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ÖKO-TEST Jahrbuch Kosmetik für 2011
TestSonnenschutzmittel
Nanu Nano!
Sonnenschutzmittel



Bei unserer ökologischen Verbraucherberatung melden sich immer wieder besorgte Anrufer. Sie haben Fragen zu Nanopartikeln, die in Form mineralischer UV-Filter auch in Sonnenschutzlotionen stecken können. ÖKO-TEST empfiehlt seit Jahren Sonnenschutzlotionen oder -cremes, die auf einem rein mineralischen UV-Schutz basieren.

Solche Produkte werden überwiegend von Bio-Herstellern angeboten, die dabei auf die Schutzwirkung von zwei Verbindungen setzen. Dies ist zum einem Titandioxid, das besonders wirksam gegen UV-B-Strahlen ist, und Zinkoxid, das eine Schutzfunktion bis weit in den UV-A-Bereich hat. Doch was ist mit Nanomaterial und wie gefährlich ist es? Bekannt ist, dass Nanopartikel aus den Sonnenschutzcremes bei intakter Haut kein Problem sind, weil sie dann über die Haut nicht in den Körper aufgenommen werden.

Nicht nur die Bio-Kosmetikfirmen greifen gerne zum Titandioxid, es wird mittlerweile auch von vielen herkömmlichen Kosmetikherstellern eingesetzt und steckt beispielsweise in Sonnenschutzprodukten der Marken Nivea, Ambre Solaire oder Piz Buin. Viele Hersteller kombinieren nämlich mehrere UV-Filter miteinander. Die meisten konventionellen Hersteller greifen aber zu chemischen UV-Filtern. Diese ziehen in die Haut ein, gelangen zumindest in die Hornschicht, andere können in den Körper übergehen. Kritisch dabei ist, dass einige dieser UV-Filter unter Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken.

Unbestritten ist: Sonnenschutzmittel sind beim Aufenthalt in der Sonne Pflicht. Denn ohne Schutz lässt sich die Sonne gerade für die meisten Nordeuropäer nur für wenige Minuten ohne schmerzhafte Röte genießen. Mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von 20 lässt sich die Zeit in der Sonne um das Zwanzigfache verlängern.

ÖKO-TEST hat 23 Sonnenschutzmittel eingekauft und die Rezepturbestandteile überprüfen lassen.

Das Testergebnis

Drei Sonnenschutzmittel können wir ohne Einschränkungen empfehlen. Zwei weitere Bio-Marken erhalten noch die Note "gut" - der Inhalt ist zwar "sehr gut", wir kritisieren hier aber den Umkarton und Mängel bei den Anwendungshinweisen. Auch acht konventionelle Produkte schneiden mit "gut" ab. Sechs Marken fallen allerdings mit "mangelhaft" und "ungenügend" durch den Test.



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Inhalt

» Bei unserer ökologischen Verbraucherberatung melden ...
» 18 Marken warten mit chemischen UV-Filtern auf. ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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