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ÖKO-TEST Oktober 2016
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ÖKO-TEST Oktober 2016
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Es ist flüssig, gelblich bis farblos und riecht nach Maiglöckchen: ButylphenylMethylpropional oder schlicht Lilial. Der Duftstoff findet sich in vielen Handcremes und ist auch sonst häufiger Bestandteil parfümierter Pflegeprodukte und Waschmittel. Darüber hinaus kommt das Aldehyd etwa in Farben, Polituren, Kleidung und Spielzeug vor. Weitere gängige Handelsnamen und Kürzel sind Lysmeral Extra, Lilestralis, Monstral Red B, Quinacridone oder BMHCA.

Der Grund für die häufige Verwendung ist klar: Weil es viele Nasen mögen! Allerdings ist Lilial bei Weitem nicht so harmlos wie es sein frühlingshafter Duft vermuten lässt. Schwerer als ein verhältnismäßig niedriges Allergiepotenzial wiegt die Tatsache, dass es sich in Tierversuchen als fortpflanzungsgefährdend erwiesen hat. In einer BASF-Studie aus dem Jahre 2006 beispielsweise führte die Aufnahme von Lilial über die Nahrung bei männlichen Ratten zu schrumpfenden Hoden und bei Weibchen zu Totgeburten.

Kein Wunder daher, dass Lilial zumindest umstritten ist. Bereits seit 2012 wird über eine Neubewertung als CMR2-Stoff im Rahmen der Europäischen Chemikalienverordnung (REACH) diskutiert. Die Kategorie CMR2 beinhaltet Substanzen, für die aufgrund von Tierversuchen vermutet wird, dass sie auch für Menschen krebserregend, erbgutverändernd oder eben fortpflanzungsschädigend sind.

Im Falle von Lilial würde sich die Einordnung auf einen weiteren Rechtsbereich auswirken. Die EU-Kosmetikverordnung nämlich verbietet CMR2-Stoffe in Pflegeprodukten. Ausnahmen sind möglich, wenn es sich um "technisch unvermeidbare Spuren" handelt oder glaubhafte wissenschaftliche Studien belegen, dass niedrige Konzentrationen in bestimmten Produktgruppen unbedenklich sind. Um einem möglichen Komplettverbot von Lilial vorzubeugen, beantragte die IFRA (International Fragrance Association) - die Lobbyvereinigung der Parfümindustrie - im Jahr 2013 bei der EU-Kommission eine konzentrationsabhängige Zulassung.



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Inhalt

» Es ist flüssig, gelblich bis farblos und riecht nach ...
» Das wissenschaftliche Beratergremium der ...
» Das Testergebnis - Naturkosmetika ...
» So reagierten die Hersteller - Fünf ...
» Allergierisiko in Handcremes - Fest steht, ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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