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ÖKO-TEST Februar 2009
TestAllergiemittel für die Haut
Salbungsvoll
Allergiemittel für die Haut



Schon seit Jahren plagt sich die 43-jährige Heike H. aus dem niedersächsischen Edewecht mit Hautausschlägen herum. Mal sind es entzündete Stellen im Genick, dann in den Ellenbeugen oder an den Fingern, seit einiger Zeit sind vor allem die Augenlider betroffen. "Ich weiß gar nicht mehr, wann es eigentlich begonnen hat. Bislang hat mir aber noch kein Hautarzt wirklich helfen können", berichtet die Finanzbuchhalterin.

Die Ursachen von Hauterkrankungen können höchst unterschiedlich sein: Infektionen durch Bakterien, Pilze oder Viren, Kontakt mit chemischen Substanzen, Allergien auf Nahrungsmittel oder Medikamente kommen in Betracht. Doch auch gestörte Körperfunktionen können die Haut in Mitleidenschaft ziehen - etwa eine zu geringe oder zu starke Talgproduktion, Autoimmunerkrankungen oder ein gestörtes Hormongleichgewicht.

Alles Mögliche hätte man ihr schon verschrieben, erzählt Heike H.: "Früher waren es Teerpräparate, die haben aber nichts gebracht. Besser waren da schon kortisonhaltige Cremes, da sah die Haut nach einiger Zeit besser aus." Da Kortison an den Augen nicht angewendet werden darf - es kann den Augeninnendruck erhöhen - bekam sie für diese empfindliche Hautpartie eine rezeptpflichtige Salbe mit einem anderen Wirkstoff.

Manchmal hilft Heike H. aber auch einfach eine Luftveränderung. "Nach einem kurzen Urlaub an Nord- oder Ostsee sieht die Haut immer wie neu aus", freut sie sich. Der entspannende Moment des Urlaubs scheint es aber nicht allein zu sein, denn eine Woche auf Mallorca habe diesen Effekt nicht. Vermutlich tut das besondere Reizklima der allergenarmen und salzhaltigen Seeluft ihrer Haut besonders gut.

Ekzeme äußern sich als entzündliche, meist juckende, aber nicht ansteckende Hauterkrankungen. Im akuten Fall zeigen sich Rötungen, Bläschen, Schwellungen, offene Stellen und Krusten, bei chronischen Erkrankungen wird die Haut trocken und schuppig, die Verhornung nimmt zu und schmerzhafte Risse (Rhagaden) bilden sich. Um die Ursachen abzuklären, erhebt der Arzt die Krankengeschichte und inspiziert die Haut. Gegebenenfalls veranlasst er weitere Untersuchungen, zum Beispiel Allergietests, oder nimmt einen Abstrich, um Erreger nachzuweisen.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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