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ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2009
Test
Kinderbetten
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Kinderbetten

Das Kinderbett gehört zu den ersten Anschaffungen vieler junger Eltern. Besonders beliebt: Systeme, die sich später zum Jugendbett verwandeln lassen. Aber nicht alles, was der Markt bietet, ist kleinen Erdenbürgern zumutbar, wie unser Test zeigt.

ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2009
» Produkte anzeigen (10)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ J0901 ] anzeigen

Wie sicher sind Kinderbetten? Wir haben Anfang 2008 zehn Produkte einem Check der wesentlichen Sicherheitskriterien unterworfen sowie untersuchen lassen, ob die Betten Schadstoffe enthalten.

Das Testergebnis

Nicht alle Produkte erfüllen die Anforderungen der Sicherheitsnorm DIN EN 716.1:1995. Besonders negativ fiel das Alvi Kinderbett Carina, Kiefer auf. Bei ihm sind zum einen zwei Abstände zwischen den seitlichen Gitterstäben unter Belastung zu groß. So besteht die Gefahr, dass ein Kind mit Armen oder Beinen durchrutschen und sich diese einklemmen kann. Das gleiche Problem trat beim Prolana Kinderbett Joshua, Buche geölt auf, bei dem alle Abstände zwischen den Gitterstäben selbst ohne Belastung zu groß waren. Nach der Norm dürfen auch die Abstände zwischen Bettboden und den Seitenteilen respektive den Bettenden nur 25 Millimeter betragen. Auch hier fällt das Alvi-Bett durch. Beim Alvi sind auch zwei Abstände zwischen benachbarten Latten des Bettbodens zu weit. Denselben Mangel weisen sechs Zwischenräume beim Jako-O Bett Lotos, umbaubar, Art. 698041 auf, beim Kinderbett Penny, Buche natur waren neun Abstände nicht in Ordnung.

Als Sicherheitsmangel monierte das Labor beim Alvi Kinderbett Carina, Kiefer sowie beim Herlag Kinderbett Tina, Pinie massiv Leisten an der inneren Oberfläche des Bettes. Hier besteht die Gefahr, dass ein Kind diese als Trittfläche benutzt und abstürzen oder über das Bett fallen könnte.

Vier Betten besitzen Bohrlöcher, die größer als sieben und tiefer als zehn Millimeter sind, was ebenfalls kritisch ist. Grund: Kinder könnten mit Fingern darin herumpuhlen und stecken bleiben oder sich verletzen.

Im Schadstofftest werten wir bei drei Betten die Formaldehydabgabe aus dem Holz ab. Das Kinderbett LF Tweedy Holzart Ahorn/weiß überschreitet den vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfohlenen Grenzwert für Spielzeug, an dem wir uns orientieren.

So reagierten die Hersteller

Erfreulich: Zahlreiche Hersteller kündigten an, ihre Modelle aufgrund unserer Kritik nachzubessern. Wer allerdings bereits ein Kinderbett mit den nachgewiesenen Mängeln in Gebrauch hat, ist gut beraten, über die Schwachpunkte des Produktes informiert zu sein.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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