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Jahrbuch Kleinkinder 2017
Test
Babyfone und Babysensormatten
Big Mother is watching you
Babyfone und Babysensormatten

Anbieter von Babyfonen und Sensormatten haben das Wohl der Kinder und die Sicherheitsbedürfnisse der Eltern im Sinn. Warum bieten sie dann Geräte an, die jede Menge Elektrosmog produzieren?

Jahrbuch Kleinkinder 2017
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Der plötzliche Kindstod (engl. SID, sudden infant death) ist für betroffene Familien eine grausame Tragödie. Er ist aber auch ein Geschäft mit der Angst der Eltern. Zu Babyfon, Überwachungskamera und Thermometer gesellt sich als vorläufiger Höhepunkt der vermeintlich lückenlosen Überwachung des Babys: der Bewegungssensor. Diese Geräte reagieren auf Bewegungen, genauer auf Druckunterschiede: den Druck, den der Brustkorb eines Kindes beim Atmen auf die Matratze ausübt - im Gegensatz zu dem Druck, den der Körper ohne Atembewegung verursacht.

Bewegungssensormatten liegen unter der Matratze und sollen Alarm schlagen, wenn die Atembewegung zu lange ausbleibt. Allerdings reagieren die Sensoren auch auf Bewegungen, die sich durch andere Quellen ergeben. Das Fatale daran: Da der Bewegungssensor dann ja eine (externe) Bewegung registriert, löst er keinen Alarm aus - auch wenn das Kind nicht atmete.

Wir wollten wissen, ob gängige Babyüberwachungssets (Babyfone und Babysensormatten) verlässlich Alarm oder Fehlalarm schlagen und wie viel Elektrosmog sie in Babys Nähe produzieren. Neben umfangreichen Gerätetests ließen wir die Produkte auch auf Schadstoffe untersuchen.

Das Testergebnis

Mit den Worten "Nichts gelernt" haben wir unsere Schilderung der Testergebnisse des Babyfontests im Oktober 2014 begonnen. Und wir müssen uns wiederholen: Drei von vier Geräten funken immer noch mit gepulster elektromagnetischer Strahlung, von der Studien zeigen, dass diese Funkwellen Hirnströme verändern und das Krebsrisiko erhöhen können. Auch die Vergabekriterien des Blauen Engels akzeptieren keine gepulste Funkübertragungstechnik bei Babyfonen. Nur ein Angelcare-Produkt legte einen fast fehlerfreien Auftritt hin.

Drei von vier Babyfonsendern produzieren auch noch einen Meter vom Sender entfernt eine so stark erhöhte elektromagnetische Strahlung, wie man sie auch in Wohnungen im näheren Umfeld von Mobilfunk-Basisstationen findet. Dafür ziehen wir zwei Noten ab. Nur das Angelcare AC403-D bleibt deutlich unter dem aus baubiologischer Sicht empfehlenswerten Wert. Die Sensormatten selbst sorgen übrigens nicht für elektromagnetische Strahlung, da sie selbst kein Sendermodul besitzen, sondern per Kabel an die jeweiligen Babystationen (Babyfonsender) angeschlossen werden. Wir haben trotzdem prüfen lassen, ob die Sensormatten über die Kabel an den Funk der Babyfonsender ankoppeln und die Funksignale verstärken. Das ist bei den beiden Angelcare-Geräten und dem Tomy-Produkt nicht der Fall. Die Audioline-Sensormatte ist dagegen gar nicht an den Babyfonsender angeschlossen. Der Alarm wird als Tonsignal - so wie das Schreien des Babys - vom Mikrofon des Babyfonsenders übertragen.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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