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ÖKO-TEST Jahrbuch für 2010
TestBrühwürstchen
Auf die Pelle gerückt
Brühwürstchen



Über 1.500 Wurstsorten kennt man in Deutschland, so viel wie in keinem anderen Land der Welt. Auch bei den meisten Kindern sind Würstchen beliebt, nicht zuletzt deshalb, weil die Kleinen damit "eigene" Esserfolge haben.

Wir wollten wissen, wie es um die Qualität von Würstchen in Glas oder Dose bestellt ist und haben 23 Marken in die Labore geschickt.

Das Testergebnis

Das perfekte Würstchen konnten die Prüfer nicht ausmachen. Wir konnten aber elfmal ein "sehr gut" und neunmal ein "gut" vergeben. "Befriedigend" sind nur drei Produkte.

Am meisten auszusetzen hatten die Tester an der Sensorik. Bei den Testwürstchen stand es insbesondere mit der Knackigkeit nicht zum Besten. Beim Geschmack kritisierten die Prüfer vor allem eine unausgewogene oder zu lasche Würzung. So manches Würstchen schmeckte auch zu sehr nach Rauch.

Längst nicht alles darf in die Wurst. So gehören dort keine Anteile an wiederverarbeitetem Brät hinein, wie sie das Labor in den Gut & Günstig Saft-Bock Würstchen aufspürte.

Keine Frage: Wurst ist oft fett. Die Rostocker Bockwürste und die Wirth’s Original 6 Echte Frankfurter übertreiben es mit 27,0 beziehungsweise 27,7 Prozent Fett aber, zumal der Durchschnitt im Testfeld nur bei gut 22 Prozent Fett liegt.

Minuspunkte gab es auch für den überflüssigen Zusatz von Aromen.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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