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ÖKO-TEST September 2010
TestBastelkleber
Scheiben-Kleister
Bastelkleber



Sekundenkleber entfernen

Wenn Kinder keinen Kleber finden, bedienen sie sich gern mal selbst aus dem Keller, und nicht selten sind am Ende Finger, Lippen oder Augenlider verklebt: "Schuld sind meist Sekundenkleber", sagt Ingrid Koch vom Giftnotruf Berlin. Auf der Haut angetrocknet, sei eine schnelle Ablösung nicht mehr möglich. Experten empfehlen, die Haut wiederholt mit Öl oder Butter einzuschmieren. Bei Augenkontakt sollte die verklebte Stelle mit warmem Wasser ausgespült und unbedingt ein Augenarzt aufgesucht werden.

Gummibärchen als Alternative

Gummibärchen sind nicht nur an den Fingern klebrig - sie geben auch einen guten Klebstoff ab. Denn die enthaltene Gelatine schrumpft beim Trocknen. So geht’s: Gummibärchen im Wasserbad bei maximal 60 Grad erwärmen (etwa ein Esslöffel Wasser auf fünf handelsübliche Gummibärchen) und eventuell etwas Wasser hinzufügen, um die Masse geschmeidig zu machen. Sobald die Gummibärchen geschmolzen sind, lässt sich der selbst gemachte Kleber mit einem Pinsel auftragen.

Schrott vom Schreibtisch!

Wer ökologisch korrekt sein will, sollte beim Einkauf von Schulmaterialien nicht haufenweise Plastikschrott anhäufen, der unnötig die Umwelt belastet. Kleber wird in Behältnissen angeboten, die nachfüllbar sind. Häufig sind - alternativ zur Wegwerfvariante - Produkte aus nachhaltigen Materialien erhältlich, zum Beispiel Lineale aus unbehandeltem Holz oder Bleistiftspitzer aus Metall.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Wir haben für unseren Test Produkte eingekauft, die sowohl in Privathaushalten wie auch in Kitas und Schulen Verwendung finden - denn dort wird besonders häufig gebastelt und geklebt. Neben den größten Herstellern Henkel (Pritt, Pattex), Uhu und Beiersdorf (Tesa) wurden auch Anbieter für Kita- und Schulbedarf wie Aurednik oder Dusyma berücksichtigt. Im Einkaufswagen landeten Alles-, Bastel- und Vielzweckkleber sowie Klebestifte, also Produkte, die für Papier und Pappe geeignet sind, darunter ein Öko-Kleber, der auf Basis von Wasser und Gemüserohstoffen hergestellt wurde. Auf die Prüfung von als lösemittelhaltig deklarierten Klebstoffen haben wir verzichtet - solche Produkte gehören grundsätzlich nicht in Kinderhände.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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