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26. Oktober 2012
Haarfarben
Blond, grau & Co.
Blond, grau & Co.

Nicht alles ist möglich

Blondierungen sind mit rein natürlichen Pflanzenfarben nicht möglich.


Pflanzenhaarfarben für die Anwendung zu Hause gibt’s im Bio-Handel und auch im Drogeriemarkt an der Ecke. Sante bietet Pflanzenfarben in neun, Logona in zehn Farbtönen an. Beide Varianten werden per Pulver angerührt. Gebrauchsfertige und damit deutlich einfacher anwendbare Produkte aus der Tube gibt es von Logona in fünf Farben. Eine wichtige Zutat in Pflanzenhaarfarben ist das rot färbende Henna; für Blond und Goldtöne sorgen Kamille, Weizen oder Kurkuma und Walnussschalen für Braunnuancen. Mit Indigo, das Textilien und die Jeans blau färbt, lassen sich Burgundertöne erzielen.

Zwar ist die Farbpalette beachtlich, doch nicht jedes Farbergebnis lässt sich realisieren. "Blondierungen sind mit rein natürlichen Pflanzenfarben nicht möglich", sagt Bettina Bockhorst von dem Dachunternehmen Logocos, das Logona und Sante vertreibt. Das ginge "nur mit Wasserstoffperoxid, was wir weder bei Logona noch bei Sante einsetzen, und was auch von den Zertifizierern für kontrollierte Naturkosmetik von BDIH und NaTrue abgelehnt wird".

Auch Oxidationsfarben, die in die Haarstruktur eingreifen, werden von Anbietern, die echte Naturkosmetik anbieten, abgelehnt. Graue Haare mit Naturfarben zu färben, ist etwas mühsamer. "Das Färben ergrauter Haare ist mit unseren Pflanzenfarben durchaus möglich", erklärt zwar Marketingleiterin Bockhorst. Je nach Beschaffenheit und Struktur der ergrauten Haare nehmen diese die Farbe aber erst nach mehreren Durchgängen an. Man muss also teils zwei-, dreimal färben. Manchmal bekommen die unpigmentierten Haare durch Pflanzenfarben einen Rotstich. Damit kann sich nicht jeder und jede anfreunden. Deshalb ist bei allen Haarfarben, die sich natürlich geben und eine perfekte Grauabdeckung versprechen, Vorsicht geboten. Oft handelt es sich bei diesen Produkten um bedenkliche chemische Oxidationshaarfarben, denen ein bisschen Henna beigemischt wurde.



Weitere Infos

Wichtig zu wissen
Exakt so wie auf der Verpackung fällt das Färbeergebnis ohnehin meistens nicht aus. Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, empfiehlt es sich daher, erst mal eine Strähne zur Probe zu färben. Generell gilt: Bei hellen Haaren fällt das Färberesultat intensiver als bei dunklen aus. Nach einer chemischen Haarfärbung sollte man mindestens vier Wochen warten, bis man zur Pflanzenfarbe greift, sonst kann es zu Fehlfärbungen kommen.

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Inhaltsverzeichnis

» Übersicht
» Dauerhafte Coloration der Haare - Jede zweite Frau tut es
» Gefahr von Allergien & Co. - Das Bewertungsprogramm der EU
» Naturhaarfarben - Eindeutig die bessere Wahl
» Nicht automatisch unbedenklich - Auf Naturkosmetiksiegel achten
» Blond, grau & Co.
» Mit Pflanzen färben - So funktioniert’s

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.


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