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ÖKO-TEST Februar 2012
TestBabynestchen
Bindungsangst
Babynestchen



So bequem wie in Mamas Bauch wird es für Babys nach der Geburt nicht mehr. Vorher gibt es Fruchtwasser gegen Erschütterungen wie Papas Dauertätscheln, gegen Lärm und die lästige Schwerkraft. Licht verliert auf dem Weg durch Hautschichten das Grelle. Vielleicht ist es der gut gemeinte Versuch, Neugeborenen wenigstens ein bisschen vergangene Behaglichkeit zu erhalten, der Eltern veranlasst, das erste Kinderbett mit einem Babynestchen auszustatten. Denn die nackten Gitterstäbe wirken wenig einladend. Und nebenbei ist auch das Babynestchen ein Produkt, das sich eignet, dem rundum gestylten Kinderzimmer mit Wandtattoo, Designermobile und klassischem Teddybär das Dekor-i-Tüpfelchen aufzusetzen. Dabei erfüllen Babynestchen auch einen natürlichen Wunsch von Neugeborenen: "Es gibt Kinder, die eine Begrenzung suchen wie zum Ende der Schwangerschaft, zum Beispiel Kopfkontakt auch im Bettchen während des Schlafens. So robben sie sich gegen das Kopfteil des Bettes oder auch gegen die Stäbe. Das ist ein Relikt aus der Zeit im Mutterleib", weiß Hildegard Jorch. Sie hat 1985 die Elterninitiative zum Plötzlichen Säuglingstod in Nordrhein-Westfalen, 1990 den Bundesverband der Gemeinsamen Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod (GEPS) mitgegründet und ist derzeit Vorsitzende in NRW und Präsidentin der GEPS-Deutschland. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich die Mutter von sechs Kindern mit der Schlafumgebung für Kleinkinder und Kinderunfällen. Sie ist eine anerkannte Expertin für sichere Schlafumgebung.

Laut Jorch erfüllen Babynestchen neben dem Wunsch nach Begrenzung noch einen Zweck: "Das erste scharfe Sehen von Kindern findet im Abstand von 20 bis 30 Zentimetern auf das Gesicht des fütternden Erwachsenen hin statt. Im Bett kann in diesem Abstand eine Bettumrandung der Fokussierungspunkt sein. Das Kind schaut dann nicht ins Leere." Doch damit enden auch schon die positiven Aspekte, die laut Hildegard Jorch für Babynestchen sprechen. Was sie vehement ablehnt: Bettumrandungen mit Füllung. Für Jorch bergen wattierte oder geschäumte Babynestchen prinzipiell die Gefahr, dass ein Baby sein Gesicht oder sein Köpfchen darin vergräbt und durch die damit verbundene Rückatmung und Überwärmung das Risiko für den Plötzlichen Säuglingstod nachweislich deutlich steigt.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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