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ÖKO-TEST Kompakt Babypflege
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Für viele Eltern sind sie nicht mehr wegzudenken: die Feuchten aus der Box. Sie benutzen sie nicht nur zum Säubern des Kinderpopos, sondern auch, um verschmierte Münder oder klebrige Finger abzuwischen. Die Nachfrage ist groß. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelte, liegt die Käuferreichweite in Haushalten mit Kindern bis vier Jahren bei mehr als 76 Prozent.

Feuchttücher bestehen aus einem weichen Mischfaservlies. Eine Tränklotion aus viel Wasser mit Fett und Ölbestandteilen hält sie dauerhaft feucht; Emulgatoren sorgen dafür, dass sich beide Phasen mischen. Hinzu kommen entzündungshemmende, beruhigende oder feuchtigkeitsspendende Stoffe wie Allantoin, Aloe vera, Kamille, Panthenol oder Ringelblume. Die Tücher sind in der Regel pH-hautneutral, frei von Alkohol - und in der klassischen Variante parfümiert. Viele Hersteller haben ihr Sortiment mittlerweile jedoch um parfümfreie Produkte ergänzt.

Hebammen sind eher zurückhaltend, was den Einsatz der praktischen Feuchten angeht. "Wir weisen die Eltern darauf hin, dass da weit mehr drinsteckt als nur Wasser", betont Katharina Kerlen-Petri vom Deutschen Hebammen-Verband, "viele Babys reagieren gerade am Anfang empfindlich." Dennoch werden die Tücher von den Eltern gern auch mehrmals am Tag genutzt. Davon raten Dermatologen strikt ab. Gerade im besonders empfindlichen Windelbereich kann der häufige Gebrauch Rötungen und Hautirritationen auslösen. Weitaus schonender und trotzdem gründlich reinigen Waschlappen mit Wasser oder Papiertücher mit etwas Pflanzenöl, wissen die Experten.

ÖKO-TEST hat 17 parfümierte und 18 parfümfreie Feuchttücher in Drogerien, Discountern sowie im Einzelhandel eingekauft und in die Labore geschickt. Dort ließen wir testen, ob sie problematische Stoffe enthalten, die nicht für empfindliche Babyhaut geeignet sind.

Das Testergebnis

Immer mehr Menschen reagieren auf Duftstoffe allergisch. Parfümierte Feuchttücher können daher bestenfalls mit "gut" abschneiden. Bei den parfümfreien Feuchttüchern sind bis auf ein Produkt sogar alle "sehr gut".

Auch Klassiker haben bisweilen ihre Macken. Ausgerechnet die Pampers Baby Fresh Feuchttücher enthalten umstrittene PEG/PEG-Derivate. Diese zählen zu den Emulgatoren - allerdings zu den problematischen, da sie die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen können, was zarte Babyhaut ganz besonders stresst. Dabei sind PEG/PEG-Derivate durchaus ersetzbar. Hochwertige Emulgatoren lassen sich auch aus Fettsäuren, Fettalkoholen und Zucker gewinnen.

Die gleiche Kritik hagelt es bei der parfümfreien Variante des Markenprodukts, den Pampers Sensitive Feuchttüchern. Auch in diesen stecken PEG/PEG-Derivate. Erfreulicherweise verzichten alle anderen Anbieter im Test auf die umstrittenen Substanzen.

Ebenfalls positiv: Weitere bedenkliche oder umstrittene Inhaltsstoffe wie Formaldehyd/-abspalter oder halogenorganische Verbindungen fanden sich in keinem der im Test befindlichen Produkte.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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