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29. Oktober 2010
Schuhcremes
So haben wir getestet
Schuhcremes

Der Einkauf
Echte Lederschuhe sind oft eine kostspielige Anschaffung und wollen gut gepflegt sein. Häufig landet schon beim Schuhkauf gleich noch eine Schuhcreme in der Einkaufstüte. Bei unserem ersten ÖKO-TEST Schuhcreme hatten wir deshalb Fachhändler wie Deichmann, Ecco oder Görtz genauso auf dem Zettel wie Drogerien, Warenhäuser und den Lebensmitteleinzelhandel. Eingekauft wurden vor allem wasserbasierte Cremes, meist in der Tube – sie haben heute den größten Marktanteil. Doch auch die traditionellen Hartwachspasten dürfen in unserem Test nicht fehlen. Sie werden meist in Blechdosen angeboten, so wie schon vor 100 Jahren. Im Vergleich werden sie zwar deutlich weniger gekauft, haben aber eine regelrechte Fangemeinde. Vor allem Liebhaber von teuren Lederschuhen schwören auf die Produkte von ausländischen Marken wie Kiwi (Australien) oder Burgol (Schweiz). Was die Farbauswahl betrifft, mussten wir nicht lange überlegen: Die meisten verkauften Schuhcremes sind schwarz.

Problematische Inhaltsstoffe
Wer regelmäßig seine Schuhe pflegt, der weiß, dass oft ein Teil der Creme an den Fingern kleben bleibt und die „Putzspuren“ nicht immer leicht von der Haut zu kriegen sind. Fragt sich also, was in den Schuhcremes steckt – zumal die Verpackungen diesbezüglich wenig hergeben und die Anbieter auch nicht verpflichtet sind, die Zutaten aufzulisten. Laut Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) bestehen stark wachshaltige Cremes bis zu 80 Prozent aus Lösemitteln. Deshalb wollten wir wissen, ob flüchtige organische Verbindungen darunter sind, die ausgasen und zudem bei Hautkontakt problematisch sein können. Einige Hersteller verwenden Balsamterpentinöl – ein natürliches Lösemittel. Allerdings ist es auch umstritten, da es allergieauslösendes Delta-3-Caren enthalten kann. Außerdem kommen künstliche „Löser“ zum Einsatz, zum Beispiel Testbenzine aus der Erdölchemie, in denen neben unbedenklichen Substanzen auch krebserregende Stoffe stecken können.

Aber auch Produkte, die als „lösemittelfrei“ ausgelobt waren, mussten ins Labor, da auch sie bis zu einem gewissen Anteil problematische Lösemittel enthalten können. Bei schwarzen Schuhcremes stellte sich uns die Frage, ob die Hersteller Rußfarben oder schwermetallhaltige Farbstoffe einsetzen. Speziell bei wasserhaltigen Cremes lag zudem die Vermutung nahe, dass sie mit Formaldehyd oder halogenorganischen Verbindungen konserviert wurden, um mikrobielle Verunreinigungen zu verhindern.

Die Gebrauchseignung
Eine Schuhcreme sollte in der Anwendung vor allem praktisch sein – sonst geht der Spaß an der Pflege schnell verloren: Deckt die Creme? Lässt sie sich leicht verteilen und polieren? Wie sieht es mit der Glanzwirkung aus? Und passend zur Jahreszeit: Hilft sie, Nässe abzuhalten? Wir wollten es wissen und haben uns beim Praxistest an den „Empfehlungen zur Qualitätsbewertung für Lederpflegemittel“ des Branchenverbandes orientiert.

Die Bewertung
Wenn eine Schuhcreme die Schuhe wieder zum Strahlen bringt, ist das eine gute Sache. Noch wichtiger ist aber, dass man sich beim Putzen nicht mit üblen Stoffen die Hände schmutzig macht oder problematische Substanzen einatmet. Eine Schuhcreme kann deshalb unterm Strich nicht besser sein als das Testergebnis Inhaltsstoffe. Aber auch ein Produkt, das schlecht deckt und nicht vor Nässe schützt, hätte bei kompletter Schadstofffreiheit nicht gut abgeschnitten – das Testergebnis Gebrauchseignung geht zu 30 Prozent ins Gesamturteil ein.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.

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