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03. Juli 2012
Schutz vor Enteignung
Immobilien
Immobilien

Die Lage ist entscheidend

Immobilien sind eine sichere Wertanlagen. Doch in vielen Top-Lagen sind die Preise schon so kräftig gestiegen, dass sie 20 bis 30 Prozent über dem Verkehrswert liegen. (Foto: Fotolia)


Für viele krisengeplagte Anleger sind derzeit heimische Immobilien die erste Wahl. Denn Immobilien versprechen Sicherheit in unruhigen Zeiten und Schutz des Vermögens vor Inflation. Zwar haben die Immobilienpreise auch hierzulande bereits angezogen, doch Baugeld ist nach wie vor spottbillig. Die Aussichten, dass das Geld auch in den kommenden Jahren im Eigenheim oder in vermieteten Immobilien gut angelegt ist, sind daher nicht schlecht. Die Deutsche Bank erwartet zum Beispiel bis 2015 einen jährlichen Anstieg der Hauspreise um etwa 3 Prozent pro Jahr.

Dennoch gilt: Jetzt noch schnell eine Immobilie auf Pump zu erwerben, nur um das Geld vor Inflation zu schützen, ist eine gefährliche Strategie. In vielen Top-Lagen sind die Preise schon so kräftig gestiegen, dass sie 20 bis 30 Prozent über dem Verkehrswert liegen. Dann lohnt sich ein Investment nicht mehr. Doch nicht nur Einstandspreis sollte kritisch geprüft werden. Mehr noch als früher entscheidet auch die Lage, ob sich die Immobilie langfristig rechnet. Wer eine gute Mietrendite anstrebt oder sein Eigenheim später vielleicht mit Gewinn wieder an den Mann bringen will, muss vor allem auf den Standort und auf die Mikrolage achten. Interessant sind Immobilien in wirtschaftlich florierenden Regionen mit attraktiven Firmen und guter Infrastruktur. Denn dort, wo hohe Gehälter gezahlt werden, ausreichend Schulen, Kindergärten und gute Einkaufsmöglichkeiten bestehen, werden Häuser und Wohnungen auch in Zukunft noch gute Preise erzielen und vermietbar sein. Ganz anders sieht es dagegen in ländlichen Regionen mit fehlender Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und hoher Arbeitslosigkeit aus. Hier bringen Immobilieninvestments nicht selten sogar Verluste.

Darüber hinaus sollten Anleger niemals ihre gesamten Ersparnisse für den Immobilienkauf einsetzen oder die Schuldenlast zu hoch ansetzen. Kommt eine Rezession und geraten der eigene Arbeitsplatz und das Haushaltseinkommen in Gefahr, können Hausbesitzer dann womöglich ihre Kreditraten nicht mehr bezahlen. „Im schlimmsten Fall stehen Anleger dann vor einem riesigen Schuldenberg und müssen sich mit einem Notverkauf von ihrem Eigenheimtraum verabschieden,“ warnt Niels Nauhauser, Finanzexperte bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Deshalb gilt: Nur wer mindestens 30 Prozent des Kaufpreises oder mehr aus eigenen Mitteln finanzieren kann, sollte den Kauf eines Eigenheims überhaupt in Erwägung ziehen. Auch bei Mietimmobilien ist eine ausreichende Eigenkapitalquote Trumpf.



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Inhaltsverzeichnis

» Übersicht
» Gefährlicher Trugschluss - Absolute Sicherheit gibt es nicht mehr
» Spar- und Bankanlagen - Auf deutsche Einlagensicherung achten
» Festgelder und Sparbriefe - Wette auf dauerhaft niedrige Zinsen
» Bundeswertpapiere - Auf Null-Niveau abgeschmiert
» Anleihen und Rentenfonds - Nur mehr Minizinsen
» Immobilien
» Aktien - Bessere Renditechancen als bei Zinsanlagen
» Gold - Nur in kleinen Mengen sinnvoll
» Lebens- und Rentenversicherungen - Renditen auf dem Sinkflug
» Entschuldung über Inflation - Die Zinsen werden niedrig gehalten

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.


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