955 (2004); offene paarweise Vergleichsprüfung im Verhältnis zu einer Glasflasche, sechs Prüfer bewerten hinsichtlich ihres Geruchseindrucks: a) Die Flasche wird gebrauchsmäßig zusammengesetzt, bei Raumtemperatur 24 Stunden konditioniert und der Luftraum abgerochen, b) die Flasche wird fünf Minuten lang ausgekocht, zusammengesetzt, bei Raumtemperatur 24 Stunden konditioniert und der Luftraum abgerochen.

TEST Babystrampler

Testmethoden: Aromatische Amine: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Juni 2004); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung nach vorhergehender Extraktion DIN EN 14362-2 (Juni 2004); bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006); Bestimmungsgrenze 5 mg/kg; per GC/MS und TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Optische Aufheller: Qualitativer Hinweis (UV-Licht). Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle; Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom. Microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Analysiert wurde eine repräsentative Mischprobe des Produkts. Antimon: Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung. Elementbestimmung mittels ICP-MS. Analysiert wurde eine repräsentative Mischprobe des Produkts. Nickelabgabe aus Druckknöpfen: Elution der Proben mittels saurer Schweißlösung. Elutionsdauer eine Woche. Elementbestimmung mittels ICP-MS. Maßänderung nach der Wäsche: nach DIN EN ISO 5077 (DIN EN ISO 3759/DIN EN ISO 6330).

TEST Babytees

Testmethoden: Pestizide: GC-MS-Screening: ASU § 64 LFGB L00.00-34; LC-MS/MS-Screening: ASU § 64 LFGB L00.00-113. Mineralöl: GC-FID. Gesamtkeimzahl, aerob: ISO 4833 mod. Enterobacteriaceen: ISO 21528-2. Hefen: ISO 7954 mod. Schimmelpilze: ISO 7954 mod. Salmonellen: ASU L 00.00-20 mod. Estragol/Methyleugenol: GC/MS, nach Zubereitung laut Packungsanweisung. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.

TEST Kinderwagen

Testmethoden: Inhaltsstoffe: Untersucht wurden, wenn nicht anders angegeben, die textilen Materialien. Chlorierte Kunststoffe (Sichtfenster, PVC-Plane, Griffe): Röntgenfluoreszenzanalyse/Beilsteinprobe. Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (Griffe): GC-MSD, 24 PAK nach EU/EPA/JECFA, Lösemittel Hexan. Aromatische Amine: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung. Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Juni 2004), Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-4 Prüfung nach vorhergehender Extraktion DIN EN 14362-2 (Juni 2004); bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006), 1. Methode GC/MS, 2. Methode TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005). Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Speichel- und Schweißechtheit nach DIN V 53160/1,2; die Bewertung der Echtheitsprüfungen erfolgte mittels Graumaßstab, wobei Note 5 die beste Note darstellt und Note 1 die schlechteste. Phosphororganische Verbindungen, Phthalate, andere Weichmacher, antimikrobiell wirksame Substanzen, phenolische Verbindungen (Griffe, Gurte und Sichtfenster): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Perfluorierte Verbindungen (Verdecke): a) Screening mittels SSS (Gleitfunkenspektroskopie) und wellenlängendispersiver RFA; b) Prüfung auf Perfluoroktansäure (PFOA) und Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) mittels HPLC/MS; c) Vorläuferverbindungen der Carboxylate und Sulfonate wie Fluortelomere (FTOH) mittels GC/PCI-MS. Praxisprüfung: Anforderungen auf der Basis EN 1888. Darüber hinaus wurde die Sitz- bzw. Liegefläche des Kinderwagens mit saugfähigen Zellstofftüchern ausgelegt und von drei Seiten - von schräg oben vorn, rechts und links - jeweils eine Minute künstlich beregnet; Verteilwinkel der Düse 45 Grad; Wasserdruck drei bar; Gesamtwassermenge 120 Gramm; Bestimmung anhand des Gewichtsunterschieds der Zellstofftücher vor und nach Wassereintrittsprüfung; der Regenschutz wurde montiert, falls vorhanden. Prüfung Gurtsystem: angelehnt an EN 1888; darüber hinaus wurden die Gurte mit gleicher Belastung über die gleiche Dauer einzeln geprüft. Dynamische Belastung auf dem Rollenprüfstand mit einer Beladung des 1,2-fachen des maximalen Kindgewichts verteilt auf Sitzfläche und Ablagemöglichkeit mit 100.000 Lastimpulsen (entspricht etwa 30 Kilometern Prüfstrecke); durchmischte Belastungszyklen mit Geschwindigkeiten zwischen vier und neun Kilometern pro Stunde und Fahrbahnstößen durch Leisten mit Höhen von 20 bis 30 Millimetern. Leergewicht (gemittelte Werte Sitzposition/Liegeposition), Breite im Gebrauchszustand, Maße und Volumen der Liegewanne bzw. Tragetasche, Verstellbereich der Schieberhöhe, Reifengröße, Spurbreite, Radstand, Federung, Bereifungsart wurden von Experten ermittelt. Einstufung Gebrauchsvolumen (Außenmaße, gemittelte Werte Gestell + Sitz / Gestell + Wanne bzw. Tragetasche): <605,8 Liter = gering; 605,8 bis 737,3 Liter = mittel; >737,3 Liter = hoch. Einstufung Transportvolumen (Außenmaße Gestell + Sitz): <193,6 Liter = sehr gering; 193,6 bis 262 Liter = gering; >262 bis 330,5 Liter = mittel; >330,5 bis 398,9 Liter = hoch; ab 399 Liter = sehr hoch.

