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Hui oder pfui: Die Läusemittel in unserem Test schneiden bis auf eines entweder ziemlich gut oder ziemlich schlecht ab. Vier Produkte können wir empfehlen. Sie ersticken die Läuse zuverlässig und enthalten unbedenkliche Wirkstoffe.

Jahrbuch Kleinkinder 2017
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Die Kopfhaut der Kleinen juckt, sie kratzen sich ständig. Und beim näheren Hinsehen erblickt man sie auf der Kopfhaut: Läuse. Um die Parasiten loszuwerden, brauchte man bis vor einigen Jahren noch entweder ganz viel Chemie oder noch viel mehr Geduld. Das ist vorbei: Heute gibt es wirksame Mittel ohne Insektizide. Zwölf Produkte haben wir ins Labor geschickt, und ein Gutachter hat untersucht, ob ihre Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist.

Das Testergebnis

Vier Produkte schneiden mit "sehr gut" oder "gut" ab, die anderen bis auf eines mit "mangelhaft" oder "ungenügend". Das hat zwei Gründe: Entweder die Wirksamkeit eines Produkts ist nicht oder nicht ausreichend nachgewiesen, oder das Mittel basiert auf aggressiven Chemikalien, etwa Insektiziden, die die Gesundheit gefährden können. Beides können und wollen wir nicht empfehlen.

Nervengift kontra Erstickungstod: Bis vor einigen Jahren argumentierten die Hersteller, es gebe kein "harmloses" wirksames Mittel gegen Kopfläuse. Die einzigen Produkte, deren Wirksamkeit nachgewiesen war, basierten auf aggressiven Insektiziden wie Permethrin - unerwünschte Nebenwirkungen inklusive. Diese Zeiten sind aber vorbei. Produkte auf der Basis von Silikonen ersticken die Läuse, indem sie in deren Atemöffnungen eindringen. Die Wirksamkeit einiger dieser Mittel ist erwiesen - zwei haben auch den Sprung in die offizielle Entwesungsmittelliste des Umweltbundesamts geschafft. Ihre Wirksamkeit erachten wir damit als belegt. Denn außer klinischen Studien oder Anwendungsbeobachtungen werden Läusemittel vom Umweltbundesamt auch in Laborexperimenten geprüft. Seitdem sind Insektizide wie Permethrin überflüssig. Und sie haben unserer Meinung nach auf der Kopfhaut von Kindern nichts zu suchen. Andere Produkte enthalten das Insektizid Pyrethrum, noch dazu in Kombination mit dem problematischen Wirkstoffverstärker Piperonylbutoxid. Auch hier sind erhebliche Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen.

Nur wenige Hersteller nutzen problematische Hilfs- und Inhaltsstoffe, die meisten Produkte sind in dieser Hinsicht nicht oder nur wenig belastet. Eine unrühmliche Ausnahme: Goldgeist Forte, Lösung. Die Liste der darin enthaltenen Schadstoffe ist lang: Die halogenorganische Verbindung Chlorkresol, PEG/PEG-Derivate, Diethylenglykol und selbst künstliche Duftstoffe wie Nitromoschus-Verbindungen stecken in der Lösung.

So reagierten die Hersteller

Hennig Arzneimittel, der Anbieter des Licener Shampoos gegen Kopfläuse, teilt mit, dass der Hinweis auf eine Wiederholungsanwendung nicht notwendig sei: Das Mittel "tötet mit einer einzigen Anwendung und mit einer Einwirkzeit von nur zehn Minuten alle Kopfläuse und Nissen schnell und zuverlässig ab" - wissenschaftliche Studien würden dies klinisch belegen. Klingt gut. Nur: Die uns vorgelegte Studie überzeugte unseren wissenschaftlichen Berater nicht: Die Fallzahl sei zu gering, ein Vergleich zu einer etablierten Methode nicht gegeben. Zwar weist die Studie durchaus auf eine mögliche klinisch relevante Wirksamkeit hin - "möglich" reicht uns aber nicht.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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