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ÖKO-TEST April 2012
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Berufsunfähigkeitsversicherungen
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Berufsunfähigkeitsversicherungen

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ÖKO-TEST April 2012
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Den Beruf aus gesundheitlichen Gründen an den Nagel hängen zu müssen, kann jeden treffen. Statistisch gesehen ist die Zahl der Arbeitnehmer, die sich wegen schwerer Erkrankungen oder psychischer Belastungen für immer aus dem Job verabschieden müssen, in den vergangenen Jahren zwar tendenziell leicht zurückgegangen. Ende 2010 waren aber immerhin 1,2 Millionen Männer und Frauen in Deutschland erwerbsunfähig und jedes Jahr kommen im Schnitt weitere 150.000 dazu. Das Problem: Für die Betroffenen folgt auf das gesundheitliche Desaster nicht selten auch der finanzielle Absturz. Denn eine Erwerbsminderungsrente vom Staat gibt es längst nicht immer, und wenn fällt sie meist kümmerlich aus.

Wer 2010 invalide wurde, erhielt nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung als Mann im Schnitt rund 639 Euro Erwerbsminderungsrente, Frauen müssen sich sogar mit 562 Euro begnügen. Von diesem Bruttobetrag gehen dann noch Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag sowie gegebenenfalls Steuern ab. Kurz: Was unterm Strich als Nettoerwerbsminderungsrente übrig bleibt, ist zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel. Fast jeder zweite Erwerbsminderungsrentner ist armutsgefährdet, wie Herbert Rische, Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund, Anfang des Jahres auf einer Tagung des Forschungsnetzwerkes Alterssicherung einräumte. Die Bundesregierung erklärt zwar, sie will für Abhilfe sorgen. Unterm Strich springen aber höchstens 55 Euro mehr Rente heraus. Den Betroffenen bleibt daher weiterhin oft nur der Gang zum Sozialamt, um Grundsicherung und/oder Wohngeld zu beantragen.

Wer dem Staat nicht auf der Tasche liegen will, muss selbst vorsorgen und eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Nicht nur der Bund der Versicherten hält einen solchen Vertrag für unverzichtbar. "Eine entsprechende Police sollte jeder haben. Sie ist noch weit wichtiger als die private Altersvorsorge", sagt Michael Wortberg, Versicherungsexperte von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Denn private Versicherungen zahlen im Ernstfall eine monatliche Rente - zusätzlich zu Sozialrenten und anderen Versorgungsbezügen.



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Inhalt

» Den Beruf aus gesundheitlichen Gründen an den Nagel ...
» Trotzdem sind die Policen bislang kaum ...
» Das Testergebnis - Kein Versicherer ist ...
» Abschreckende Preise: Nimmt der Kunde die ...
» Anpassung ohne Risikoprüfung. Versicherer mit ...
» Regulierung oft nicht kundenfreundlich: Die ...
» Rosinenpickerei verbieten - Axel ...
» Versorgungslücke programmiert - Eine ...
» Für die Anbieter ist das ein Bombengeschäft. ...
» Zu teuer für die Krankenschwester: Ganz anders ...
» Das Testergebnis Annahmepolitik - Mehr ...
» Keine Chance mit dem falschen Beruf. Unser ...
» Die Gesundheitsprüfung - eine hohe ...
» Bisweilen entscheidet aber auch der Zeitpunkt ...
» Kompakt - Erst krank, dann arm: Die ...
» Weitere Voraussetzung: Frührente gibt es ...
» Bei einer bereits sechs Monate bestehenden ...

Ergänzung

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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