TEST Muttermilchersatz: HA-Nahrung Pre und 1

Testmethoden: 3-MCPD-Ester und 3-MCPD-bildende Substanzen mittels GC/MS nach Extraktion/DGF C-III 18(09): Fettextraktion mittels Hexan/MTBE, Zugabe des internen Standards, Umesterung mit Natriummethylat und Umsetzung des freigesetzten 3-MCPD mit Phenylboronsäure, GC/MS. Gesamtkeimzahl, aerob: ASU L 48.01-13. Enterobacteriaceen: ISO 21528-1:2004. Hefen und Schimmelpilze: ISO 7954:1987, ASU L 48.01-15. Bacillus cereus: ASU L 00.00-33. Mesophile sulfitreduzierende Clostridien: ASU L 06.00-39 modifiziert. Koagulase-positive Staphylokokken: ASU L 00.00-55. Salmonellen: ASU L 00.00-20 modifiziert. Nachweis von gentechnisch veränderten Bestandteilen: Qualitativer Nachweis: Extraktion in Anlehnung an § 64 LFGB; Analyse mit konventioneller- oder RealTime-PCR mit 45 oder 50 Zyklen. Dabei wurden die Produkte im ersten Schritt mit zwei allgemeinen Screeningtests (35S CaMV Promotor, NOS Terminator) analysiert. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.

TEST Obstbreie

Testmethoden: Aerobe Gesamtkeimzahl: ISO 4833:2003. Die Untersuchung erfolgte nach Bebrütung der geschlossenen Verpackung für 14 Tage bei 30 Grad Celsius. Pestizide: GC/MS-Pestizidscreening: ASU § 64 LFGB L 00.00-34, weitere Pestizide: LC/MS/MS-Screening: ASU § 64 LFGB L.00.00-113. Ethephon: Extraktion, LC/MS-MS. Patulin: LC/MS-MS. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

TEST Stilles Mineralwasser, geeignet für Säuglingsnahrung

Testmethoden: Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium: DIN EN ISO 17294-2:2005. Hydrogencarbonat: DIN 38 409-H7-1:2005; Chlorid, Fluorid, Sulfat, Nitrat: DIN EN ISO 10304-1:1995. Nitrit: DIN EN 26 777:1993. Schwermetalle: Elementbestimmung mittels ICP-MS. Radionuklide Radium-226, Radium-228, Blei-210, Uran-238, Uran-234, Polonium-210: komplette Gammaspektrometrie, Alphaspektrometrie. Die Jahresdosiswerte (Gesamtrichtdosis) wurden mit den Dosisfaktoren der Richtlinie 96/29/EURATOM (13.5.1996) und einem Mineralwasserverzehr entsprechend der Strahlenschutzverordnung berechnet. Pestizide und Metaboliten: LC/MS/MS. Mikrobiologie: Koloniezahl bei 20° C/37° C/E. Coli/Coliforme Keime/Fäkalstreptokokken/mesophile sulfitred. Clostridien/Pseudomonas aeruginosa: jeweils nach Mineral- und Tafelwasserverordnung, Anlage 2. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.

