ÖKO-TEST Kompakt Vitamine

ÖKO-TEST Kompakt Vitamine

29 Vitamin-C-Präparate im Test

Die Versorgung der Deutschen mit dem Vitamin C ist sehr gut und kann in der Regel über eine ausgewogene Ernährung zugeführt werden. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt der Tagesbedarf an Vitamin C bei 100 Milligramm. Ein Zuviel an Vitamin C wird wieder ausgeschieden - teilweise sogar mit Durchfall. Langfristig geht die Einn...

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29 Vitamin-C-Präparate im Test

31 Präparate mit Zink plus Vitamin C im Test

Husten, Schnupfen, Heiserkeit - kaum jemand kommt im Winter ungeschoren davon. So mancher schwört auf Zinktabletten, die angeblich vor Erkältungen schützen. Was die Wirksamkeit bei Atemwegsinfekten angeht, liegen jedoch widersprüchliche Studienergebnisse vor. Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft jedenfalls hält die Gabe von Zink ...

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31 Präparate mit Zink plus Vitamin C im Test

19 Vitamin-B-Präparate im Test

Es gibt ganz sicher B-Vitamine, die den Menschen voranbringen: nämlich gute Beziehungen. Allerdings versprechen auch die Hersteller von Vitamin-B-Pillen bei regelmäßigem Konsum ihrer Produkte positive Effekte: Die künstlichen Vitamine sollen für starke Nerven und alle möglichen Stoffwechselvorgänge gut sein. Hinter dem sogenannten B-Komplex verb...

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19 Vitamin-B-Präparate im Test

20 Multivitaminpräparate im Test

Alles Gute in nur einer Tablette: Nahrungsergänzungsmittel vom Typ A bis Z sollen den Verbraucher mit allem versorgen, was er braucht. Ob das stimmt? ÖKO-TEST hat 20 Nahrungsergänzungsmittel - häufig als "A bis Z" gekennzeichnete Kombinationspräparate - eingekauft und ihre Zusammensetzung überprüft.

Das Testergebnis

—Fast alle Produkte f...

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20 Multivitaminpräparate im Test

10 Multivitaminpräparate für Kinder im Test

Viele Eltern kennen das: Mit Obst und Gemüse tun sich die lieben Kleinen schwer. Dass Eltern angesichts einer einseitigen Ernährung ihrer Sprösslinge nervös werden, ist verständlich.
Abhilfe versprechen Nährstoffpräparate, die speziell für Kinder entwickelt wurden. Dabei ist laut Wissenschaftlern eine normale Ernährung völlig ausreichend, um d...

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10 Multivitaminpräparate für Kinder im Test

13 Multivitaminpräparate für Menschen ab 50 im Test

Sie versprechen viel und halten wenig: Nahrungsergänzungsmittel für die Generation 50+ sind keine Extraportion Gesundheit. Wahllos eingeworfen können sie sogar schaden.
Zwar ändert sich mit zunehmendem Alter die Körperzusammensetzung: Der Anteil an Muskeln sinkt und der Fettanteil steigt. Aber: Bei allen Veränderungen sind gesunde Menschen jens...

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13 Multivitaminpräparate für Menschen ab 50 im Test

27 Calciumpräparate im Test

Calcium ist ein wichtiger Baustein für Zähne und Knochen. Doch nur wenige Menschen leiden an einer Unterversorgung. Zwar können heranwachsende Jugendliche, schwangere Frauen oder stillende Mütter tatsächlich einen erhöhten Bedarf an Calcium haben. Aber wer aufs Geratewohl Calciumtabletten auflöst und glaubt, sich mit dem Mineralstoffgetränk nur ...

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27 Calciumpräparate im Test

49 Magnesiumpräparate im Test

Magnesium ist an vielen Vorgängen im Körper beteiligt. Es spielt beim Zell- und Knochenaufbau eine Rolle und ist wichtig für die Nerven- und Muskeltätigkeit. Die wenigsten Menschen leiden aber unter einem Mangel dieses Mineralstoffs. Wer sich abwechslungsreich ernährt, braucht deshalb kein zusätzliches Magnesium in Tablettenform, zumal eine Über...

