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29 Öko-Stromtarife im Test

ÖKO-TEST Dezember 2017
vom 23.11.2017

Öko-Stromtarife

Die Spreu vom Weizen trennen

Viele Öko-Stromanbieter gehen mit geschönten Angaben auf Kundenfang. Und das sogar legal, weil sie Gesetzeslücken geschickt nutzen. Doch unser Test zeigt: Es gibt auch rundum saubere Angebote.

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Wir haben 29 Produkte für Sie getestet

123 Ökostrom Premium

123energie

BayWa Ökostrom 12

BayWa

BS Naturstrom Gold

BS Energy

Naturstrom ÖkostromPool

Bürgerinitiative Umweltschutz

Bürgerstrom

Bürgerwerke

DB Strom 12

DB Energie

Heidelberger Solidarstrom

Die Heidelberger Solidarstromer

Ökostrom+

Die Ökostromer Edingen-Neckarhausen

Schriesheimer Ökostrom+

Die Schriesheimer Ökostromer

HalloNatur

EnergieGUT

Enspire Ökostrom

Enspire Energie

Entega Ökostrom Maxi

Entega Energie

EWS Ökostrom

EWS Elektrizitätswerke Schönau

Geno Strom Natur privat Plus

Geno Energie

Ökostrom aktiv

Greenpeace Energy

Ökostrom+

Klimaschutz+ Energiegenossenschaft

Mann Cent

Mann Naturenergie

NaturEnergiePlus active

NaturEnergie + Deutschland

Naturstrom

Naturstrom AG

Gröönstrom

Nord Stadtwerke

Wirklich Ökostrom

Polarstern

Naturmix Family Premium

ProEngeno

Prokon Strom

Prokon Regenerative Energien eG

RhönStromNatur GSL

Rhoenstrom.de / RhönEnergie Fulda

Chancen Geben

Savero

Bremer SolidarStrom

Solidarische Ökonomie Bremen

Alemannenstrom Markgräfler OK-Power+

Stadtwerke Müllheim Staufen

Susi Ökostrom fix 12

Susi Energie

Wemio-Ökoaktivstrom

Wemag

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So haben wir getestet

Die Ökologie
Der Tarif soll einen ökologischen Zusatznutzen aufweisen, der über die Anforderungen des EEG hinausgeht. Das bedeutet, dass die Anbieter rund ein Drittel des verkauften Öko-Stroms aus Erneuerbare-Energien-Anlagen beziehen, die nicht älter als sechs Jahre sind. Alternativ können sie auch einen Teil des Strompreises in den Ausbau von regenerativer Stromerzeugung investieren. Der Nachweis kann durch eine Zertifizierung mit dem Ok-Power-Label oder dem Grüner Strom Label Gold erfolgen, alternativ durch unabhängige und fachkundige Gutachter.

Die Ökonomie
Die jährlichen Gesamtkosten der Öko-Stromangebote dürfen maximal 20 Prozent höher als der Durchschnittspreis für konventionelle Stromangebote sein. Die Preise können nach Verbrauchsmenge und Postleitzahlengebiet variieren.

Das konventionelle Stromangebot
Hier wurde untersucht, ob der Öko-Stromanbieter selbst neben zertifiziertem Öko-Strom parallel noch mit konventionellen Produkten am Markt ist und/oder das bei einer Firma aus seinem Firmenverbund der Fall ist.

Die Unternehmensstruktur
Ist der Anbieter unabhängig oder Eigentum oder Miteigentum anderer Unternehmen und welche Unternehmen gehören zum Firmenverbund?

Die Bewertung
Das Geld soll nicht bei Firmen landen, die auch konventionellen Strom verkaufen oder konventionellen Anbietern (teilweise) gehören. Dafür kann es kein "sehr gut" im Gesamtergebnis geben. Noch strenger sind wir, wenn dem konventionellen Angebot Atomstrom beigemixt wird oder ein AKW-Eigner/-Betreiber Teil des Firmenverbunds des Anbieters ist.

Video zum Thema

Video

ÖKO-TEST-Magazin 12/2017:

Öko-Stromtarife

Die Spreu vom Weizen trennen.

Verbraucher, die grünen Strom beziehen, möchten sicherlich keine Atom- oder Kohlekraftenergie unterstützen. ÖKO-TEST hat Öko-Stromtarife unter die Lupe genommen und empfiehlt, bei den Angeboten ganz genau hinzuschauen. Denn während manche Unternehmen ausschließlich Öko-Strom nach strengen Qualitätskriterien verkaufen, sind andere mit konventionellen Anbietern verflochten. In ihrem Portfolio sind dann auch Anteile von Atom und Kohle. Das ursprünglich für sauberen Strom gedachte Geld der Verbraucher landet damit bei Anbietern, die schmutzigen Strom produzieren.