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21. Juli 2016
Natürlich schöner Kopf
Ein paar Tipps für Zuhause
Wenn Sie Pflanzenhaarfarben anwenden wollen

Ein paar Tipps für Zuhause

Wer nicht selber anrühren will, kann auf Produkte aus der Tube zurückgreifen.
Foto: bdspn/iStock/Thinkstock

• Es empfiehlt sich, eine Probesträhne zu färben. Unternehmen Sie am besten mehrere Versuche mit unterschiedlichen Einwirkzeiten.

• Gebrauchsfertige Tubenprodukte können ohne große Umstände aufs Haar aufgetragen werden. Die meisten Hersteller bieten ihre Pflanzenhaarfarben aber nach wie vor als Pulver an, das mit Wasser angerührt werden muss.

• In dem Fall prüfen, ob alle Utensilien griffbereit liegen: das Farbpulver; heißes bzw. warmes Wasser; eine ausreichend große Schüssel/Schale zum Anrühren; Schneebesen; Einmalhandschuhe; ein altes Handtuch, um die Kleidung zu schonen; Pinsel zum Auftragen des Farbbreis; Duschhaube oder Frischhaltefolie; ein ausreichend großes Handtuch für den Haarturban.

• Um Geschmadder im Bad zu vermeiden, Läufer, Teppiche, Duschvorhang und saubere Handtücher außer Reichweite bringen.

• Damit die Farbe gut hält, sollten die Haare sauber und frei von Rückständen wie Silikonen oder Resten von Pflegeprodukten sein. Waschen Sie Ihre Haare deswegen vorher gründlich mit silikonfreien Shampoos oder Lavaerde. Keine Spülung oder Kur anwenden.

• Die Pulvermenge hängt von der Haarlänge ab. In der Regel rechnet man mit 80 bis 100 Gramm Pigmentpulver für schulterlanges Haar. Wer zu viel Farbe angemischt hat, kann die Reste problemlos (und gut beschriftet) einfrieren.

• Die meisten Farbpulver werden mit heißem Wasser angerührt - allerdings gibt es je nach Produkt und erwünschter Farbe Unterschiede. Produkte mit Indigo beispielsweise nur mit 50 Grad heißem Wasser anrühren, da das Pigment sonst zerstört wird. Aufs Haar kommt die Farbmasse dann so warm wie möglich. Damit der Farbbrei nicht zu schnell auskühlt, die Schüssel evtl. in warmes Wasser stellen.

• Geben Sie beim Anrühren der Farbpulver einen Extraschuss Säure hinzu, etwa Apfelessig und/oder Zitronensaft (Ausnahme: einige dunkle Töne der Firma Khadi, die alkalisch wirken.) Das lässt die Farben besser decken und intensiver leuchten, vor allem bei grauem Haar. Dunkle Pigmentpulver kann man auch mit Rotwein oder schwarzem Tee anrühren.

• Geben Sie jedoch kein Öl in die Farbmischung, auch wenn es auf vielen Packungen mit Pflanzenhaarfarbe als Extrapflegetipp draufsteht. Erstens haften die Farbpigmente mit Öl nicht. Zudem beschwert das Öl gerade feines Haar, sodass es schlapp herunterhängt.

• Da Pflanzenfarben die Haut hartnäckig verfärben können, sollten Sie Stirn, Schläfen und Ohren mit einer fetten Creme oder Watte schützen und Handschuhe tragen.

• Sparen Sie nicht an Farbmasse, das Haar sollte großzügig damit bedeckt sein. Beginnen Sie mit den Ansätzen und tragen anschließend die Farbe - am besten strähnchenweise - bis zu den Haarspitzen auf.

• Anschließend entweder eine Duschhaube aufsetzen oder den Kopf mit Frischhaltefolie umwickeln. Darüber ein größeres Handtuch zum Turban wickeln. Die Farbe muss warm und feucht bleiben, eventuell hin und wieder mit dem Föhn aufwärmen. Das Einwirken lassen über Nacht bringt aber nichts, da getrocknete Farbe unwirksam ist.

• Die Einwirkzeit ist individuell und richtet sich zum einen nach dem gewünschten Farbton und der Farbtiefe, zum anderen nach der Haarstruktur. Generell bleiben rötliche Töne am längsten drauf, dann folgen Brauntöne, am kürzesten müssen helle, blonde Töne einwirken. Feines und helles Haar nimmt Farbe stärker an als kräftiges, dunkles. Die Hersteller geben auf den Verpackungen Richtwerte an, die Sie natürlich individuell variieren können.

• Waschen Sie zum Schluss die Farbe nur mit klarem Wasser aus. Verzichten Sie beim Ausspülen auf Shampoo oder Spülung, denn die Farbpigmente sind zu diesem Zeitpunkt noch instabil.

• Um das Färbeergebnis richtig beurteilen zu können, am besten ein, zwei Tage abwarten.



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  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.


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