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ÖKO-TEST Februar 2017
Test
Tee, Mate
Teesaster
Tee, Mate

Die ersten Vorsätze sind schon wieder passé. Aber nicht der Wunsch, etwas Gewicht zu verlieren. Mate soll dabei helfen. Leider hat Matetee viel größere Probleme, als dass er eventuell falsche Hoffnungen macht.

ÖKO-TEST Februar 2017
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Nicht zu lange und nicht zu viel." Dr. Erwin Häringer findet klare Worte zum Trinken von Matetee. Und das nicht, weil der Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren an Mate grundsätzlich etwas auszusetzen hätte. Es sei eben so, wie Paracelsus sagte: "Die Dosis macht das Gift." Und deshalb rät Häringer auch allen, die sich erhoffen, von Matetee schlanker zu werden, ihn nur zur Unterstützung zu trinken, höchstens ein bis zwei Tassen am Tag. "Eine Tasse Mate kann durchaus das Hungergefühl hemmen. ‚Viel hilft viel' ist aber in diesem Fall nicht richtig", sagt er. Denn ob man tatsächlich ein paar überschüssige Pfunde verliert, liege an vielen anderen Faktoren wie etwa genug körperlicher Bewegung. Für Häringer gibt es auch einen großen Unterschied, wie und warum Matetee getrunken wird. "Mate wird in Südamerika häufig in Gesellschaft getrunken, die Menschen nehmen sich Zeit und kommen dadurch auch zur Ruhe. Das allein schon ist gut für das eigene Wohlbefinden", betont er.

Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel führt Matetee als traditionelles pflanzliches Medizinprodukt. Dabei gilt Mate als Muntermacher. Auch deshalb wird er gern getrunken. Verantwortlich für die anregende Wirkung ist vor allem die Inhaltsstoffkombination aus Coffein, Theobromin und Theophyllin. In Mate ist das Coffein gebunden und wird nur langsam freigesetzt. Die anregende Wirkung ist nicht so stark wie im Kaffee, hält aber länger an. Aber aufgrund dieser Inhaltsstoffe rät Häringer Schwangeren oder Patienten mit Herz-Rhythmus-Störungen von Matetee ab. Für alle anderen gilt laut Häringer: "Zu große Mengen Mate zu trinken ist auch deshalb nicht zu empfehlen, da Matetee häufig mit Schadstoffen belastet ist."

Vor ein paar Jahren haben Labore das erste Mal Anthrachinon in Tee und Kräutertee nachgewiesen. Noch ist nicht abschließend geklärt, auf welch unterschiedlichen Wegen der Stoff dort hineinkommt. Als Pflanzenschutzmittel ist Anthrachinon seit 2009 in der EU nicht mehr zugelassen. Denn Tierversuchsstudien zeigen, dass Anthrachinon krebserregend auf Niere und Leber wirken kann. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stuft die Substanz als mögliches Kanzerogen für den Menschen ein. Anthrachinon entsteht aber auch bei der unvollständigen Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle. Damit werden in Südamerika, wo Mate angebaut und meistens auch weiterverarbeitet wird, die Trocknungsanlagen beheizt. Über die Abluft kann Anthrachinon auf den Matetee übergehen. Im Handel werden gerösteter und grüner Mate angeboten, Letzterer entweder geräuchert oder ungeräuchert. Sowohl das Räuchern als auch das Rösten können die Anthrachinonbelastung erhöhen. Gerösteter Matetee wird zum Beispiel nach der Ernte in Drahttrommeln über offenem Feuer gedreht.



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Inhalt

» Nicht zu lange und nicht zu viel." Dr. Erwin Häringer ...
» Welche Schadstoffe zusätzlich in den Matetee ...
» Gleich zwei Pestizide über dem Grenzwert sind im ...
» Erstaunliches über Mate - Der Fußballer ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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