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20. Juni 2011
Gesundheitsseiten im Internet
Teil 1
Teil 1

Von lifeline.de über netdoktor.de bis gesundheit.de

Ärzte und Fachjournalisten liefern die Inhalte für das Gesundheitsportal www.netdoktor.de.


www.lifeline.de

Wer macht es? Die Informationen haben Ärzte und Wissenschaftsjournalistinnen geschrieben, Herausgeber ist der Fach- und Wissenschaftsverlag Springer. Das Portal finanziert sich über Werbung.

Was gibt es? Lifeline bietet eine sehr große Sammlung von Krankheitsbeschreibungen, auch seltene Leiden wie die Eichelentzündung oder die Darmaussackung werden hier ausführlich erläutert. Ergänzt werden viele Artikel durch anschauliche Bilder oder verständliche Schemazeichnungen. Die Texte sind übersichtlich strukturiert, leicht verständlich und dennoch fachlich sehr genau. Auch alle anderen Rubriken dieses Portals sind empfehlenswert: Die Erklärungen von Laborwerten, die Selbsttests sowie der Expertenrat, dort beantworten Ärzte Fragen von Usern. Lifeline hat das afgis-Label.

www.netdoktor.de

Wer macht es? Die Netdoktor GmbH gehört zur Verlagsgruppe Holtzbrinck. Die Inhalte werden zusammengestellt von Ärzten und Fachjournalistinnen. Mit Werbung. Das Portal finanziert sich über Werbung und den Verkauf von Texten.

Was gibt es? Netdoktor enthält gut strukturierte Krankheitsinformationen. Sie sind aktuell und verständlich aufbereitet. Das Portal bietet zusätzlich eine umfangreiche Bibliothek zu vielen Medikamenten, eine Liste von Untersuchungsmethoden und eine Rubrik mit Laborwerten. Im Angebot des Netzdoktors sind weiterhin ein Suchservice für Selbsthilfegruppen und für Ärzte. Verschiedene Selbsttests, teils von professionellen Tests abgeleitet, ergänzen das Angebot. Wie bei solchen Portalen üblich, gibt es Gesundheits-News, einen Newsletter sowie Diskussionsforen für Laien. Netdoktor trägt das HONcode-Label.

www.gesundheit.de

Wer macht es? Unter der einprägsamen Adresse verbirgt sich ein Gesundheitsportal, das einem Pharmagroßhandel gehört, nämlich der Andreae-Noris Zahn AG, kurz Anzag. Die Texte stammen von der Marketingagentur next healthlab. Das Portal finanziert sich durch Werbeeinnahmen.

Was gibt es? Das Onlineangebot hat alles, was man von einer solchen Medizinwebsite erwartet: Krankheitsbeschreibungen, Foren, Selbsttests und gegen die Langeweile eine Rubrik mit Quizspielen. Allerdings werden keine Literaturquellen und selten Autoren unter den Texten genannt, einige Quellen sind immerhin im Impressum genannt, ein Label hat das Portal nicht.

www.krebsinformation.de

Wer macht es? Alles Wissenswerte zu Krebs findet sich im Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz) in Heidelberg. Ärzte und Fachautorinnen haben die Texte für Laien geschrieben, allerdings erfordert der akademische Stil konzentriertes Lesen.

Was gibt es? Die Homepage sieht etwas eintönig aus, ist aber sehr übersichtlich strukturiert. Unter dem Punkt "Krebsarten" finden sich die einzelnen Krankheiten, unter dem Punkt "Themen" erläutert der Krebsinformationsdienst zum Beispiel Risikofaktoren, Untersuchungen und Behandlungen, der Menüpunkt "Leben" widmet sich den Schwierigkeiten im Alltag. Zudem sind Teile des Angebots auch in türkischer Sprache abrufbar. Krebsinformation trägt das HONcode- und das afgis-Label.




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Inhaltsverzeichnis

» Übersicht
» Teil 1
» Teil 2 - Von onmeda.de bis apotheken-umschau.de
» Teil 3 - Von gesundheitsinformation.de bis gutepillen-schlechtepillen.de
» Im Überblick - Die zwei Label auf Medizinseiten

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.


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