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49 Magnesiumpräparate im Test

45 Mittel bei Osteoporose mit Vitamin D und Calcium im Test

Menschen, die an Knochenschwund leiden, brechen sich die Knochen häufig schon aus dem geringsten Anlass. Eine optimale Zusammensetzung der Nahrung mit den Bausubstanzen des Knochens (Calcium, Phosphat, Eiweiß) und Vitamin D sowie ausreichende körperliche Belastung sind ideal, um den Knochenaufbau zu fördern und den -abbau herauszuzögern.
Vitam...

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45 Mittel bei Osteoporose mit Vitamin D und Calcium im Test
Alle Inhalte der Ausgabe
ÖKO-TEST Kompakt Vitamine

Die Tests
Calciumpräparate
Magnesiumpräparate
Mittel gegen Osteoporose/Präparate mit Calcium und Vitamin D3
Multivitaminpräparate
Multivitaminpräparate ab 50
Multivitaminpräparate, Kinder
Präparate mit Zink plus Vitamin C
Vitamin-B-Präparate
Vitamin-C-Präparate

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Vitamine und Mineralstoffe

Acis, Bajuwarenring 14, 82041 Oberhaching, Tel. 089/6664965-0; Aldi Nord, Eckenbergstr. 16, 45307 Essen, Tel. 0201/8593-0;Aldi Süd, Burgstr. 37, 45476 Mühlheim, Tel. 0208/9927-0;Aliud Pharma, Gottlieb-Daimler-Str. 19, 89150 Laichingen, Tel. 07333/9651-0; Alnavit, Darmstädter Str. 63, 64404 Bickenbach, Tel. 06257/9322-0; AmosVital, Neurather Weg 1, 51063 Köln, Tel. 0221/964246-0; Amway, Benzstr. 11 b-c, 82178 Puchheim, Tel. 089/80094-0; Artesan Pharma, Wendlandstr. 1, 29439 Lüchow, Tel. 05841/939-0; Arzneimittel ProStrakan, Moosstr. 7, 82319 Starnberg, Tel. 08151/44690-0; Ascopharm, Im Bruchanger 6, 38855 Wernigerode, Tel. 03943/9481-10; Astrid Twardy, Feringastr. 4, 85774 Unterföhring, Tel. 089/93083-0; Auris Vertriebsgesellschaft, Hessenweg 10, 48157 Münster, Tel. 0800/3763222; Bad Heilbrunner Naturheilmittel, Am Krebsenbach 5-7, 83670 Bad Heilbrunn, Tel. 08046/9199-0; Bastian-Werk, August-Exter-Str. 4, 81245 München, Tel. 089/82093-0; Bayer Vital - Geschäftsbereich OTC, Welserstr. 5-7, 51149 Köln, Tel. 0214/30-1; Betapharm, Kobelweg 95, 86167 Augsburg, Tel. 0821/74881-0; Boehringer Ingelheim Pharma, Binger Str. 173, 55216 Ingelheim am Rhein, Tel. 0800/7790900; Cassella-med, Gereonsmühlengasse 1, 50670 Köln, Tel. 0800/1652-200; Cefak, Ostbahnhofstr. 15, 87437 Kempten, Tel. 0831/57401-0; CT Arzneimittel, Lengeder Str. 42a, 13407 Berlin, Tel. 030/409008-0; Deutsche Chefaro Pharma, Im Wirrigen 25, 45731 Waltrop, Tel. 02309/64-0; Districon Vertriebsgesellschaft, Am Joseph 15, 61273 Wehrheim, Tel. 0800/2769684; Divapharma-Knufinke Arzneimittelwerk, Motzener Str. 41, 12277 Berlin, Tel. 030/72007-0; Dm-Drogerie Markt, Carl-Metz-Str. 1, 76185 Karlsruhe, Tel. 0800/3658633; Dr. Grandel, Pfladergasse 7-13, 86150 Augsburg, Tel. 0821/3202-0;
Dr. Loges, Schützenstr. 5, 21423 Winsen, Tel. 04171/707-0; Dr. Scheffler, Senefelderstr. 44, 51469 Bergisch Gladbach, Tel. 02202/54047; Fitne, Zur Kräuterwiese, 31020 Salzhemmendorf, Tel. 05153/809-05; GlaxoSmithKline Consumer Healthcare, Bußmatten 1, 77815 Bühl, Tel. 07223/76-0; GlaxoSmithKline Consumer Healthcare/Abtei-Pharma, Bußmatten 1, 77815 Bühl, Tel. 07223/76-0; GRY-Pharma, Kandelstr. 10, 79199 Kirchzarten, Tel. 07661/9845-01; Heilpunkt Naturpharma, Zielstattstr. 40, 81379 München, Tel. 089/7877-289; Hermes Arzneimittel, Georg-Kalb-Str. 5-8, 82049 Großhesselohe,
