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Mittel gegen Vorratsschädlinge
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Mittel gegen Vorratsschädlinge

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Ratgeber Bauen 2016
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Wem ist das nicht schon passiert? Beim Öffnen der Schublade und des Schranks, in denen Mehl, Gewürze und andere Vorräte verstaut sind, flattern ein paar Dörrobst- oder Mehlmotten auf, und im Gewinde eines Gewürzglases steckt ein leerer Kokon. Befallen wird so ziemlich alles - von Getreideprodukten über Nüsse, Schokolade, Kekse, Früchtetees und Gewürze bis hin zu Trockenobst. Die gefräßigen, vermehrungsfreudigen Mitbewohner verschonen lediglich schwarzen Tee und Kaffee, sehr Zuckriges und sehr Salziges und stark geräucherte Lebensmittel.

Nun ist erst einmal eine Putzaktion gefragt, bei der die Schränke gründlich ausgewischt werden. Findet man Löcher in Lebensmittelpackungen, weist das darauf hin, dass Käfer oder Mottenlarven ausgewandert sind. Die Mottenlarven wandern in Ritzen und Fugen von Verpackungen und Schränken sowie in Zimmerecken. Entfernt man verpuppte Larven und ihre Gespinste nicht völlig, wird man den Mottenbefall schwer los.

Wir haben 66 Mittel gegen Vorratsschädlinge, Fliegen, Silberfischchen und Co. im Haus unter die Lupe genommen und ihre Inhaltsstoffe beurteilt.

Das Testergebnis

25-mal die Rote Karte: Knapp die Hälfte der Mittel schneidet mit der Note "sehr gut" ab. Alle diese Produkte kommen entweder ohne Insektizide aus oder basieren auf Lockstoffen wie Pheromonen und Fruchtsäuren, Kieselgur oder ätherischen Ölen. Eingeschränkt zu empfehlen sind acht "befriedigende" Produkte mit Naturpyrethrum und Giften, die in Köderdosen stecken. Die Rote Karte erhalten 25 "mangelhafte" chemische Gifte in Form von Sprays, Köderfolien, Stäubemitteln und Verdampfern.

Giftfrei und ungiftig: Reine Klebefallen ohne biozide Wirkstoffe eignen sich gut, um lästige Stubenfliegen zu dezimieren. Frucht- und Obstfliegen lassen sich giftfrei mit Lockfallen auf der Basis von Fruchtauszügen, organischen Säuren, Fruchtessig oder cis-Tricos-9-en abfangen - und kriechende Krabbeltiere wie Silberfischchen mithilfe von Köderdosen, die Naturköder enthalten. Klebefallen mit Pheromonen für Lebensmittelmotten sind völlig ungiftig. Sie können einen Befall anzeigen und zudem einen Teil der männlichen Motten aus dem Verkehr ziehen, sodass sich die Motten nicht mehr paaren können.

Duftöle helfen: Mittel mit ätherischen Ölen wie Geraniol und Lavandinöl sind ebenfalls empfehlenswert. Den Hautkontakt damit sollte man aber vermeiden und ebenso ein Einatmen, da empfindliche Personen auf die enthaltenen Duftstoffe allergisch reagieren können. Bei Mitteln mit Kieselgur darauf achten, dass Stäube nicht versehentlich in die Atemwege gelangen.

Nervengiftiges Pyrethrum: Zwei Produkte mit Chrysanthemenextrakt (Pyrethrum) und dessen Wirkstoffen, den Pyrethrinen, haben wir mit "befriedigend" bewertet. Pyrethrum ist nervengiftig, baut sich aber bei Sonnenlicht rasch ab. Vier Noten ziehen wir jedoch ab, wenn Pyrethrine oder Pyrethrum mit dem Wirkungsverstärker Piperonylbutoxid kombiniert sind, da dieser den raschen Abbau verhindert.

Gefährliche Gifte: Von Mitteln mit Insektiziden wie Chlorfenapyr und Vertretern der Neonicotinoide (Imidacloprid), Phenylpyrazole (Fipronil) und Pyrethroide (wie d-Phenothrin) können wir gerade noch Köderdosen empfehlen: Hier wird ein direkter Kontakt mit dem Gift vermieden. Mit vier Noten Abzug kritisieren wir Produkte mit solchen Insektiziden sowie mit Spinosad und Phosphorsäureester (Azamethiphos) in Form von Sprays, Köderfolien, Stäubemitteln und Verdampfern. Verdampfer sind besonders übel, da sie fortwährend giftige Wirkstoffe in den Raum abgeben; aber auch der Nebel von Sprays kann versehentlich eingeatmet werden.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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