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ÖKO-TEST August 2011
Test
Naturkosmetik, Pseudo
Kein grünes Licht
Naturkosmetik, Pseudo

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ÖKO-TEST August 2011
» Produkte anzeigen (34)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ M1108 ] anzeigen

Die Grauzone

In Kosmetika stecken eine ganze Menge Zutaten, die sowohl aus pflanzlichen, aber auch aus petrochemischen Rohstoffen produziert werden können oder mit Verfahren, die nicht "natürlich" genug sind, weil sie etwa im Stoffwechsel von Pflanzen keine Rolle spielen. Dazu gehört u.a. das sehr häufig eingesetzte Glycerin. Nur bei zertifizierter Naturkosmetik, die sich durch privaten Labelvergeber einer externen Kontrolle unterziehen, kann man sich drauf verlassen, dass Glycerin und Co. Wirklich aus pflanzlichen Rohstoffen kommen.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Wir haben uns in Kaufhäusern, Parfümerien und Drogerie nach Kosmetika umgeschaut, die mit "Natur" oder "Bio" im Namen werben und/oder Pflanzen und Früchte als Zutaten besonders hervorheben. Auch landeten Marken in unserem Einkaufskorb, die wir im Onlineshop von Douglas unter dem Stichwort "Pflanzenkosmetik" erhielten wie Origins, Korres, Kiehl’s, Burt’s Bees, Hildegard Braukmann und Greenland. Natürlich durfte auch die französische Marke Yves Rocher nicht fehlen.

Der grüne Anstrich?

Wie werben die Hersteller für ihre Marke und Produkte in Werbeanzeigen, im Internet oder Broschüren? Wie sieht das Selbstverständnis der Unternehmen aus?

Wie viel Natur und Chemie?

Wir haben die Liste der Inhaltsstoffe auf die Anzahl der eindeutig natürlichen Zutaten durchforstet und die Stoffe identifiziert, die rein chemischer Herkunft sind. Diese sind jeweils grün und rot in der Tabelle. Welche Mengen der einzelnen Stoffe in einem Produkt stecken, ist mithilfe der Deklaration nicht zu entschlüsseln.

Grüner Etikettenschwindel

... liegt für uns vor, wenn eindeutige Chemiestoffe enthalten sind. Die Zutaten haben wir aber nicht in Fachchinesisch, also mit ihrem INCI-Namen aufgeführt, sondern nach ihrer Funktion wie Duft oder Konservierung. Wir monieren sowohl wenig als auch viel Chemie in einem "grünen" Produkt als Irreführung des Verbrauchers. Ein Gesamturteil wie in anderen Tests gibt es nicht, weil wir keine Labortests gemacht haben, sondern den Fokus auf die grünen Versprechen und deklarierten Inhaltsstoffe gelegt haben.




Inhalt

» Kosmetik wird immer grüner", sagt Elfriede Dambacher ...
» Würde eine Quid-Regel, also eine mengenbezogene ...
» Einen ganz anderen Aspekt bringt Martina ...
» Das Testergebnis - Der grüne ...
» Künstliche Düfte sind die Regel. Viele Marken ...
» Die Grauzone - In Kosmetika stecken eine ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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