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ÖKO-TEST Januar 2017
Test
Duschgel für Kinder
Von der Rolle
Duschgel für Kinder

Eigentlich reicht ein einziges Duschgel für die ganze Familie. Unternehmen verdienen jedoch mehr, wenn jeder sein eigenes benutzt. Dabei bedienen sie allzu häufig Rollenklischees: Feen für Mädchen, Piraten für Jungs. In puncto Inhaltsstoffe können wir jedoch fast alle Produkte empfehlen.

ÖKO-TEST Januar 2017
» Produkte anzeigen (24)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ M1701 ] anzeigen» Heft / ePaper im Shop anzeigen

Der Kommentar einer Besucherin der ÖKO-TEST-Facebook-Seite: "Zementierung von überkommenen Rollenklischees." Und das Posting einer anderen Nutzerin unter unserem Test Badefarben und Malseifen vor einem Jahr: "Mein Sohn liebt pink!" Aufgebracht hatte die beiden Frauen die knappe Zusammenfassung einer Marketingstrategie, die hinter den bunten Badewasserzusätzen steht: "Blau für kleine Piraten, Pink für Prinzessinnen." Auf den Packungen der von uns getesteten blauen Farben waren auffallend oft Seeräuber und Ritter abgebildet, jungenhaft, mit kurzen Haaren dargestellt; auf denen mit roten und rosa Inhalten Nixen und Prinzessinnen, mädchenhaft, mit langem Haar. Wie auf Facebook häufig der Fall, entspann sich schnell neben der Hauptdiskussion über Inhaltsstoffe eine Nebendiskussion. Und die berührte auf emotionale Weise ein Thema, über das sich immer mehr Menschen aufregen: die zunehmende Genderisierung von Kinderprodukten.

Bis vor einigen Jahren gab es das Bobbycar nur in der Signalfarbe Rot. Inzwischen gibt es das Fahrzeug in mehreren Farben, unter anderem in einer rosa "Girlie"-Variante. In den Regalen von Supermärkten und Spielzeugläden finden sich mittlerweile Überraschungseier speziell für Mädchen sowie Legopäckchen nur für Buben. Selbst Mineralwasser oder Müsli gibt es schon nach Geschlechtern getrennt.

Schon seit der Jahrtausendwende ist dieser Trend zu beobachten. In den 60er- bis 90er-Jahren war die Welt der Kinderprodukte bei Weitem noch nicht so rosa-blau eingeteilt wie heute. Im Gegenteil: Nach den typischen Rollenklischees vorausgegangener Jahrzehnte setzten Pädagogen und Spielzeugfabrikanten, getrieben vom damaligen emanzipatorischen Zeitgeist, alles daran, Geschlechtergrenzen zu überwinden. Warum also heute dieser Rückfall in die 50er-Jahre?

Der Grund hierfür liegt weniger in einem konservativen Rückschritt als in einer gewinnbringenden Verkaufsstrategie. "Warum die Marketing- und Konsumgüterindustrie so auf die Unterschiede zwischen den Geschlechtern pocht, ist leicht nachzuvollziehen. Es lassen sich eben mehr Waren verkaufen, wenn Spielsachen, Zimmereinrichtungen, Bücher und andere Medien, wenn Kleidung, Schulbedarf und auch Freizeitinteressen unserer Töchter nicht gut, zumindest nicht gut genug sind für unsere Söhne und umgekehrt. Im Idealfall bringt das den doppelten Umsatz", resümieren Almut Schnerring und Sascha Verlan in ihrem viel beachteten Buch "Die Rosa-Hellblau-Falle". Kurz: Der Sohn übernimmt nicht das rosa Bobbycar der älteren Schwester, also müssen Eltern gleich noch ein zweites kaufen.



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Inhalt

» Der Kommentar einer Besucherin der ...
» Was im Spielzeugsektor funktioniert, wird längst ...
» Die Betreiber des Blogs "Pinkstinks" sehen das ...
» Selbst Kinderduschgel ist längst genderisiert. ...
» So reagierten die Hersteller - Norma ...
» Frühe Markenbindung - Die Haare haben beim ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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