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Fieber- und Schmerzmittel
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Fieber- und Schmerzmittel

Ob Kopf- oder Zahn-, Regel- oder Gelenkschmerzen: Vieles lässt sich mit rezeptfreien Schmerzmitteln auch ohne Arztbesuch gut behandeln. Deren Wirksamkeit ist belegt, bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind sie sicher - auch die koffeinhaltigen Kombinationspräparate.

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Schmerzmittel enthalten zum einen die nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR) Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (ASS), Naproxen und Diclofenac. Diese wirken nicht nur schmerzlindernd, sondern auch fiebersenkend und entzündungshemmend. Häufig verwendet wird auch Paracetamol, das aber im Gegensatz zu den NSAR in therapeutischen Dosen nicht entzündungshemmend wirkt.

Im ÖKO-TEST: 73 rezeptfreie Arzneimittel gegen leichte bis mäßig starke Schmerzen und/oder Fieber, darunter Monopräparate mit den Wirkstoffen Acetylsalicylsäure (ASS), Diclofenac, Paracetamol, Naproxen und Ibuprofen sowie Kombinationspräparate mit Koffein und/oder Ascorbinsäure.

Das Testergebnis

Wirksam gegen Schmerzen und Fieber sind sie alle und die Gebrauchsinformationen enthalten die wichtigen Hinweise zu Risiken und Nebenwirkungen, zur Dosierung sowie zur Anwendung bei Kindern und Schwangeren. Das Gros aller getesteten Produkte schneidet mit "sehr gut" und "gut" ab. Nur zwei Mischpräparate bewerten wir weiterhin mit "ungenügend". Die Mittel mit Diclofenac landen im Mittelfeld.

Acetylsalicylsäure (ASS) hat sich in der Behandlung von Fieber und Schmerzen bewährt. Da sich die Magenverträglichkeit verbessert, wenn ASS in viel Wasser aufgelöst wird, werten wir alle Darreichungsformen ab, bei denen dies nicht gegeben ist (Tabletten, Kautabletten, Granulat) - auch wenn im Beipackzettel auf die Notwendigkeit von reichlich Flüssigkeit hingewiesen wird. Zur Behandlung von Fieber bei Kindern ist ASS tabu, weil es in sehr seltenen Fällen zum Reye-Syndrom führen kann, einer lebensbedrohlichen Schädigung des Gehirns.

Paracetamol gilt als wirksam und gut verträglich. Es weist eine geringe therapeutische Breite auf, das heißt, die wirksame und die schädliche Dosis liegen nicht weit auseinander. Eine Überdosierung kann zu schweren Leberschäden führen. Insbesondere bei Kindern ist auf eine alters- und gewichtsbezogene Dosierung zu achten.

Ibuprofen ist heute der am häufigsten verlangte Schmerzwirkstoff. In der niedrigen, rezeptfrei erhältlichen Dosierung wirkt Ibuprofen vor allem schmerzlindernd und eignet sich daher zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen. Rezeptpflichtiges Ibuprofen ist höher dosiert und wirkt dann eher entzündungshemmend und antirheumatisch. Aufgrund des gleichen Wirkmechanismus ähneln die Nebenwirkungen denen von ASS. In der modernen - und teureren - Variante als Salz der Aminosäure Lysin soll Ibuprofen schneller wirken. Ein Wirksamkeitsvorteil ist aber nicht belegt.

Die Wirkung des Naproxens setzt vergleichsweise langsam ein. Aus diesem Grund wird Naproxen klassischerweise eher bei Gelenkbeschwerden eingesetzt.

Diclofenac darf bei Fieber nicht länger als drei, bei leichten bis mäßig starken Schmerzen nicht länger als vier Tage angewendet werden. Der halogenorganische Wirkstoff hat sich mittlerweile als Umweltproblem entpuppt. Wir werten den Stoff um zwei Noten ab.

Kombinationspräparate mit Koffein sind aufgrund der Datenlage 2015 eine gute Alternative zu den Monopräparaten - immer vorausgesetzt, sie werden bestimmungsgemäß gebraucht.

Keine guten Daten existieren für die koffeinfreie Kombination ASS plus Paracetamol, die wir um vier Noten abwerten.

Kombinationspräparate sollten Schwangere nicht oder nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen. Auch Kinder unter 12 bzw. 14 Jahren dürfen die Mittel nicht einnehmen. Um vor allem Überdosierungen von Paracetamol zu verhindern, sollten keine anderen Paracetamol-haltigen Arzneimittel wie Grippemittel eingenommen werden.

Vitamin C (Ascorbinsäure) verbessert weder die Wirksamkeit noch die Verträglichkeit. Daher betrachten wir den Zusatz als unnötig und werten ihn um eine Note ab.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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