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ÖKO-TEST Jahrbuch Bauen, Wohnen, Renovieren für 2008
TestLuftbefeuchter
Es fliegt was in der Luft
Luftbefeuchter
Zu trockene Raumluft drückt auf unser Wohlbefinden und sollte deshalb gemieden werden. Mit Luftbefeuchtern kann man der häuslichen Dürre zwar effektiv zu Leibe rücken, ganz ohne Risiko ist die Technik aber nicht. Immerhin vier Geräte in unserem Test haben mit "gut" abgeschnitten.


Wir sind uns sicher einig: Nichts geht über eine kuschlig geheizte Wohnung, wenn draußen der deutsche Winter mit Minusgraden und Sauwetter zuschlägt. Leider hat die künstliche Wärme in der Behausung einen entscheidenden Nachteil. Wenn die Heizung bullert und es draußen kalt ist, dann kann die relative Luftfeuchtigkeit schon mal auf unter 30 Prozent fallen. Auch häufiges Lüften nützt da nichts, denn gerade die kalte Winterluft kann nur wenig Feuchtigkeit binden und verstärkt den unerwünschten Effekt noch.

Wird das Trockenklima im Haus zum Dauerzustand, dann leidet unser Wohlbefinden. Die oberen Schleimhäute der Atemwege trocknen aus, die Augen brennen und Krankheitserreger können leichter in den Körper eindringen. Keine Frage also, die Luftfeuchtigkeit im Raum muss sich wieder in angenehmeren Sphären bewegen und die liegen zwischen gut 40 und 55 Prozent relativer Luftfeuchte.

In den meisten Fällen sorgt die natürliche Feuchtigkeit aus Küche oder Badezimmern, vielleicht zusätzlich Zimmerpflanzen in Hydrokulturen und sogar die Anwesenheit von Personen, für eine ausreichende Verbesserung der Werte. In besonders hartnäckigen Fällen kann sich aber durchaus der Einsatz eines Luftbefeuchters lohnen. Diese Geräte werden für verschiedene Raumgrößen angeboten und erhöhen im Einsatz relativ schnell die Luftfeuchtigkeit im Zimmer. Leider zeigte sich diese Gerätegruppe in der Vergangenheit nicht ganz unproblematisch. Immer wieder fanden wir bei früheren Tests Luftbefeuchter, die im Betrieb die Raumluft extrem stark mit Keimen angereichert haben.

Wir haben deshalb acht Luftbefeuchter untersuchen lassen. In einem achtwöchigen Praxistest hat das Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA), einem An-Institut der Universität Duisburg-Essen in Zusammenarbeit mit Labor Dr. Rabe Hygieneconsult, Essen die Handhabung und die Verkeimung der Geräte und der Raumluft überprüft.

Zusätzlich wurde auch das Material der Luftbefeuchter begutachtet.



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Inhalt

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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