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Die Haut von Kindern muss besonders gut vor der Sonne geschützt werden. Unser Test zeigt: Eltern können unter einem "sehr guten" und vier "guten" Sonnenschutzmitteln wählen. Doch mit vielen Produkten sind wir nicht zufrieden.

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ÖKO-TEST hat insgesamt 15 Sonnenschutzmittel für Kinder unter die Lupe genommen, darunter 13 konventionelle und zwei zertifizierte Naturkosmetika.

Das Testergebnis

Fünf Sonnenschutzmittel für Kinder können wir empfehlen. Vier bewerten wir nur mit "mangelhaft".

Antientzündliche Substanzen wie Panthenol und Aloe vera sollten in Sonnenschutzprodukten für die Kleinen nicht enthalten sein - und sie werden daher in diesem Test zum ersten Mal abgewertet. In 8 der 15 getesteten Produkte sind solche Stoffe aber enthalten. Sie können "eine durch Sonnenlicht bewirkte Rötung der Haut verzögern oder verhindern; so wird ein längerer Sonnenschutz vorgetäuscht", erklärte die BfR-Kommission für kosmetische Mittel 2014.

Sonnenschutzmittel wehren mithilfe von Filtersubstanzen schädliche UVB- und UVA-Strahlen ab. Chemische Filter ziehen in die Haut ein und bilden dort ihren Schutzmechanismus aus. Mineralische Filter legen sich auf die Hautoberfläche und reflektieren das Sonnenlicht. Viele konventionelle Kosmetikhersteller kombinieren mineralische und mehrere chemische Filter. Letztere stehen aber im Verdacht, wie ein Hormon zu wirken: Für den chemischen UV-Filter Octocrylen etwa liegen dafür Hinweise aus Zellversuchen vor. Homosalat, dessen mögliche Hormonwirksamkeit ebenfalls im Zellversuch erkannt wurde, steckt im Eucerin Kids Sun Spray 50+. Eine potenzielle hormonelle Wirkung des chemischen Filters Ethylhexylmethoxycinnamat, der in der Daylong Kids Sonnenschutz-Lotion SPF 30 enthalten ist, haben Tierversuche gezeigt, weshalb er von uns noch kritischer gesehen wird. Zertifizierte Naturkosmetik setzt ausschließlich auf mineralische UV-Filter wie Titandioxid oder Zinkoxid. Diese Produkte hinterlassen aber oft einen weißen Film auf der Haut. Grundsätzlich begrüßt ÖKO-TEST den Einsatz von mineralischen UV-Filtern, auch wenn es bei ihnen noch offene Fragen gibt - zumindest, wenn sie in Form von Nanopartikeln verwendet werden.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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