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27. März 2012
ASC-Label für Zuchtfisch
ASC-Label für Zuchtfisch

Was steckt dahinter?

Das ASC-Label steht für Zuchtfisch, der umwelt- und sozialverträglich gewonnen wurde. Was steckt dahinter?

Wer vergibt es? Der Aquaculture Stewardship Council (ASC), eine unabhängige, jedoch von der Umweltschutzorganisation WWF mit initiierte Institution. Der ASC soll das Pendant zum MSC sein, der ausschließlich Wildfisch zertifiziert. Erste Produkte kommen in Kürze in die Läden. Wie das Logo aussehen wird, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Was bedeutet es? Das Label steht für Zuchtfisch, der umwelt- und sozialverträglich gewonnen wurde. Zunächst können Zuchten für Pangasius, Tilapia und Muscheln zertifiziert werden. Regeln für Lachs und Garnelen sollen folgen. In den Vergabekriterien sind für die Zucht klare Bedingungen vorgegeben, die etwa die Besatzdichte, das Futter, den Einsatz von Medikamenten oder das Verbot von Kinderarbeit regeln. Allerdings können Betriebe schon zertifiziert werden, wenn sie noch in der Umstellungsphase sind, sich aber verpflichten, in den kommenden Jahren alle Kriterien des Standards voll zu erfüllen.

Die Bewertung: Das Label ist ein wichtiges Erkennungszeichen für nachhaltig erzeugten Zuchtfisch. Denn für Zuchtfisch gibt es bislang kein weitverbreitetes Siegel, das für transparente Nachhaltigkeitsregeln steht. In den vergangenen Jahren hat insbesondere die Pangasiuszucht immer wieder wegen unklarer, umweltschädlicher Produktionsbedingungen in der Kritik gestanden. In bestimmten Punkten können die Regeln für Bio-Fischzuchten durchaus weiter gehen. So schreibt der ASC nicht vor, dass das Futter aus Bio-Landwirtschaft kommen muss. Auch Gen-Futter ist erlaubt. Bleibt zu hoffen, dass die Regeln für Lachs, die folgen sollen, hohe Anforderungen an die Herkunft des Futters stellen. Denn das besteht größtenteils aus wild gefangenem Fisch.

( oet )


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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.




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