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ÖKO-TEST Februar 2015
Test
Babynahrung, Muttermilchersatz, Anfangsnahrungen
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Babynahrung, Muttermilchersatz, Anfangsnahrungen

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ÖKO-TEST Februar 2015
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Muttermilch ist zweifellos das Beste, was Babys in den ersten Lebensmonaten bekommen können. Wenn Mütter aber nicht stillen, ist industriell hergestellte Säuglingsnahrung die erste Wahl - andererseits aber auch nicht immer ohne Probleme. So sorgten zuletzt Fettschadstoffe, die unter Krebsverdacht stehen und über die zugesetzten Fette in die Produkte gelangen, für Negativschlagzeilen.

In den vergangenen Monaten rückten neue Schadstoffe in den Fokus der Aufmerksamkeit. Die Rede ist zunächst von Perchlorat, das 2013 hauptsächlich in Obst und Gemüse gefunden wurde. Wie Ergebnisse zahlreicher Untersuchungen belegen, können allerdings auch Trinkwasser, Eier, Milch und Fisch mit dem Stoff belastet sein. Wenig später sorgte die verwandte Chemikalie Chlorat für Aufsehen. Auch hier stellten Untersuchungsämter den Stoff zuerst überwiegend in Obst und Gemüse fest. Es folgten Untersuchungen von gechlorten Trinkwasserproben - auch darin wurde man fündig. Schließlich stellten Labore die beiden Chemikalien in Milchpulver fest - für ÖKO-TEST Grund genug, diesen Hinweisen nachzugehen und Säuglingsnahrungen darauf zu untersuchen.

Aber wie geraten die Kontaminanten ausgerechnet in Milchpulver? Für die Funde in pflanzlichen Lebensmitteln haben Fachleute mittlerweile ein ganzes Bündel an Erklärungen parat. So nennen die Experten des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Stuttgart gechlortes Gieß- oder Beregnungswasser als einen Eintragspfad. Darin kann Chlorat als Nebenprodukt der Desinfektion entstehen, während Perchlorat eher als Verunreinigung auftritt. Des Weiteren können gechlorte Wasch- oder Prozesswässer zum Eintrag führen. Verunreinigte Düngemittel wurden ebenfalls schon als Ursache ausgemacht.

Bei Milchpulver liegt der Fall anders: So ist etwa bekannt, dass Perchlorat aus belastetem Tierfutter in die Milch übergehen kann. Als weitere Verursacher kommen chlorhaltige Reinigungsmittel infrage, wie sie in Melkanlagen oder Molkereien im Einsatz sind. Eine andere Möglichkeit kann Natronlauge sein, die produktionsbedingt Chlorat enthält und verbreitet als Reinigungsmittel angewendet wird. Schließlich könnte gechlortes Wasser bei der Milchpulverherstellung selbst zu den Einträgen führen. Die genauen Ursachen müssen demnach erst noch gefunden werden. Rückstände aus der Milch reichern sich letztlich im Milchpulver an und dürften darin in höheren Konzentrationen enthalten sein.



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Inhalt

» Muttermilch ist zweifellos das Beste, was Babys in den ...
» Wie die Stoffe auf den Organismus wirken, ist ...
» Dringender Handlungsbedarf. Aber auch die ...
» Keime im Pulver. In der Holle Bio-Anfangsmilch 1 ...
» Kompakt - Proteine: weniger ist mehr ...
» Die Inhaltsstoffe - Muttermilchersatz soll ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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