TEST Stillkissen und Stillkissenbezüge

Testmethoden: Untersucht wurden repräsentative Mischproben der Produkte, wenn nicht anders aufgeführt. Zinnorganische Verbindungen (Polystyrolfüllungen, Polyesterfüllungen und -innenbezüge): Na-DDTC, ETOH, Hexan, NaBET4, GC-AED. Leicht flüchtige Verbindungen (Polystyrolfüllungen): Headspace in Anlehnung an DIN EN 71-11, HS-GC-MS. Nitrosamine (Latexfüllung): Prüfkammer (DIN ISO 16000-9 und DIN ISO 16000-11 i.A.; Luftprobennahme: 2 Tage nach Beladung der Prüfkammer); Prüfmethode: BGI 505-23. Antimon (Polyesterfüllungen und -innenbezüge)/Schwermetalle (Bezüge): Elution mittels saurer Schweißlösung, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Pestizide (Getreide-, Baumwoll-, Schurwollfüllungen): GC-MS-Screening: ASU § 64 LFGB L00.00-34. Lebensfähige Pilze und Bakterien (Gesamtbakterien, Gesamtpilze)/anzüchtbare besondere Pilzgattungen (Getreidefüllungen): Aus den gut durchmischten Materialproben wurden je 25 g der jeweiligen Getreidefüllung für die Bestimmung anzüchtbarer Pilze und Bakterien entnommen und in 500-ml-Erlenmeyerkolben (mit Schikanen) überführt. Die Proben wurden mit Standardverdünnungspuffer mit Tween 80 überschichtet und geschüttelt (15 min bei 200 rpm). Von dem Überstand wurde eine Verdünnungsreihe in Zehnerschritten hergestellt. Vom Originalansatz und von der 1. Verdünnungsstufe wurden jeweils 0,1 ml auf je drei und von der 2. und 3. Verdünnungsstufe jeweils 0,1 ml auf je einen der folgenden Nährböden plattiert: DG 18-Agar (mit Chloramphenicol), Malzextraktagar (mit Chloramphenicol) und CASO-Agar (mit Cycloheximid). Die Nährböden wurden bei 24 +/- 0,5° C inkubiert und nach 3, 6 und 14 Tagen ausgewertet (Zählung und morphologische Differenzierung mit Stereolupe und/oder Mikroskop). Zusätzlich wurden vom Originalansatz und von der 1. Verdünnungsstufe jeweils 0,1 ml auf je 2 Malzextraktnährböden (mit Chloramphenicol) ausplattiert, bei 37 +/-0,5° C inkubiert und nach 2 und 4 Tagen ausgewertet (Zählung und morphologische Differenzierung mit Stereolupe und/oder Mikroskop). Erfassung in koloniebildenden Einheiten pro Gramm (KBE/g). Mikrobielle Gesamtbelastung (Getreidefüllungen): Von den Materialproben wurden stichprobenartig von verschiedenen Oberflächen Folienkontaktproben angelegt und nach Anfärbung mit Lactophenolblaulösung lichtmikroskopisch in bis zu 1.000-facher Vergrößerung untersucht. Die Beschreibung des Besatzes mit Mikroorganismen wird halbquantitativ vorgenommen. Formaldehyd (Bezüge): DIN EN ISO 14184-1 und § 64 LFGB 82.02-1: wässrige Extraktion bei 40° C, UV-spektroskopische Analyse nach der Acetylacetonmethode. Halogenorganische Verbindungen (Bezüge): Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhletapparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle. Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom. Microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Optische Aufheller (Bezüge): qualitativer Nachweis (UV-Licht). Aromatische Amine (Bezüge): § 64 LFGB 82.02-2 ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Juni 2004); § 64 LFGB 82.02-4 nach vorhergehender Exraktion DIN EN 14362-2 (Juni 2004); bei Hinweisen auf 4-Aminobenzol zusätzlich Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006); 1. Methode GC/MS, 2. Methode TLC, zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Dispersionsfarbstoffe (Bezüge): § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005). Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Kunststoffidentifizierung: FT-IR-Spektroskopie. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe im Produkt und in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.