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ÖKO-TEST April 2017
Test
Gnocchi, gekühlt
Italien ist weit weg
Gnocchi, gekühlt

Eine schnelle Mahlzeit versprechen Fertiggnocchi aus dem Kühlregal. Aber kann man sie auch bedenkenlos essen? Rundum empfehlen können wir nur die Gnocchi von Hilcona und Kaufland. Bio ist bestenfalls "gut", weil alle Marken zu viel Salz enthalten.

ÖKO-TEST April 2017
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Zugegeben, kaum jemand nimmt sich heutzutage die Zeit und stellt Gnocchi selbst her. Da liegt es nahe, die Kartoffelklößchen im Supermarkt einzukaufen. Es gibt sie im Kühlregal und auch als Trockenprodukt. In beiden Fällen lassen sich die Gnocchi eine Weile lagern - auch das ist praktisch. Selbst die gekühlten Produkte halten zwei bis drei Wochen im Kühlschrank.

Der Nachteil: Fertiggnocchi sind in Plastik verpackt und das lässt die Müllberge weiter wachsen. Der Begriff "nach italienischer Art" auf vielen Produkten macht zudem klar, dass Italien weit weg ist und die Rezeptur das Original lediglich nachahmt. So findet sich die Kartoffel meist in Form von hoch verarbeiteten Flocken oder Stärke im Produkt. Eier sind als Volleipulver zugesetzt. Emulgatoren wie die Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren erhöhen die maschinelle Belastbarkeit des Teigs und verbessern die Bindung des zugefügten Wassers mit den Kartoffelflocken. Säureregulatoren sorgen zudem für einen genau eingestellten Säuregrad und Antioxidationsmittel für den Erhalt der hellen Kartoffelfarbe. Immerhin: Wer Bio kauft, kommt mit deutlich weniger Zusatzstoffen davon. So sind Emulgatoren und Antioxidationsmittel in den Bio-Rezepturen nicht zu finden.

Das Traditionsprodukt aus Italien selbst geht auf das 18. Jahrhundert zurück. Damals hatte sich die aus Südamerika eingeführte Kartoffel in ganz Europa ausgebreitet und war auch in Italien heimisch geworden. Das erste Gnocchirezept, das veröffentlicht wurde, stammt von dem Urvater der italienischen Küche, Pellegrino Artusi. Es enthielt exakt die Zutaten, die man auch heute noch verwendet: Kartoffeln, Mehl und Eier.

Die ersten Knödel gab es aber bereits im 15. Jahrhundert. Damals stellten Bewohner der Lombardei kleine Klößchen aus Brot, Milch und gemahlenen Mandeln her, die sie Zanzarelli nannten. Ein anderer Vorläufer der heutigen Gnocchi sind die Malfatti. Sie kamen Anfang des 16. Jahrhunderts auf und wurden zusätzlich mit Eiern, Wasser und Mehl angereichert.



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Inhalt

» Zugegeben, kaum jemand nimmt sich heutzutage die Zeit ...
» Aber auch die Kartoffelgnocchi entwickelten sich ...
» Zu viel Salz. Alle Bio-Gnocchi und drei ...
» Überflüssige Aromatisierung. Die Real Quality ...
» Rezept von Angelo Zicaro, ...

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