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Edelstahlspüle reinigen: Es geht auch mit Hausmitteln

Autor: Ann-Cathrin Witte | Kategorie: Bauen und Wohnen | 15.01.2021

Edelstahlspüle reinigen: Es geht auch mit Hausmitteln
Foto: Kira Yan / Shutterstock

Kalkflecken, Fingerabdrücke und Kratzer können Edelstahlspülen schnell verunstalten. Regelmäßiges Putzen beugt dem vor. Hausmittel wie Backpulver und Zitrone sind dabei genauso effektiv wie chemische Reinigungsmittel. Wir geben Tipps, wie Sie Ihre Edelstahlspüle reinigen – mühelos und mit einfachen Hausmitteln.

Edelstahlspülen sind ein Klassiker der Küchenausstattung. Sie gelten als zeitlos, widerstandsfähig und pflegeleicht. Zudem bietet das Material viele Vorteile. Es rostet nicht, ist hitze- und säurebeständig und darüber hinaus auch keimresistent. Deswegen kommt es häufig in der Gastronomie und in Krankenhäusern zum Einsatz.

Neben vielen Vorteilen hat das Material aber auch ein paar Nachteile. So sind Edelstahlspülen anfällig für Kalkflecken und Oberflächenkratzer. Zudem lassen sich Fingerabdrücke auf Edelstahl gefühlt besonders gut erkennen.

Edelstahlspülen reinigen: Spülmittel leistet Erste Hilfe

Für einfache Verschmutzungen der Edelstahlspüle reicht der Griff zu Spülmittel und Schwamm.
Für einfache Verschmutzungen der Edelstahlspüle reicht der Griff zu Spülmittel und Schwamm. (Foto: Pop Paul-Catalin / Shutterstock)

Damit Edelstahlspülen ihren Glanz lange behalten, sollten sie regelmäßig geputzt werden. Am besten ist es, wenn Sie Oberflächen aus Edelstahl direkt nach dem Benutzen reinigen. Dann haben Kalkflecken fast keine Chance sich zu bilden.

Fingerabdrücke und andere Fettflecken lassen sich am einfachsten mit etwas Spülmittel und der weichen Seite eines Putzschwamms entfernen. Wichtig: Nach dem Abspülen mit klarem Wasser noch mit einem Mikrofasertuch nachreinigen. Das beugt Flecken vor.

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Kalkflecken aus Edelstahlspülen entfernen

Haben sich bereits erste Kalkflecken gebildet, müssen in der Regel stärkere Geschütze aufgefahren werden, um die Edelstahlspüle wieder zum Glänzen zu bringen. Speziell für Edelstahlflächen gibt es Polierpasten, die mit einem weichen Tuch oder Polierschwamm in kreisenden Bewegungen aufgetragen werden. Sie sollen kleine Kratzer, Kalkränder und eingetrocknete Seifenreste komplett verschwinden lassen. 

Einen ähnlichen Effekt können Sie unter anderem auch mit Backpulver erzielen. Dazu rühren Sie eine Tüte Backpulver mit Wasser zu einer Paste an und arbeiten sie dann wie eine Polierpaste in kreisenden Bewegungen ein. Nach einer Einwirkzeit von etwa einer Stunde können Sie das Backpulvergemisch dann mit Wasser abwaschen. Auch hier gilt: anschließend alles gründlich abtrocknen.

Gute Hausmittel: Reinigung mit Essig und Zitrone

Edelstahlspülen können auch mit Zitrone und Backpulver geputzt werden.
Edelstahlspülen können auch mit Zitrone und Backpulver geputzt werden. (Foto: Luis Echeverri Urrea/Shutterstock)

Wenn Sie kein Backpulver im Haus haben, können Sie auch auf Essigessenz zurückgreifen. Diese verdünnen Sie mit Wasser im Verhältnis 1:10 und tragen sie anschließend auf die Edelstahlflächen auf. Mit einem Tuch können Sie die Rückstände so problemlos entfernen. Danach sollten Sie noch alles mit klarem Wasser abspülen und mit einem Mikrofasertuch abtrocknen. Auf besonders hartnäckige Kalkflecken können Sie den Essig darüber hinaus direkt auftragen: kurz einwirken lassen, dann mit Wasser abspülen und die Stelle mit einem Tuch abtrocknen.

Ähnlich funktioniert die Reinigung mit Zitronensäure. Dafür können Sie Zitronensaft oder Zitronensäure aus der Drogerie verwenden. Letztere gibt es in Pulver- und flüssiger Form. Während das Pulver erst mit Wasser zu einer Paste verrührt werden muss, können die flüssige Zitronensäure und der Zitronensaft direkt auf ein Tuch gegeben und in die Kalkflecken eingearbeitet werden. Nach kurzer Einwirkzeit können Sie den Reiniger dann mit Wasser abwaschen und die so behandelten Flächen mit einem trockenen Tuch nachpolieren.

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Ob Sie ihre Edelstahlspüle besser mit Essig oder Zitronensäure putzen, hängt von mehreren Faktoren ab. Ist die Spüle bereits stark verkalkt, sollten Sie auf Essig setzen, da dieser einen niedrigeren pH-Wert als Zitronensäure und damit einen höhren Säuregehalt hat. Sind die Verkalkungen weniger stark, reicht die Reinigung mit Zitronensäure. Diese bietet zusätzlich den Vorteil, dass sie Dichtungen und andere Bauteile aus Gummi nicht so stark angreift wie Essig.

Zu guter Letzt entscheidet auch die persönliche Geruchspräferenz, ob Sie den stechenden Essiggeruch oder den für viele angenehmeren Zitrusduft bevorzugen.

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