Tel. 089/791020; Heumann Pharma, Südwestpark 50, 90449 Nürnberg, Tel. 0700/43862667; Hexal, Industriestr. 25, 83607 Holzkirchen, Tel. 08024/908-0; Intact/Biolabor, Hessenweg 10, 48157 Münster, Tel. 01805/396010; Kneipp-Werke, Steinbachtal 43, 97082 Würzburg, Tel. 0931/8002-0; Kräuterhaus Sanct Bernhard, Helfensteinstr. 47, 73342 Bad Ditzenbach, Tel. 07334-9654-0; Krüger, Senefelderstr. 44, 51469 Bergisch Gladbach, Tel. 02202/105-0; Lidl Stiftung, Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 0800/4353361; Lorenz & Lihn, Postfach 101510, 41015 Mönchengladbach, Tel. 02161/68702; Madaus, Colonia-Allee 15, 51101 Köln, Tel. 0221/8998-0; MCM-Klosterfrau, Produktgruppe Taxofit, 50606 Köln, Tel. 0800/1652-300; McNeil, Rhöndorfer Str. 80, 53604 Bad Honnef, Tel. 02224/774-0; Meda Pharma, Benzstr. 1, 61352 Bad Homburg, Tel. 06172/888-01; Medicom Pharma, Altenhagen 1, 31832 Springe, Tel. 0800/7377730; Medphano Arzneimittel, Maienbergstr. 10-12, 15562 Rüdersdorf bei Berlin, Tel. 033638/749-0; Merck Selbstmedikation, Rösslerstr. 96, 64293 Darmstadt, Tel. 06151/856-2260; Merckle Recordati, Eberhard-Finckh-Str. 55, 89075 Ulm, Tel. 0731/7047-0; Mibe Vertriebsgesellschaft/Jenapharm, Otto-Schott-Str. 15, 07745 Jena, Tel. 03641/648-0; Müller Ltd. & Co., Albstr. 92, 89081 Ulm-Jungingen, Tel. 0731/174-0;Mylan Dura, Wittichstr. 6, 64295 Darmstadt, Tel. 06151/9512-0; Naturafit, Hauptstr. 3a, 91341 Röttenbach, Tel. 09195/945424; Norma, Hansastr. 20, 90766 Fürth, Tel. 0911/9739-0;Novartis Consumer Health, Zielstattstr. 40, 81379 München, Tel. 089/7877-0; Nycomed Deutschland, Moltkestr. 4, 78467 Konstanz, Tel. 0800/295-3333; Opfermann, Robert-Koch-Str. 2, 51674 Wiehl, Tel. 01801/673372; Optopan Dr. Lippacher, Solalindenstr. 40, 81825 München, Tel. 089/4309230; Painex Pharma, Römerstr. 16, 54331 Pellingen, Tel. 06588/9156-0; Penny-Markt, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0;Plus Warenhandelsgesellschaft, Wissollstr. 5-43, 45478 Mülheim an der Ruhr, Tel. 0208/583-0;Protina Pharmazeutische Gesellschaft, Adalperostr. 37, 85737 Ismaning, Tel. 089/9965530; Queisser Pharma, Schleswiger Str. 74, 24941 Flensburg, Tel. 0461/9996-0; Ratiopharm, Graf-Arco-Str. 3, 89079 Ulm, Tel. 0731/40202; Real,- SB-Warenhaus Zentrale, Reyerhütte 51, 41065 Mönchengladbach, Tel. 02161/403-0;Renatura Naturheilmittel, Feringastr. 4, 85774 Unterföhring, Tel. 0180/5002744; Rewe Zentral-Handelsgesellschaft, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 0221/149-0; Rodisma-Med Pharma, Kölner Str. 48, 51149 Köln, Tel. 02203/9120-0; Roha Arzneimittel/Börner, Rockwinkeler Heerstr. 100, 28355 Bremen, Tel. 0421/2579-0; Rossmann, Isernhägener Str. 16, 30938 Burgwedel, Tel. 01802/76776266; Salus, Bahnhofstr. 24, 83052 Bruckmühl, Tel. 08062/901-0; Sandoz Pharmaceuticals, Carl-Zeiss-Ring 3, 85737 Ismaning, Tel. 08024/9024-0; Sanofi-Aventis Deutschland, Industriepark Höchst, Gebäude F821, 65926 Frankfurt/M., Tel. 0180/2222010; Sanol, Alfred-Nobel-Str. 10, 40789 Monheim, Tel. 02173/48-0; Schlecker, Talstr. 14, 89584 Ehingen, Tel. 07391/584-0;Sebapharma, Binger Str. 80, 56154 Boppard, Tel. 06742/900-0; Stada, Stadastr. 2-18, 61118 Bad Vilbel, Tel. 06101/603-0; Strathmann, Sellhopsweg 1, 22459 Hamburg, Tel. 040/55905-0; Südmedica, Ehrwalder Str. 21, 81377 München, Tel. 089/7144061; Tartex + Dr. Ritter, Hans-Bunte-Str. 8A, 79108 Freiburg, Tel. 0761/5157-455; Tetesept Pharma, Eckenheimer Landstr. 100, 60318 Frankfurt/M., Tel. 069/1503-1; Verla-Pharm, Hauptstr. 98, 82327 Tutzing, Tel. 08158/257-0; Warnke Gesundheitsprodukte, Toyota-Allee 47a, 50898 Köln, Tel. 02234/200570; Whitehall-Much, Schleebrüggenkamp 15, 48159 Münster, Tel. 0251/9271-8; Wörwag Pharma, Calwer Str. 7, 71034 Böblingen, Tel. 07031/6204-0.

