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ÖKO-TEST Januar 2017
Test
Grippemittel
Wilde Mischung
Grippemittel

Pillen und Säfte, die einen Mix aus Wirkstoffen gegen Erkältungsbeschwerden enthalten, bescheren den Apotheken besonders in den Wintermonaten gute Umsätze. Von 15 Produkten im Test schneidet nur ein Mittel mit "gut" ab. Alle anderen Produkte enttäuschen: Sie enthalten sinnlose und auch bedenkliche Wirkstoffkombinationen - Nebenwirkungen gibt es inklusive.

ÖKO-TEST Januar 2017
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Eine kalte Nase ist der ideale Ort für Schnupfenviren. Bei Temperaturen von 33 bis 34 Grad, die etwas unter der normalen Körpertemperatur liegen, vermehren sich die Keime prächtig. Es folgt ein Kribbeln in der Nase, Niesanfälle. Schließlich stellen sich Beschwerden wie eine verstopfte Nase, Schnupfen, Kopfschmerzen, ein Stauungsgefühl im Gesicht oder der Verlust des Geruchssinns ein, die typisch für eine normale Erkältung sind. Mediziner bezeichnen das Krankheitsbild als akute Rhinosinusitis, weil der Schnupfen (Rhinitis) meist mit einer Entzündung der Nebenhöhlen (Sinusitis) einhergeht.

Die Rhinoviren können mit einem Nebel aus Tröpfchen direkt in die Atemorgane und Tränenkanäle geraten. Häufig gelangen sie auch über die Hand an ihre Wirkungsstätte. Denn an die Hände heften sich die hartnäckigen Keime durch den bloßen Kontakt mit kontaminierten Gegenständen wie Türklinken. Dort können sie bis zu 48 Stunden überleben.

Der grippale Infekt ist eigentlich harmlos und heilt in der Regel innerhalb einer Woche aus. Ruhe und Schonung hilft, den Infekt zu überwinden. Hausmittel können das Wohlbefinden fördern, beispielsweise die Wasserdampfinhalation mit Kamille, eine Tasse heißer Tee oder Milch mit Honig. Bei ganzen Generationen von Kindern rieb die Mutter die Brust mit einer Mentholduft verströmenden Salbe ein - Mittel wie Wick Vaporub sind bis heute in vielen Hausapotheken eine Selbstverständlichkeit. Ein Apotheker hat das Wick-Erkältungsmittel vor mehr als 100 Jahren in den USA erfunden. Es hatte seinen Durchbruch im Jahr 1918, als eine Grippepandemie in Amerika, Europa und Asien grassierte, wie das Unternehmen Procter & Gamble auf seiner Homepage informiert. So weit die Werbung.

Doch was empfehlen Mediziner? Sie raten dazu, die lästigsten Beschwerden zu lindern. Jedoch gibt es derzeit keine entsprechende, aktuelle medizinische Leitlinie. "Es ist ein Armutszeugnis, dass die deutschen Fachgesellschaften momentan keine gültigen Leitlinien zur Rhinosinusitis veröffentlicht haben", bemängelt Professor Manfred Schubert-Zsilavecz vom Institut für Pharmazeutische Chemie der Universität Frankfurt. Experten kritisieren zudem, dass bei normalen Erkältungen zu häufig und vorschnell Antibiotika verordnet werden. Gegen die durch Viren verursachten Erkältungen können Antibiotika jedoch nichts ausrichten. Sie sorgen bestenfalls für Nebenwirkungen wie Durchfall oder Hautausschläge. Die sorglose Antibiotikagabe fördert überdies die Ausbreitung von Resistenzen gegen diese lebenswichtigen Arzneimittel. Erst wenn Symptome auftreten, die auf eine Beteiligung von Bakterien hindeuten, wie grünlicher Auswurf, starke Kopfschmerzen im Bereich der Stirnhöhle oder Brustschmerzen und Probleme beim Luftholen, sollte ein Arzt über das weitere Vorgehen entscheiden.



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Inhalt

» Eine kalte Nase ist der ideale Ort für Schnupfenviren. ...
» Im Gegensatz zur echten Grippe, die sich durch ...
» Wir haben 15 rezeptfreie Arzneimittel ...
» All-in-one: bedenklich bis überflüssig. Die ...
» Hinweis auf Wirkstoffmix fehlt. In vielen ...
» Der Zusatz von Koffein in einem Schmerzmittel ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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