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ÖKO-TEST August 2012
TestPflegeprodukte für junge Haut
Geht nicht klar
Pflegeprodukte für junge Haut



Es sind nur ein paar Pickel im Gesicht. Aber sie reichen schon, damit Julia sich unwohl fühlt. In der Schule sind sie gnadenlos sichtbar, findet die 15-Jährige. Deshalb kämpft sie gegen ihre Pickel an, wann immer sie kommen.

Um die Pickel schneller verschwinden zu lassen, bietet die Kosmetikindustrie allerlei Mittel an. Julia hat schon einiges ausprobiert. Die angesagten Produkte von Garnier, die einige ihrer Freundinnen benutzen. Die günstige Dm-Eigenmarke Balea. Das Waschgel von Clearasil, das eine sichtbar reinere Haut in nur zwölf Stunden verspricht. Geholfen hat nichts. Die Werbeversprechen klingen zwar gut. Dass man ihnen nicht immer glauben darf, weiß Julia inzwischen aus eigener Erfahrung. Mehr noch. "Von manchen Produkten bekommt man erst recht Pickel", ist ihr Eindruck.

Tatsächlich können auch Kosmetika die Bildung von Akne in der Pubertät befördern. Von Hormonen stimuliert produzieren die Talgdrüsen, die Haut und Haare geschmeidig halten, überschüssigen Talg. Infolge dessen können die Ausführgänge der Drüsen verstopfen, und es bilden sich Mitesser, die sich durch die Besiedlung von Bakterien entzünden, eitern und Schmerzen verursachen können.

Gift für Aknehaut: fette Cremes und Make-up

Dermatologen raten daher, auf fetthaltige Cremes und Make-up, das die Poren verschließt, zu verzichten und lieber zu Mitteln zu greifen, die der Haut überschüssiges Fett nehmen und einer Ausbreitung der Bakterienbesiedlung entgegenwirken. "Die Anwendung von speziellen Pflegeserien für junge Haut ist durchaus sinnvoll", sagt die Hamburger Hautärztin Dr. Birgit Kunze. Salicylsäure, Glykol- und Milchsäure, die auch als Fruchtsäuren bezeichnet werden, wirken antibakteriell. Höher konzentriert sollen sie im Gesichtswasser und Waschgel helfen, die obersten Hautschichten zu erweichen und die verstopften Drüseneingänge zu öffnen. Außerdem enthält Gesichtswasser oft Alkohol, der desinfiziert und überschüssigen Talg beseitigt.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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