Das haben wir bewertet:

Betacarotin (auch Provitamin A genannt) ist als natürlicher Bestandteil in Obst und Gemüse enthalten. Problematisch ist Betacarotin, das in isolierter Form, etwa über Zusatzstoffe in Getränken oder Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitaminpillen aufgenommen wird. Die Tagesdosis von 2 mg sollte dabei nach Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) nicht überschritten werden, da Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie starke Raucher, die zu viel isoliertes Betacarotin zu sich nehmen, Gesundheitsschäden riskieren oder ihr Risiko erhöhen, an Krebs zu erkranken. Das BfR rät von einem Zusatz von isoliertem Betacarotin in Nahrungmitteln ab, weil es ernährungsphysiologisch unnötig ist und über verschiedene Zusätze in Getränken etc. leicht eine zu hohe Tagesdosis erreicht werden kann.

Biotin ist Bestandteil verschiedener Enzyme, die unter anderem am Abbau bestimmter Aminosäuren und Fettsäuren beteiligt sind. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel nicht mehr als 180 µg des wasserlöslichen Vitamins in einer Tagesdosis enthalten sollten.

Butylhydroxyanisol (BHA) und Butylhydroxytoluol (BHT) sind sogenannte Antioxidantien, die konservierend wirken. Einerseits sind sie Radikalenfänger, können also gegen Krebsarten wirken, die durch Radikale ausgelöst werden. Auf der anderen Seite bilden BHA und BHT selbst Verbindungen, die Eiweiße verändern und so ihrerseits krebsauslösend wirken können. Beide Auswirkungen wurden im Tierversuch beobachtet. Die Stoffe reichern sich zudem im menschlichen Fettgewebe an, gelangen in den Fötus und können Allergien auslösen.

Calcium ist ein wichtiger Baustein von Knochen, Zähnen und Gewebe. Ob eine Anreicherung von Lebensmitteln mit Calcium den Knochenaufbau fördert, ist nicht belegt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 500 mg Calcium pro Tagesdosis enthalten sollten.

Eisen: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel kein Eisen enthalten sollten, weil eine hohe, unkontrollierte Eisenaufnahme das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöhen kann.

Fluorid macht den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Karies. Zu viel Fluorid kann aber zu Verfärbungen des Zahnschmelzes sowie zu einer mangelnden Elastizität der Knochen führen. Dadurch kann es verstärkt zu Knochenbrüchen (Osteosklerose) kommen. Mehr als 1 mg Fluorid pro Kilogramm Körpergewicht können akut toxisch wirken. Menschen, die Fluoridsalz verwenden, sollten die weitere Einnahme fluoridhaltiger Präparate unbedingt mit dem Arzt besprechen.

Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin. Sie ist an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt und wichtig für den DNA-Stoffwechsel. Folinsäure, zum Beispiel in Form von Calciumfolinat, ist ein aktives Zwischenprodukt im Folsäurestoffwechsel. Der Tagesbedarf liegt bei 400 µg, Schwangere benötigen 600 µg Folsäure. Da diese Mengen hierzulande kaum erreicht werden, wird insbesondere Frauen mit Kinderwunsch und Schwangeren die Zufuhr von täglich 400 µg ergänzend zur Nahrung empfohlen, um Missbildungen bei Kindern vorzubeugen. Überschüssige Folsäure scheidet der Körper mit dem Urin aus.

Jod ist notwendig für die Bildung der Schilddrüsenhormone und damit unerlässlich für den Stoffwechsel. Jodmangel kann zu einer Vergrößerung der Schilddrüse, dem Kropf, und damit verbundenen Stoffwechselstörungen führen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 100 µg Jod pro Tagesdosis enthalten sollten. Auch sollten Lebensmittel nicht direkt mit Jod angereichert werden, weil eine Überversorgung mit Jod ein hohes Risiko für unerwünschte Wirkungen birgt. Die Jodversorgung sollte laut BfR nur über Jodsalz erfolgen, damit vorhersehbare Jodmengen von der Bevölkerung aufgenommen werden.

Kupfer: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes kein Kupfer enthalten sollten, da die Versorgung aller Altersgruppen mit Kupfer bereits nahe an der tolerierbaren täglichen Aufnahmemenge liegt. Eine Überdosis Kupfer kann Leberschäden verursachen.

Magnesium aktiviert besonders die Enzyme des Energiestoffwechsels und ist an der Muskeltätigkeit beteiligt. Überdosierungen der Mineralstoffe machen sich am ehesten durch Magen-Darm-Beschwerden bemerkbar, die langfristige Einnahme von viel Magnesium kann sich auch in Form von Müdigkeit äußern. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 250 mg Magnesium pro Tagesdosis enthalten sollten. Außerdem fordert das BfR den Warnhinweis "Nicht für Kinder unter vier Jahren" für alle magnesiumhaltigen Nahrungsergänzungsmittel.

Mangan: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel kein Mangan enthalten sollten - wegen des geringen Abstandes zwischen der geschätzten Aufnahmemenge und den Mengen, bei denen unerwünschte Effekte beobachtet wurden. Eine zu hohe Manganzufuhr kann beim Menschen neurologische Störungen auslösen.

Niacin: Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 17 mg Niacin pro Tagesdosis enthalten sollten. Das entspricht der empfohlenen täglichen Zufuhr. Dabei sollte das Niacin als Nicotinamid zugeführt werden. Nicotinsäure sollte wegen der höheren Toxizität nicht in Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt werden.

Paraffine sind eine Sammelbezeichnung für unzählige künstliche Stoffe, darunter auch Vaseline, die breite Verwendung in Kosmetika und Arzneimitteln finden. Von einigen Paraffinen weiß man, dass sie sich in Leber, Niere und Lymphknoten anreichern können. Bei einem Paraffinwachs zeigten sich entzündliche Reaktionen der Herzklappen.

Phosphor kommt in Form organischer Phosphorverbindungen in allen lebenden Zellen vor, anorganische Phosphate spielen eine Rolle bei der Regulierung des pH-Wertes. Da praktisch alle Lebensmittel Phosphor enthalten und zudem Phosphate häufig als Zusatzstoffe zu technologischen Zwecken eingesetzt werden, ist ein ernährungsbedingter Phosphormangel unbekannt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rechnet bei gesunden Erwachsenen nicht mit unerwünschten Wirkungen, wenn Nahrungsergänzungsmittel pro Tag maximal 250 mg Phosphor als Phosphat enthalten.

PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe bilden in der Müllverbrennung gesundheitsschädliche Dioxine und belasten die Umwelt bei Herstellung und Entsorgung. Weich-PVC enthält große Mengen gesundheitsschädlicher Weichmacher.

Das Spurenelement Selen ist als Bestandteil verschiedener Enzymsysteme lebensnotwendig. Die in Deutschland mit der Nahrung aufgenommenen Selenmengen sind zwar sehr unterschiedlich und liegen eher am unteren Rand der empfohlenen Dosierung. Dennoch ist in Europa, anders als in China, kein Selenmangelsyndrom bekannt. Daher gibt es keinen zwingenden Grund, Selen ungezielt über Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen, zumal es in sehr hohen Dosierungen giftig ist. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 30 µg Selen pro Tagesdosis enthalten sollten. Eine neuere Studie weist bei täglicher Selenzufuhr über Nahrungsergänzungsmittel ein knapp 50 Prozent höheres Risiko nach, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Selen wird in der begleitenden Krebstherapie eingesetzt: Die Krankheit belastet das Immunsystem, sodass ein Selenmangel entstehen kann. Eine Krebsvermeidung durch die vorbeugende Einnahme von Selen ist aber nach heutigem Wissensstand nicht möglich.

