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ÖKO-TEST Juli 2016
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Eis für Kinder
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Eis für Kinder

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ÖKO-TEST Juli 2016
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Tagein, tagaus, Dutzende Lastwagen, voll mit kalter, süßer Fracht: Im beschaulichen Heppenheim am Rande des Odenwalds läuft eine der größten Eismaschinen Europas. Das Werk gehört dem weltweit führenden Eisverkäufer: Unilever. Jährlich fallen dort nach eigenen Angaben mehr als 1,5 Milliarden Portionen der Marke Langnese vom Band - mit Calippo und Flutschfinger auch bekannte Kinderprodukte.

Die Lebensmittelkonzerne Unilever und Nestlé dominieren das Geschäft. Laut den Marktanalysten Euromonitor verkaufen sie hierzulande allein ein Drittel des abgepackten Speiseeis. Mit fünf weiteren Firmen vertreiben sie dem Verband der Deutschen Süßwarenindustrie zufolge mehr als 80 Prozent. 2015 setzte die Branche demnach bundesweit rund zwei Milliarden Euro um.

Ganze 6,4 Liter Fabrikeis verputzten die Deutschen pro Kopf - rund 192 Kugeln. Einzelware aus Tankstellen und Kiosken macht davon jährlich nur einen Bruchteil aus. Das Gros schlecken Erwachsene und vor allem der Nachwuchs aus Haushalts- und Multipackungen. Aber gibt es das überhaupt, Kindereis? Nein, erklärt die Landesuntersuchungsanstalt Sachsen (LUA). Kindereis, so die Experten, sei eine reine Fantasiebezeichnung für Speiseeis, das den Nachwuchs durch bunte Aufmachungen oder auffällige Färbung ansprechen soll. Derartige Produkte unterliegen laut LUA den gleichen rechtlichen Vorschriften wie Speiseeis allgemein. Sie könnten zwar den Eindruck erwecken, besonders für die Kinderernährung geeignet zu sein. Es existierten aber keine speziellen Vorgaben. Das hält die Industrie nicht ab, etwa mit bunten Siegel, Eltern vorgeblich kindgerechte Portionen, Kalorien- und Zuckermengen zu garantieren.

Gesundes Eis, das ist jedoch per se ein schwieriges Unterfangen: "Eis ist eine Süßware. Süßwaren enthalten in der Regel viel Energie in Form von Zucker und eventuell auch Fett, aber kaum lebensnotwendige Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe", stellt Prof. Sabine Ellinger von der Hochschule Niederrhein klar. Die hohe Energiedichte von Eis sei daher grundsätzlich ungünstig, weil man vergleichsweise viel davon essen müsse, bis man satt sei, so die Ernährungswissenschaftlerin. Eis zähle daher wie andere Süßwaren zu den geduldeten Lebensmitteln oder auch Extras. "Klar, Kinder lieben sie, brauchen sie aber eigentlich nicht", sagt auch Isabelle Keller von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Ihr Anteil sollte daher nicht mehr als zehn Prozent des täglichen Energieverbrauchs betragen. Entscheidend sei ihre Einbettung in eine ausgewogene, vollwertige Ernährung und das Erlernen eines maßvollen Umgangs.



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Inhalt

» Tagein, tagaus, Dutzende Lastwagen, voll mit kalter, ...
» Gerät der aus den Fugen, machen Zucker und Fett ...
» Versüßt: Wer gesund leben möchte, sollte der ...
» Appetitverderber: Mit Palmfett zergeht das Eis ...
» Unnötige Zusätze: Der Emulgator E 476 im Eismann ...
» Aroma: Hinter dem Begriff "Aroma" können sich ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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