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01. März 2004
So entsteht ein Test
Schreiben der Artikel
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Auswertung der Laborergebnisse

ÖKO-TEST-Redakteure beim Auswerten der Laborergebnisse.


Von den Laboren erhalten die Redakteure die Testergebnisse in Form von Rohdaten ohne jegliche Beurteilung. Diese Daten liegen in Mengenangaben, zum Beispiel in Mikrogramm oder Milligramm vor. Die Bewertung der Messergebnisse, das heißt die Bewertung der Produkte, müssen die Redakteure aufgrund ihrer Schadstoffrecherche vornehmen. ÖKO-TEST vergibt dabei Noten von eins bis sechs. Der Legende zu jedem Test können die Leser entnehmen, welche Konzentration welcher Schadstoffe zu einer Abwertung um wie viele Stufen führt.

Bei den Schulranzen beispielsweise bedeuten im Testergebnis "Material" mehr als 250 Mikrogramm der hochgiftigen zinnorganischen Verbindung Dibutylzinn (DBT) pro Kilogramm eine Abwertung um vier Stufen. Das allein bedeutet schon die Note fünf.

Bei der Bewertung von Schadstoffen ist ÖKO-TEST häufig strenger als Stellungnahmen offizieller Einrichtungen oder als der Gesetzgeber. Denn ÖKO-TEST geht davon aus, dass die Verbraucher nicht nur mit einem einzigen, sondern ständig mit verschiedenen Schadstoffen konfrontiert sind: Acrylamid in Chips, Pilzgifte in Weizenmehl oder Antibiotika in Honig. So summiert sich die Belastung auf Dauer. Daher warnt ÖKO-TEST im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes schon ab einer geringen Schadstoffkonzentration vor einer schädigenden Wirkung.

Außerdem gibt es kaum Studien über die Wechselwirkungen verschiedener Schadstoffe untereinander. Wenn beispielsweise in einem Lebensmittel mehrere unterschiedliche Pestizide enthalten sind, ist nicht vorhersehbar, wie sich diese in Kombination auf den menschlichen Organismus auswirken können.

Zu ihrer eigenen Position bei der Bewertung von Schadstoffen finden die Redakteure durch intensive Recherche, durch Gespräche mit den unabhängigen Beratern und den Wissenschaftlern der von ÖKO-TEST beauftragten Labore, aber auch durch Gespräche mit Kollegen.

Schreiben, Korrektur und Layouten der Artikel
Wenn die Laborergebnisse ausgewertet sind, geht es ans Schreiben der Artikel. Alle Informationen müssen nun zusammengetragen werden. Oftmals gibt es nach intensiver Recherche mehr Mitteilenswertes als Platz zum Schreiben zur Verfügung steht.

Ein fertig geschriebener Artikel durchläuft dann noch ein strenges und mehrstufiges Korrektursystem. So können durch ein Höchstmaß an Sorgfalt mögliche Fehler ausgeschlossen werden.

Anschließend wandern die korrigierten Beiträge in die hauseigene Grafikabteilung. Dort werden die Artikel gesetzt und mit Bildern optisch aufbereitet. Von hier aus gehen die fertigen Hefte in Druck.

Information der Hersteller
Noch vor der Veröffentlichung werden die Hersteller über die Untersuchungsergebnisse der Labore informiert. Denn ÖKO-TEST will sein Testverfahren so transparent wie möglich gestalten. Dadurch bekommen die Hersteller die Gelegenheit, Stellung zu nehmen. Im ÖKO-TEST Magazin werden interessante Reaktionen unter der Rubrik "So reagierten die Hersteller" veröffentlicht. Beispielsweise erklärten Hess Natur, C&A, Avalon Naturtextil und Jako-O wegen des Tests Stoppersocken im Oktober 2002 schriftlich, ihre Produkte auf Grund der ÖKO-TEST-Ergebnisse vom Markt zu nehmen. Mit Ausnahme von Jako-O wollten alle bei Stoppersocken für Kinder auf Phthalat-freie Materialien umstellen. Diese Absicht teilte auch die Firma Falke mit. Hess Natur sicherte zudem zu, das Geld für die belasteten Socken zurückzuerstatten.



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Inhaltsverzeichnis

» Übersicht
» Themenmanagement - Einmal pro Woche
» Recherche der Testthemen - Sorgfältiges Einarbeiten ist unerlässlich
» Einkauf der Produkte - Täglich unterwegs
» Praxistest beim TÜV Rheinland - Unabhängige Labore
» Schadstofftest beim Labor Indikator - Eines von vielen
» Schreiben der Artikel
» ÖKO-TEST in den Medien - Redakteure im Interview

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.

Mehr vorhanden
» mehr ÖKO-TEST Fragen und Antworten anzeigen

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