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ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2010
Test
Kinderfahrräder
Rad ab?
Kinderfahrräder

Kinderspielräder können ein prima Einstieg ins Fahrradfahren sein. Doch im Test haben fast alle Modelle versagt. Immerhin gibt es eine "gute" Alternative.

ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2010
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In der Praxis müssen Spielräder einiges aushalten: Kinder lassen das Rad einfach fallen, fahren über Bordsteine und gegen Wände. ÖKO-TEST wollte wissen, ob die Räder diesen Herausforderungen gewachsen sind, und hat neun Modelle namhafter Anbieter einer umfangreichen Belastungsprüfung unterzogen. Im Schadstofftest ließen wir Lenkergriffe, Sitz und Aufprallschutz durchchecken.

Das Testergebnis

Einhelliges Urteil der Praxistester: "Überwiegend sind die Räder lieblos und billig produzierte Massenware, viele Details sind nicht kindgerecht." Schärfere Sicherheitsnormen seien unbedingt notwendig. Nur ein "gutes" Modell können wir empfehlen. In der Schadstoffprüfung kommt es noch schlimmer: Alle Räder fallen mit "ungenügend" durch.

Bereits nach acht Testkilometern brach im Praxistest ein Rahmen. Auf dem Rollenprüfstand beluden wir die Räder mit 100 Kilo. Einige Hersteller kritisierten dies, weil solche Belastungen im normalen Gebrauch nicht entstehen würden. Aus unserer Sicht reicht es aber nicht, wenn ein Kinderrad nur minimalsten Anforderungen genügt.

Auch in puncto Bremsen gab es Defizite: Teilweise sind nicht kindgerechte Felgenbremsen (V-Breaks) verbaut, die äußerst aggressiv zupacken. In drei Fällen kann beim Bremsen das Vorderrad blockieren und das Kind zu Fall bringen.

Die Mängelliste in den Teilprüfungen Stabilität und Montagequalität ist lang: Bei zwei Dritteln der Räder war der Prallschutz am Lenkergriff nach dem Falltest durchgestoßen. Da Kinder bei einem Sturz häufig mit dem Körper auf den Lenker fallen, vergrößert dies die Gefahr, dass sie sich verletzen. Beim Janosch Tigerenten-Rad fehlt die Ausfallsicherung des Vorderrades am Gabelende, was zu schweren Unfällen führen kann, falls die "Achsschrauben" nicht richtig verschlossen sind. Ohne Fehl und Tadel dagegen das im Testergebnis Praxis "sehr gute" Puky ZL 18.

Unterschiede gibt es auch bei der Benutzerinfo. Giant, Specialized und Hercules erwähnen das Kinderrad kaum oder gar nicht, stattdessen bieten sie Erläuterungen für Kettenschaltungen, Schnellspanner oder Federgabel an, die gar nicht montiert sind.

Alle Hersteller verwenden Weichmacher, unter anderem um die Lenkergriffe geschmeidiger zu machen. Mit Ausnahme des Puky ZL 18, das hier geringe Werte aufweist, stecken in den anderen Marken sogar mehr als 0,1 Prozent der in Spielzeug und Babyartikeln reglementierten Phthalatweichmacher DEHP oder DINP. Obwohl sich Phthalate negativ auf das Hormonsystem auswirken, Leber und Nieren schädigen können, dürfen die belasteten Spielräder verkauft werden - im Gegensatz zu Laufrädern fallen sie nicht mehr unter die Kategorie Spielzeug.

Auch problematische Mengen von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) fanden sich in allen, erhöhte beziehungsweise stark erhöhte Werte der zinnorganischen Verbindungen DBT oder TBT in vier Produkten.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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