Vom Einsatz der Selenhefe rät das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Nahrungsergänzungsmitteln ab, da hierfür keine gleichbleibende Qualität gewährleistet werden kann.

Vitamin A ist für Wachstum und Entwicklung von verschiedenen Geweben und für den Sehvorgang unerlässlich. Hohe Gaben von Vitamin A im ersten Drittel der Schwangerschaft (über drei Milligramm am Tag) können zu Missbildungen des ungeborenen Kindes führen. Eine chronische Überdosierung (über zehn Milligramm am Tag) führt vor allem bei Kindern zu Vergiftungserscheinungen (Appetitverlust, Haarausfall, Leberschäden und Wachstumsverzögerungen). Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel für Kinder zwischen vier und zehn Jahren höchstens 200 µg Vitamin A pro Tagesdosis enthalten sollten, Nahrungsergänzungsmittel für Erwachsene höchstens 400 µg.

Vitamin B1: Thiamin spielt eine Rolle im Energiestoffwechsel. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 4 mg Vitamin B1 pro Tagesdosis enthalten sollten.

Vitamin B2: Riboflavin spielt eine Rolle im oxidativen Stoffwechsel und ist an der Bio-Synthese und am Abbau von Aminosäuren, Kohlenhydraten und Fettsäuren. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 4,5 mg Vitamin B2 pro Tagesdosis enthalten sollten.

Vitamin B6: Nach den Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sollten Nahrungsergänzungsmittel für Kinder von vier bis sechs Jahren aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes höchstens 1,15 mg Vitamin B6 pro Tagesdosis enthalten; die BfR-Höchstmengenempfehlung für Erwachsene liegt bei 5,4 mg pro Tagesdosis. Vitamin B6 kann bei hoher Zufuhr über einen längeren Zeitraum zu neurotoxischen Effekten führen, die akute Toxizität ist jedoch gering.

Vitamin C: Ascorbinsäure ist an der Produktion von verschiedenen Hormonen und Nervenbotenstoffen beteiligt. Sie wirkt auch als Radikalfänger. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 225 mg Vitamin C pro Tagesdosis enthalten sollten.

Vitamin D ist unter anderem für den Knochenaufbau wichtig. Starke Vitamin-D-Überdosierungen können aber schwere Vergiftungen hervorrufen, die auf einen zu hohen Calciumspiegel im Blut zurückzuführen sind und im schlimmsten Fall Nierenversagen zur Folge haben. Präparate, die höher als 25 Mikrogramm (µg) Vitamin D pro Tag dosiert sind, sind verschreibungspflichtig. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 5 µg Vitamin D pro Tagesdosis enthalten sollten.

Vitamin E: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 15 mg Vitamin E pro Tagesdosis enthalten sollten.

Vitamin K: Das fettlösliche Vitamin ist an der Synthese von Proteinen beteiligt, die bei der Regulation der Blutgerinnung und der Knochenmineralisation eine Rolle spielen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 80 µg Vitamin K pro Tagesdosis enthalten sollten.

Zink: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel für Kinder unter 18 Jahren kein Zink enthalten sollten, weil die Zinkversorgung von Kindern und Jugendlichen durch die Nahrung bereits so gut ist, dass kein Spielraum für eine zusätzliche Zinkzufuhr besteht. Die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge könnte sonst überschritten werden. Für Erwachsene rät das BfR zu höchstens 2,25 mg Zink pro Tagesdosis in Nahrungsergänzungsmitteln.

Zitronensäure steckt als Säuerungsmittel in Multivitaminpräparaten oder Getränken. Doch wenn sie die Zähne ständig umspült, greift Zitronensäure den Zahnschmelz besonders von Kinderzähnen an.

Zucker verursacht Karies und fördert die Gewöhnung an Süßes. Das gilt nicht nur für Haushaltszucker (Saccharose), sondern auch für Glucose, Fructose und Honig.